Glückloser Samstag

Nachwuchs
Samstag, 28.09.2019 // 17:06 Uhr

Am Samstag konnte der Kleeblatt Nachwuchs nur einen Zähler sammeln. Die U23 musste sich im Spitzenspiel beim SV Türkgücü München geschlagen geben, die U19 spielte im Heimspiel gegen Ulm Remis.

U23: Punkt im Topspiel verpasst

Die Kleeblatt U23 konnte am Samstag keine Punkte beim SV Türkgücü München entführen. Am Ende stand ein 2:0 auf der Anzeigetafel. Gleich der erste Angriff der Hausherren saß. Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite konnte Kleeblatt-Keeper Leon Schaffran zunächst mit einer starken Fußabwehr parieren, der Nachschuss fand dann aber den Weg ins Tor. Dannach setzt die Ruman-Elf das um, was ihr Trainer vor der Partie gefordert hatte. Sie spielten „frei auf“ und agierten mutig beim heimstarken Zweitplatzierten der Regionalliga Bayern. Benedikt Zahn hatte gleich zwei gute Gelegenheiten zum Ausgleich (11.,29.).

Nach dem Seitenwechsel erarbeitete sich das Kleeblatt immer mehr Feldvorteile setzte die Gastgeber immer mehr unter Druck und drückte Türkgücü immer mehr in die eigene Hälfte. Der Ausgleich lag in der Luft, wollte aber nicht fallen. In der 80. Spielminute machten hingegen die Münchner den Deckel drauf und erzielten das Tor zum 2:0-Endstand. Die Mannschaft von petr Ruman steht weiterhin auf dem dritten Rang. Auf Verfolger Viktoria Aschaffenburg hat das Kleeblatt drei Punkte Vorsprung. 

U19: Ausgleich kurz vor Schluss

Es war das erwartete hart umkämpfte Spiel im Kampf um den Klassenerhalt. Am Ende mussten die U19 der Spielvereinigung und der Nachwuchs des SSV Ulm die Punkte teilen. Im ersten Durchgang fielen beide Treffer nach ruhenden Ball. Zunächst ging der Kleeblatt-Nachwuchs nach einem Freistoß in Führung, dann zeigte der Schiedsrichter nach einem unübersichtlichen Gerangel im Sechzehnter auf den Punkt, Elfmeter für Ulm, es ging mit 1:1 in die Halbzeit. „Nach dem Ausgleich haben wir leider etwas die Verunsicherung gespürt“, analysiert Trainer Marco Ried später.

Nach dem Seitenwechsel „ist es uns dann nicht gelungen, strukturiert nach vorne zu kommen.“ Die vereinzelten guten Angriffe scheiterten am Samstagmittag entweder am letzten Pass oder am starken Ulmer Keeper. „Dann läuft es ganz unglücklich.“ Das Kleeblatt verliert das runde Leder im Vorwärtsgang, Ulms Verteidiger schlägt einen langen Ball, findet seien blank stehenden Mitspieler und die Gäste gehen in Führung. Kurz vor Schluss rüttelte sich die Spielvereinigung aber nochmal wach und zündete den Turbo. Ried beorderte Innenverteidiger Viktor Miftaraj in den Sturm, diese Entscheidung wurde belohnt. Der groß gewachsene 18-Jährige konnte per Kopf ausgleichen und sichert dem Kleeblatt einen Punkt. „Das sind Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Nach dem Ausgleich kommen wir sogar noch zwei Mal gefährlich vors Tor. Das sind heute insgesamt eher zwei verlorene Punkte“, ärgert sich Ried über die vergebene Chance auf einen Dreier. Fürs Kleeblatt geht es am kommenden Mittwoch im U19-Junioren Pokal weiter. Dann heißt der Gegner FC Würzburger Kickers.