Einstellungssache

U23 zeigt viel Kampf, U19 zu wenig

Nachwuchs
Samstag, 23.03.2019 // 17:30 Uhr

Die Kleeblatt-U23 zeigte beim 1:1 in Rosenheim eine kämpferische Leistung. Unsere U19 siegte zwar 4:1, will aber zukünftig ein „ein anderes Gesicht zeigen.“ So spielte der Nachwuchs am Samstag:

U23: „Zufrieden mit der Einstellung“

Eine schwere Aufgabe hatte die U23 vor der Brust – und das ohne einige Stammspieler: Michael Guthörl (Gelbsperre), Maximilian Bauer, Can Coskun und Ilker Yüksel (bei Junioren-Nationalmannschaften) standen Trainer Petr Ruman genauso nicht zur Verfügung wie Christian Heinloth (krank), Patrick Tischler und Nader El-Jindaoui (beide langzeitverletzt). Verstärkt durch einige U19-Spieler sowie Roberto Hilbert ging es zum Auswärtspiel beim TSV 1860 Rosenheim.

Auf einem holprigen Platz versuchten beide Teams Fußball zu spielen. „Wir wussten, dass es wichtig wird, zweite Bälle zu gewinnen“, sagte Trainer Petr Ruman, dessen Team im ersten Durchgang nichts zuließ – aber auch zu selten zu eigenen Chancen kam. Folglich gingen beide Mannschaften torlos in die Kabine. Nach einer Stunde war es dann der kurz zuvor eingewechselte Tim Danhof, der für die Führung sorgte: Nach einem langen Ball hob er die Kugel aus 16 Metern über den Torwart (1:0, 60.). Rosenheim erhöhte umgehend den Druck, schlug viele hohe Bälle in Richtung Kleeblatt-Strafraum. So auch nach einer Ecke: Der zweite Versuch landete bei Daniel Majdanevic, der zum Ausgleich traf (65.).

Das junge Kleeblatt ergriff anschließend wieder die Oberhand und erarbeitete sich Chancen. Kurz vor Schluss scheiterte Benedikt Kirsch erst mit einem Kopfball knapp über das Tor, kurz darauf bekam er bei einer verlängerten Ecke zu wenig Druck auf den Ball. Die größte Chance zum Siegtreffer hatte Mark Große, dessen Abschluss der Gegner in allerletzter Sekunde abgrätschte. Wenige Momente vor dem Abpfiff der größte Aufreger: Daniel Adlung wollte einen Freistoß schnell ausführen, ein Rosenheimer spitzelte dabei den Ball weg. Adlung hatte schon ausgeholt, sah den Gegenspieler zu spät, traf ihn am Fuß – und sah die rote Karte.

„Aufgrund der Platzverhältnisse und der jungen Mannschaft, die wir heute auf den Platz geschickt haben, nehmen wir den Punkt gerne mit. Wir wollten den Dreier, der nach dem Spielverlauf auch drin gewesen wäre. Ich bin aber zufrieden mit der Einstellung und Bereitschaft der Jungs, die sich gegenseitig gepusht haben“, lobte Ruman seine Elf anschließend. „Gerade Roberto Hilbert und Daniel Adlung haben die jungen Spieler super unterstützt.“

U19: „Deutlich unter Wert verkauft“

Mit sechs Wechseln im Vergleich zum vergangenen Spiel – einige U19-Spieler waren mit der U23 unterwegs – kam die U19 der SpVgg Greuther Fürth nur schwer in die Partie. „Eigentlich haben wir nie richtig ins Spiel gefunden“, urteilte Trainer Marco Ried anschließend, „das, was uns eigentlich auszeichnet, haben wir nur in ganz wenigen Momenten auf den Platz gebracht.“ Nach zwölf Minuten klingelte es aber dennoch erstmals im Kasten des FC Ismaning: Tobias Schaffors blieb nach einer Kombination über die rechte Seite im Strafraum cool und sorgte für die Führung (1:0, 12.). Danach passierte wenig, Viktor Miftaraj vergab nach einer guten halben Stunde eine Hereingabe von Leweling knapp (33.). Kurz vor der Pause bekam das Kleeblatt einen Strafstoß zugesprochen, den Laurin Klaus verwandelte (2:0, 43.), im direkten Gegenzug köpfte Philipp Strube nach einer Hereingabe von rechts aber zum Anschlusstreffer ein (2:1, 44.).

„Wir können glücklich sein, dass wir hier einen Sieg mitgenommen haben“, befand Ried nach 90 Minuten. „Wenn wir öfter so auftreten, werden wir irgendwann bestraft – egal von welchem Gegner in dieser Liga.“ Gegen Ismaning blieb seine Mannschaft noch verschont. Mike Bachmann versenkte zwei der vielen Abschlüsse – einen aus dem Rücken der Abwehr (3:1, 54.), einen freistehend nach starkem Steckpass in die Spitze (4:1, 73.). Auch wenn weitere drei Punkte auf das Konto der A-Junioren wandern, stellte Ried klar: „Was Spielweise und Einstellung angeht müssen wir im nächsten Spiel ein anderes Gesicht zeigen. Wir haben uns heute deutlich unter Wert verkauft.“

 

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