Dreier für U23, Dämpfer für U17

Nachwuchs
Samstag, 02.03.2019 // 16:30 Uhr

Heimspiele für die U23 und die U17 der SpVgg Greuther Fürth: Während unsere Reserve am Samstag, 2. März, gegen den SV Viktoria Aschaffenburg dreifach punktete, unterlagen die B-Junioren ihrem ärgsten Verfolger TSV 1860 München – bleiben aber weiter Tabellenführer.

U23: Doppelschlag sorgt für Entscheidung

Von Beginn an fand das junge Kleeblatt richtig gut in die Partie, ließ gegen motivierte Aschaffenburger wenig zu. Viel ging über die linke Seite – ob über den umtriebigen Can Coskun, der es mit vielen Flanken veruschte, oder Elias Abouchabaka. Der 18-Jährige drang immer wieder in den gegnerischen Sechzehner – und belohnte das Team von Petr Ruman nach einer knappen halben Stunde: Nachdem er sich erneut auf der linken Seite durchsetzen konnte, legte er sich die Kugel zurecht und setzte sie unhaltbar für Gäste-Keeper Birk ins lange Eck (1:0., 27.).

Zur zweiten Hälfte setzte Platzregen ein – und die Gäste versuchten mehr nach vorne. Die bis dahin gefährlichste Aktion der Viktoria gab es nach einer guten Stunde, als Leon Schaffran bei einer Freistoßflanke noch in letzter Sekunde retten und gleich einen Konter einleiten konnte. Aber auch die Kombination über Benedikt Kirsch, Can Coskun und Elias Abouchabaka fand nicht den Weg ins gegnerische Tor.

Aschaffenburg erhöhte den Druck, fand besser ins Spiel – und das Kleeblatt die richtige Antwort. Erst köpfte Matthew Loo nach Ecke freistehend ein (2:0, 78.), kurz darauf erhöhte der eingewechselte Nico Geyer nach uneigennütziger Vorarbeit von Beneditk Kirsch (3:0, 81.). Ärgerlich: Kurz vor Schluss verkürzten die Gäste nach einem Konter (3:1, 89.), Harrers Treffer war aber insgesamt zu wenig.

Für die U23 ist nach dem Sieg wieder der Anschluss ans Tabellenmittelfeld in Reichweite, Petr Ruman zeigte sich insgesamt zufrieden mit der Partie: "Lob an die Jungs, sie haben sich an den Plan gehalten und ihn konzentriert verfolgt. Wir waren hinten stabil, haben wenig zugelassen – so kannst du in der Liga bestehen. Wir waren nach vorne sehr aktiv, aber das späte Gegentor muss und darf nicht fallen, da waren wir zu nachlässig. Wenn wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir solche Unachtsamkeiten unbedingt abstellen." Am besten schon am kommenden Wochenende, wenn die U23 bei der Reserve des FC Augsburg gastiert (9. März, 13.00 Uhr).

U17: Ausgleichstreffer zu wenig

Spitzenduell in Fürth: Das kleine Kleeblatt hatte den Nachwuchs des TSV 1860 München zu Gast. Erster gegen Zweiter, 5 Punkte Differenz – ein 0:0 im Hinspiel. Dass sich die zwei besten Teams der Liga gegenüberstanden, zeigte sich früh: beide nahmen die Zweikämpfe an, schenkten sich in den ersten Minuten nichts. Aus der ersten gefährlichen Aktion des Spiels fiel auch gleich der erste Treffer – allerdings für die "Sechzger": Nach einem vermeintlich geklärten Ball zogen die Gäste vom Sechzehner einfach ab, der Ball landete im Tor (0:1, 10.). Ein gefühlter Weckruf fürs Kleeblatt, dem die nächsten Minuten gehörten. Bereits kurze Zeit später war das Kleeblatt erfolgreich, nachdem Mert Torlak mit einem feinen Trick an der Sechzehnerkante den Gegenspieler ins Leere laufen ließ und zum Ausgleich traf (1:1, 18.).

Nach dem Seitenwechsel dann wieder mehr Spielanteile auf Gästeseite: Einen platzierten Schuss vom rechten Sechzehner- ins linke Toreck konnte der Kleeblatt-Keeper noch abwehren, beim Kopfball aus kürzester Distanz kurz darauf war er aber machtlos – die Löwen führten wieder (1:2, 50.). Nachdem das Heimteam mehr nach vorne riskierte und Mal für Mal aufs Münchner Tor anlief, nutzen die Gäste die entstandenen Freiräume in der Kleeblatt-Defensive und machten nach einem Steckpass auf dem linken Flügel, gefolgt von einem präzisen Abschluss, alles klar (1:3, 67.).

Die Spielvereinigung bleibt Tabellenerster, der Vorsprung beträgt noch 2 Punkte. Trainer Tobias Gitschier: "Insgesamt haben wir verdient verloren, der Gegner war heute einfach die bessere Mannschaft. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht." Die Junglöwen rücken damit bis auf zwei Punkte an das Kleeblatt ran. "Wir haben immer noch alles in der eigenen Hand. Wir müssen einfach schnellstmöglich einen Haken an das Spiel machen – und wollen nächste Woche eine entsprechende Reaktion zeigen", blickt Gitschier bereits auf die kommende Partie gegen den FC 05 Schweinfurt (9. März, 11.00 Uhr).

 
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