Die Bogenlampe beim Lieblingsgegner

Die Kleeblatt Anekdoten

Abseits des Rasens
Montag, 06.04.2020 // 08:00 Uhr

Geschichte lebt davon, erzählt zu werden. In einer Zeit in der der Ball beim Kleeblatt ruht, wollen wir den Blick auf einige außergewöhnliche Kapitel der Vereinsgeschichte werfen. Historische Erfolge, einzigartige Begegnungen und stille Helden leben in den Kleeblatt Anekdoten ein weiters Mal auf.

Die siebzehnte Anekdote der 17-teiligen Serie berichtet von einem historischen Treffer.

Sieg ist ja nicht gleich Sieg – an viele in der langen Geschichte der SpVgg erinnert man sich wohl kaum mehr. Zu denjenigen, die die Chronik zieren, gehört jener am 31. August 2012. Als Felix Klaus in der 67. Minute das 0:1 beim FSV Mainz 05 markierte, war es der erste Treffer der Spielvereinigung in der Erstklassigkeit seit dem 4:2 durch Ossi Schmidt in der letzten Saison der Oberliga Süd am 20. April 1963 gegen den VfR Mannheim. Das bedeutete den ersten Sieg des Kleeblatts in der Bundesliga.

Am zweiten Spieltag des Fürther Bundesliga-Abenteuers war der Platz in Mainz trotz starken Regens gut bespielbar. Viele Kleeblatt-Fans waren mitgereist, schließlich war es das erste Auswärtsspiel in der Bundesliga – und das bei den Mainzern, die zu Zweitliga-Zeiten ja zu den Lieblingsgegnern der Spielvereinigung gehört hatten.

So begann das Kleeblatt durchaus offensiv und hatte schon nach zwölf Minuten eine sogenannte „Hundertprozentige“, doch Djiby Fall vergab die Möglichkeit, sich ins Fürther Geschichtsbuch zu schießen und stolperte die Kugel vollkommen freistehend aus fünf Metern am leeren Tor vorbei.

Nun wurde der FSV etwas zielstrebiger, und hatte gute Szenen, doch Kleeblatt-Keeper Max Grün reagierte einige Male glänzend. Danach beruhigte sich das Spiel. Die SPVGG GREUTHER FÜRTH konnte die Gastgeber vom Tor weg halten und hatte vor der Pause noch Glück, als Bungert nach einer Ecke aus kurzer Entfernung daneben stocherte.

In er Halbzeit diskutierte man auf den Rängen eifrig: Mit etwas mehr Zielstrebigkeit sollte die Spielvereinigung hier durchaus etwas mitnehmen können. Was dann ja auch geschah. In der 67. Minute setzte sich Ilir Azemi durch und passte auf Felix Klaus. Ob sein scharfer Schuss ins Netz gefunden hätte, ist nicht zu beurteilen – denn der Mainzer Abwehrspieler Noveski war herbeigeeilt, hielt den Fuß dazwischen und fälschte die Kugel ab, die als die vielzitierte „Bogenlampe“ über FSV-Torwart Wetklo ins Tor zum 0:1 segelte.

Kaum war der Ball im Netz, musste man sich um den Torschützen sorgen, denn er verschwand unter eine Traube von weiß-grün gekleideten Leibern, die ihn im Jubel fast erdrückten. Doch glücklicherweise kam nicht nur Klaus ungeschoren aus dem Spielerknäuel wieder hervor, sondern auch die Spielvereinigung in der restlichen Spielzeit ungeschoren über die Runden.

 

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