"Das Glück nicht erarbeitet"

U23 geht leer aus, U19 und U17 jubeln

Nachwuchs
Samstag, 13.04.2019 // 10:29 Uhr

Während die U19- und U17-Teams Auswärtssiege feiern konnten, muss die U23 der Spielvereinigung Greuther Fürth eine Heimniederlage hinnehmen. 

U23: „Das Glück nicht erarbeitet“

Für die U23 der Spielvereinigung Greuther Fürth gab es am Samstag im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer keine Punkte zu feiern. Gegen die "Schnüdel" verlor das Kleeblatt mit 0:2. Die erste Halbzeit gehörte den Gästen aus Schweinfurt, immer wieder konnten sie sich ins letzte Angriffsdrittel vorarbeiten und gingen in der 18. Spielminute durch einen Kopfball in Führung. Obwohl das Kleeblatt danach etwas besser ins Spiel fand, waren es erneut die Gäste, die kurz vor der Pause eine kurze unübersichtliche Situation im Strafraum nutzen, um auf den 0:2-Pausenstand zu erhöhen.

In der zweiten Hälfte zeigte die Ruman-Elf ein anderes Gesicht und kam mit ordentlich Dampf aus der Kabine. Kurz nach dem Wiederanpfiff hatten Dominik Sollfrank (48.) und Tim Danhof (50.) Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Als Benedikt Kirsch in der 62. Spielminute das Spiel schnell machen wollte, wurde er im Mittelfeld von Florian Pieper hart von den Beinen geholt. Der Schweinfurter sah dafür zu Recht die Rote Karte und so agierte die Spielvereinigung die verbleibende Spielzeit in Überzahl. Trotz weiterer großer Tormöglichkeiten verpasste es das Kleeblatt allerdings sich für den betriebenen Aufwand zu belohnen. „Wir haben uns das Glück, das dazu gehört, wenn man die Tore machen will, heute einfach nicht erarbeitet", analysiert Coach Petr Ruman. "Es war unser größtes Problem heute, dass wir nicht bereit waren über die eigenen Grenzen hinaus zu gehen. Gegen so einen erfahrenen Gegner ist das aber unbedingt notwendig.“

Die nächsten Möglichkeit Punkte in der Mission Klassenerhalt zu sammeln, hat Rumans Team im kleinen Derby. Am kommenden Samstag geht es ab 13 Uhr gegen den Tabellendritten aus Nürnberg.

U19: Souveräner Auswärtssieg

„Mehr als überragend“ ist die U19 in ihr Gastspiel beim FV Illertissen gestartet. Gleich in der ersten Minute konnte Jamie Leweling nach toller Vorarbeit von Tobias Schaffors den Ball zur Kleeblatt-Führung im Tor der Hausherren unterbringen. Daraufhin blieb die Mannschaft von Marco Ried weiter am Drücker, konnte aber die zahlreichen Möglichkeiten vor der Halbzeit noch nicht zum Torerfolg nutzen. „Dadurch haben wir Illertissen natürlich ein Stück weit noch im Spiel gelassen“, berichtet Ried.

Doch auch in Durchgang zwei setzte das Kleeblatt die Vorgaben des Coachs gut um und erarbreitete sich Chance um Chance. In der 57. Spielminute war es Chris-Stephan Dierke, der den Spielstand auf 2:0 stellte. „Dann haben wir die Führung wirklich sauber runter gespielt“, zeigt sich Ried zufrieden mit der Leistung seiner Jungs. „Die kommenden acht freien Tage haben sie sich alle verdient. Jetzt gilt es, für die ausstehenden Spiele Kraft zu tanken und am Ende der Saison den Aufstieg zu schaffen.“

U17: „Arbeitssieg“

Beim vorgezogenen Ligaspiel traf die Kleeblatt-U17 am Freitagabend auf Ansbach – einen Gegner, der „direkt vorne draufgegangen ist, sehr mutig Fußball gespielt hat“, sagte Trainer Tobias Gitschier anschließend. Auf einem sehr trockenen Geläuf versprangen viele Bälle auf beiden Seiten, das Kleeblatt versuchte es folglich mit Flugbällen – und hatte Erfolg: Noch in der Anfangsphase der Partie gelang eine Spielverlagerung auf rechts, die daraus entstandene Flanke fand den Kopf von Leon Rukiqi (1:0, 11.). Kleeblatt-Keeper Max Böhnke bewahrte sein Team mit einer überragenden Parade vor dem Ausgleich, der eingewechselte Jannis Sauer sorgte Mitte der zweiten Hälfte für die Vorentscheidung: Nach einer Kombination über die Flügel konnte der Ansbacher Keeper zunächst retten, bei Sauers Nachschuss war er aber machtlos (2:0, 61.).

In der Schlussphase ließ das Kleeblatt noch zwei Großchancen ungenutzt. Gitschier: „Wir hätten früher den Sack zumachen können, sind aber mit dem 2:0 zufrieden. Durch diesen Arbeitssieg haben sich meine Jungs die freie Zeit verdient.“ Die SpVgg führt durch die Neuansetzung der Partie – mit einem gespielten Match mehr – mit sieben Punkten Vorsprung die Tabelle der B-Junioren-Bayernliga an. Verfolger 1860 München hat noch sechs Spiele vor der Brust, die Spielvereinigung fünf. „Die Jungs haben für die zehn freien Tage ihre Hausaufgaben mit auf den Weg bekommen – sollen aber natürlich vor allem bei ihren Familien Kraft tanken.“

 

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