Kleeblatt installiert PV-Anlage auf dem Stadiondach

Abseits des Rasens
Donnerstag, 06.10.2022 // 15:30 Uhr

Spätestens seit den umfassenden Infrastrukturmaßnahmen im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer, deren sichtbarster Ausdruck die Eröffnung der neuen Haupttribüne im Jahr 2017 war, stehen bei der SPVGG GREUTHER FÜRTH die Themen Energie, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit weit oben auf der Agenda.

Nicht zuletzt haben nun die weltpolitische Lage und die Energiepreisentwicklung, die immer mehr Firmen und Privathaushalten zu schaffen machen, diese Entwicklung beim Kleeblatt noch einmal mehr in den Fokus gerückt. Dabei macht sich bezahlt, dass man rund um den Ronhof schon vor den aktuellen Krisen vorausschauend geplant hat und auf diesem Fundament nun eine Entwicklung hin zu noch nachhaltigerem Wirtschaften deutlich beschleunigen kann.

Eine Vorbildfunktion in der Region übernehmen.
Holger Schwiewagner, Geschäftsführer

 „Wir haben schon Anfang des Jahres begonnen, unterschiedliche Maßnahmen, die mittelfristig geplant waren, vorzuziehen“, erklärt Geschäftsführer Holger Schwiewagner. „Energie einzusparen ist für uns nicht nur das Gebot der Stunde, wir wissen auch, dass das Kleeblatt hier durchaus auch eine Vorbildfunktion in der Region übernehmen kann. So haben wir in den letzten Monaten unsere Bemühungen noch intensiviert. Dabei haben wir auch unsere Mitarbeiter stark einbezogen und eine Selbstverpflichtung für uns alle entwickelt“, betont Schwiewagner das gemeinsame Handeln bei der Spielvereinigung.

So wurde ein zehnstufiger Plan erarbeitet, der Maßnahmen zum Energiesparen aufzeigt. Ein Ideenwettbewerb, bei dem alle ihre Gedanken zum Energiesparen einbringen können, wird zusätzlich für weitere nachhaltige Projekte sorgen. Schwiewagner: „Wir sind schon in den letzten Jahren sehr ressourcensparend gewesen und haben diese Maßnahmen nun weiter intensiviert. Es sind zum einen viele kleinere Punkte, die einen Teil beitragen. Doch zum anderen sind auch größere Investitionen notwendig, um einen signifikanten Beitrag leisten zu können.“

Leuchtturmprojekt begleitet von der infra fürth

Das Leuchtturmprojekt, das an der Spitze der vielfältigen Maßnahmen stehen wird, wird eine riesige Photovoltaik-Anlage sein, die auf dem Dach der Haupttribüne installiert werden wird. „Wir sind froh, dass wir schon beim Bau die statischen Voraussetzungen geschaffen haben, um dieses Projekt nun durchzuführen“, freut sich der Kleeblatt-Geschäftsführer. Dass bei einem Projekt dieser Größenordnung die Expertise des langjährigen Partner infra fürth mehr als willkommen ist, betont Holger Schwiewagner ausdrücklich: „Ich möchte mich in diesem Rahmen ganz herzlich bei der infra fürth bedanken, die uns mit ihren Experten schon seit Anfang des Jahres auf diesem Weg ganz eng begleitet und berät.“ 

Energiepaket mit signifikanten Auswirkungen.
Marcus Steurer, Geschäftsführer der infra fürth unternehmensgruppe

Marcus Steurer, der Geschäftsführer der infra fürth unternehmensgruppe, betont, dass das Kleeblatt voll und ganz auf die Unterstützung des Fürther Grundversorgers bauen kann und man sich gemeinsam dem Thema annimmt: „Die SPVGG GREUTHER FÜRTH geht da einen vorbildlichen Weg. Mit der neuen PV-Anlage und den vielen Maßnahmen drumherum hat sich ein Energiepaket gebildet, das signifikante Auswirkungen für den Verein haben wird.“ Steurer erläutert hierbei, dass das Kleeblatt mit dieser Investition seinen Beitrag zur Energiewende leisten kann: „Neben der Einsparung wird das Kleeblatt künftig sogar Strom in das hiesige Netz einspeisen können!“

PV-Anlage spätestens ab November

Die Photovoltaik-Anlage ist schon länger bestellt und wird spätestens im November auf dem Dach der Haupttribüne angebracht werden. Damit können jährlich ca. 60 Prozent des Strombedarfs am Stadion über diese Anlage gedeckt werden. Zu dem Maßnahmenpaket gehört auch eine systematische Umstellung des Fuhrparks auf Autos mit elektrischem Antrieb. Auch hier hat man beim Kleeblatt längst die Zeichen der Zeit erkannt, denn schon jetzt ist fast die Hälfte des Fuhrparks bereits elektrifiziert. Diese Entwicklung wird nun konsequent weiterverfolgt.

Die Maßnahmen zur Nachhaltigkeit führt das Kleeblatt nicht zuletzt wegen seiner gesellschaftlichen Verantwortung durch – doch nicht verschwiegen sei, dass sie sich nebenbei auch wirtschaftlich positiv bemerkbar machen werden. So werden durch die vorausschauenden Projekte die Kostensteigerungen deutlich geringer ausfallen. Anstatt von erwarteten Zusatzkosten von weit über 30 Prozent bleiben diese Posten bis 2024 wohl deutlich unter 10 Prozent.

 

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