Starkes Zeichen gegen Gewalt

Abseits des Rasens
Dienstag, 17.12.2019 // 11:12 Uhr

Am Montagabend hat die SPVGG GREUTHER FÜRTH Amateurvereine aus der Region zur Veranstaltung „Gewalt ist kein Spiel!“ eingeladen. Mit Unterstützung des Bayerischen Fußball Verbandes (BFV) ging es um Gewaltprävention bei Amateurfußballspielen.

Gewalt im Amateurfußball ist ein Thema, das zuletzt vermehrt in die öffentliche Wahrnehmung rückte. Bei den vergangenen Vorfällen handelte es sich zwar um absolute Ausnahmen, aber – und da waren sich in der Haupttribüne des Sportpark Ronhof | Thomas Sommer alle einig – jeder Fall ist natürlich einer zu viel. „Deshalb haben wir diese Veranstaltung initiiert“, erklärt Kleeblatt-Geschäftsführer Holger Schwiewagner und ergänzt: „Wir wollen die Amateurvereine mit dieser Thematik nicht alleine lassen und den Vereinen gemeinsam mit dem BFV und den erfahrenen Teilnehmern unserer Diskussionsrunde Handlungsempfehlungen an die Hand geben.“

Nach Vorträgen des BFV-Mitarbeiters Frank Schweizerhof über das Angebot und die Unterstützung der „AG Gemeinsam und Fair“ und der Vorstellung der erst kürzlich ins Leben gerufenen „AG Amateurfußball in städtischen Ballungszentren“ vom BFV-Kreisvorsitzenden Bernhard Slawinski, begann der interaktive Teil der Veranstaltung. „Wir freuen uns sehr, dass es mit der SPVGG GREUTHER FÜRTH einen großen Profiverein gibt, der dieses Thema aufgreift und ihm diese Bühne gibt“, sagte Slawinski. Die rund 50 anwesenden Vereinsvertreter von über 20 Klubs konnten mit den Ansprechpartnern auf der Bühne in den direkten Austausch treten.

Marco Galuska, Gründer von fussballn.de, und Michael Fischer, Sportredakteur der Nürnberger Nachrichten, waren als Vertreter der Medien anwesend. Außerdem nahmen der Sportliche Leiter der infra fürth Kleeblatt Akademie Mirko Reichel, Klaus Wild vom Polizeipräsidium Mittelfranken, Markus Braun als Bürgermeister der Stadt Fürth, Johan Adamsson von Puma, Bundesligaschiedsrichter Benjamin Cortus und Bernhard Slawinski für den BFV auf dem Podium Platz. Auch durch die bunte Zusammensetzung der Teilnehmer entstand „eine lebhafte Diskussion, aus der jeder etwas herausziehen konnte“, resümierte Schwiewagner anschließend.

 

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