"Ein großes Kompliment"

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Die Stimmen zum 1:1 gegen Schalke

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Die SPVGG GREUTHER FÜRTH holt ein 1:1-Remis gegen den FC Schalke 04. Im Samstagabend-Topspiel brachte Dennis Srbeny das Kleeblatt für in Führung, musste in der Schlussphase nach einem Sonntagsschuss aber doch noch die Punkte mit dem Tabellenführer teilen.

Heiko Vogel: "Ich fang mal von hinten an. Ich kam in die Kabine und hab Spieler gesehen, die enttäuscht waren, dass es nur ein Punkt war. Natürlich hat Schalke in 90 Minuten mehr vom Spiel gehabt, aber wir konnten sehr viel aus dem Spiel heraus wegverteidigen, da ging für Schalke relativ wenig. Mit Standards ging relativ viel, das war der schnellste Weg in unseren Strafraum, das haben wir aber gewusst. Das Einzige, was ich meiner Mannschaft dann vorzuwerfen habe, ist, dass die Ballbesitzphasen und die Konter nicht so zu Ende gespielt wurden wie wir das eigentlich können. Deswegen haben wir kein zweites Tor nachgelegt. Durch den Sonntagsschuss, ein sehenswertes Tor, haben wir den Ausgleich hinnehmen müssen. Dann war es mit Sicherheit ein Abnutzungskampf. Da muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, wie sie es wegverteidigt hat. Ich wünsche den Schalkern eine gute Heimfahrt und ab jetzt auch die Punkte, die es braucht, um aus der Liga zu kommen."

Miron Muslic: "Wir haben einen super Start erwischt, waren sehr aktiv, hatten viele Ballgewinne im letzten Drittel. Haben die Chancen zum 1:0 liegen lassen. Und mit der ersten Offensivaktion geht Fürth in Führung. Dass das Spiel dann natürlich eine andere Wendung nimmt und Fürth sich pudelwohl in dieser Situation fühlt, sehr kompakt, sehr strukturiert, sehr organisiert hinter dem Ball, das ist dann nicht einfach in unserer Liga. Trotzdem haben wir zahlreiche Tormöglichkeiten gehabt, dass wir den Ausgleich noch vor der Halbzeit erzielen, die haben wir liegen gelassen. Dann gab es eine knappe Entscheidung, Abseits, kein 2:0 für Fürth. Trotzdem hatten wir in der zweiten Halbzeit sehr viele Möglichkeiten für den Ausgleich und haben dann so ein Premier League Tor gebraucht, dass wir den Ausgleich erzielen. Der war dann auch hochverdient und wir wollten das Momentum nutzen, wissend dass Fürth mit der Einwechslung von Klaus und Futkeu zwei Waffen im Umschaltspiel haben. Eine permanente Gefahr durch Konter war da. Fürth hat sich den Punkt erkämpft und den Punkt verdient. Wir müssen mit dem Punkt Leben."

Für heute können wir stolz auf uns sein.

Dennis Srbeny: "Ich versuche der Mannschaft immer zu helfen und heute ist es mir wieder gut gelungen. Ich glaube, wir machen auch so im Allgemeinen ein solides Spiel gegen den Tabellenführer, leider gehen wir nur mit einem Punkt raus. Wir haben sie mit Ball machen lassen, standen tief und mussten direkt am Anfang eine Druckphase überstehen. Das haben wir gut gemacht. Ich glaube, man sieht Woche für Woche, dass jeder jeden schlagen kann, und wir wussten, dass wir gerade nach dem Spiel gegen Bielefeld nachlegen wollten und das ist uns heute auch gut gelungen. Ich glaube, für heute können wir stolz auf uns sein. Ich glaube das Kollektiv hat heute gut geklappt."

Der Schlüssel zu diesem geilen Tor.

Felix Klaus: "Ich glaube der Punkt ist heute zu wenig. Wir standen sehr gut, Schalke hat wenig Fußball gespielt und nur mit langen Bällen agiert. Es ist dann wieder Wahnsinn, dass wir so einen Sonntagsschuss fressen. Das kannst du dann aber auch nicht mehr verteidigen. Aber ein Punkt gegen den Tabellenführer ist gut für uns. Das Tor von Denno war natürlich weltklasse. Seine Technik, dieser erste Kontakt ist stark und war der Schlüssel zu diesem geilen Tor."

Jeder war richtig heiß.

Reno Münz: "Jeder war richtig heiß auf das Spiel, Samstag, 20:30 Uhr, Topspiel, zuhause kommt nicht oft vor. Es war ein intensives Spiel. Wir haben echt alles investiert und so ein Sonntagsschuss geht nicht immer rein. Den Punkt nehmen wir mit, aber wir wissen auch, dass mehr drin gewesen wäre. Schalke ist umsonst auf dem ersten Tabellenplatz, sie spielen guten Fußball, aber wir waren drauf vorbereitet. Es war schon gut für uns, dass wir in Führung gehen, das hat uns Schwung gegeben. Natürlich wollten wir uns nicht die ganze Zeit hinten reinstellen, aber wir wussten, dass Schalke eine Mannschaft ist, die stark mit Ball ist, deswegen standen wir relativ kompakt. Jeder war beim Plan, wir wussten, dass Schalke hinten Räume lässt, das haben wir in vielen Momenten gut umgesetzt und trotzdem wäre noch mehr drin gewesen. Vier Punkte in zwei Spielen ist gut."