U19 siegt, U17 schlägt sich selbst

Nachwuchs
Samstag, 25.05.2019 // 18:15 Uhr

Die Jugendteams der SpVgg Greuther Fürth waren am Wochenende gegen Neumarkt gefordert. Während die U19 den ASV zu Hause schlug, unterlag die U17 in der Oberpfalz und verspielte damit die Chance auf die vorzeitige Meisterschaft.

U17: „Uns selbst geschlagen“

Die U17 der SpVgg Greuther Fürth war heute in Neumarkt zu Gast – beim ASV wartete ein schweres Geläuf aufs Kleeblatt. „Auf so einem Platz fällt es schwer Fußball zu spielen“, urteilte U17-Coach Tobias Gitschier anschließend – ärgerte sich aber am meisten über die Leistung seiner Mannschaft, die mit einem Sieg die Meisterschaft am vorletzten Spieltag hätte entscheiden können. Gitschier „Wir haben uns heute selbst geschlagen, waren verkrampft, disziplinlos.“

Beim Treffer zum Rückstand (1:0, 27.) hat sich die Gitschier-Elf schwaches Zweikampfverhalten vorzuwerfen, beim Kontergegentor kurz vor Schluss fehlende Präzision im eigenen Aufbauspiel (2:0, 77.) Zudem kassierte das Kleeblatt zwei Platzverweise – einen für eine vermeintliche Tätlichkeit, den anderen für eine Notbremse. Zu neunt gelang zwar noch der Anschlusstreffer in der Nachspielzeit (2:1, 80.+2) – für mehr sollte es heute nicht reichen. Die Kleeblatt-U17 hat dennoch am letzten Spieltag alles in der eigenen Hand: Am kommenden Sonntag (2. Juni, 13.00 Uhr) ist die U16 des FC Nürnberg zu Gast in Fürth, die außerdem am morgigen Sonntag den Verfolger TSV 1860 München empfängt.

U19: „Zu wenige Dinger verwertet“

Die U19 tat sich schwer – wie im Hinspiel gegen den ASV Neumarkt. Die Gäste, für die es noch darum ging, Punkte auf die Abstiegszone gutzumachen, wollten zu Beginn den Sieg etwas mehr – und gingen auch in Führung (0:1, 27.). Noch vor der Halbzeit glich das Kleeblatt aber aus: Bei einem Versuch von Jonas Köstler hielt Mike Bachmann den Fuß rein (1:1, 43.) und sorgte dafür, dass die Teams mit einem Unentschieden in die Pause gingen.

Auch in Hälfte zwei erarbeiteten sich beide Mannschaften ihre Chancen, das kleine Kleeblatt ergriff aber die Oberhand. „Am Ende haben wir zu wenige Dinger verwertet“, ärgerte sich U19-Trainer Marco Ried etwas – seine Jungs sollten aber dennoch als Sieger vom Platz gehen. Erst sah Laurin Klaus Chris Dierke an der Strafraumkante lauern (2:1, 57.), kurz darauf staubte erneut Mike Bachmann ab, nachdem Elias Kratzer den Ball in den Neumarkter Sechzehner brachte (3:1, 64.).

 

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