Zu neunt zurückgekämpft

Neun Fürther punkten gegen Wacker-Elf

Nachwuchs
Samstag, 26.10.2019 // 16:30 Uhr

Die U23 der SPVGG GREUTHER FÜRTH holte nach 0:2 mit letztendlich neun Spielern noch einen Punkt. In den Bundesliga-Duellen mit Stuttgarter Teams gingen U19 und U17 leer aus.

U23: „Einfach nur stolz“

Im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer trafen heute die Kleeblatt-U23 und Wacker Burghausen aufeinander. Mit der ersten gefährlichen Offensivaktion tauchte ein Wacker-Stürmer über den rechten Flügel blank vor Leon Schaffran auf und versenkte den Ball eiskalt im kurzen Eck (0:1, 6.). Nach zwanzig Minuten schlossen die Gäste erneut ab, Schaffran parierte – und der Nachschuss landete an der Hand von Lukas Ahrend. Platzverweis für den Sechser (Rote Karte, 21.), Strafstoß für Wacker – bei dem der Kleeblatt-Keeper machtlos war (0:2, 23.). Die Ruman-Elf blieb aber dran, Robin Kehr startete auf der linken Seite ein und hob die Kugel über den Keeper ins Wacker-Netz (1:2, 28.). Bis zur Pause hielt das Kleeblatt sehr gut mit, Schaffran fischte nach kurz ausgeführter Wacker-Ecke einen Schlenzer aus dem Winkel (44.), Benedikt Zahn traf auf der anderen Seite nach einem Freistoß durch Blaine Ferri das Lattenkreuz (45.+2).

Nach der Pause weiterhin beide Teams gleichauf. Zahn bediente Kehr, der bei seinem vermeintlichen Ausgleichstreffer aber im Abseits stand (53.). McLemore schaltete sich mehr und mehr über rechts in die Offensive ein, seinen Schuss auf den kurzen Pfosten parierte der Keeper ins Toraus (66.). Die Ruman-Elf wollte mehr, verlor aber auch McLemore nach wiederholtem Foulspiel (Gelb-Rot, 81.). Das Kleeblatt steckte immer noch nicht auf: Einen direkten Freistoß von Daniel Adlung ließ der Wacker-Keeper ins Toraus klatschen, die folgende Ecke führte tatsächlich zum Ausgleich: Patrick Ort schob den Ball zum umjubelten Ausgleich ein (2:2, 85.).

Ruman nach dem Spiel: „Ich war mit den ersten zwanzig Minuten nicht zufrieden. Aber nach dem Elfmeter war das die Mannschaft, die wir auf dem Platz sehen wollen. Dass die Jungs sich so reinhauen, macht mich richtig stolz. Die Mannschaft hat sich den Punkt richtig verdient, waren sogar näher dran am Sieg. Super für die Jungs – und auch für die Zuschauer. Es freut mich sehr, dass wir hier heute alle so leidenschaftliche Jungs auf dem Feld gesehen haben!“

Kurz & knapp:

Kleeblatt-Elf: Schaffran – McLemore, Sollfrank, Ort, Lungwitz (59. Subaric) – Ahrend, Adlung, Ferri – Coskun (78. Klaus) , Zahn, Kehr (66. Tischler)

Kleeblatt-Tore: Kehr (28.); Ort (85.)

Kleeblatt-Platzverweise: Ahrend (Rot wegen Handspiels, 21.); McLemore (Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels, 81.)

U19: „Genickbruch“

Die U19 der SPVGG GREUTHER FÜRTH war gegen den VfB Stuttgart gefragt, reiste zum Tabellendritten – der gleich seine Klasse zeigte und nach einer Viertelstunde in Führung ging (1:0, 16.). Die Spielvereinigung glich durch einen Elfmeter von Chris Dierke aus (1:1, 20.), geriet aber kurz darauf nach etwas übermütigem Zweikampfverhalten auf gleiche Art wieder in Rückstand (2:1, 23.), mit dem es auch in die Pause ging.

„Im zweiten Durchgang hatten wir starke zehn Minuten, haben viel investiert – aber uns einfach wieder nicht für den Aufwand belohnt“, sagte U19-Trainer Marco Ried nach Abpfiff. Die 66. Minute bezeichnete er als „Genickbruch“, Stuttgart erhöhte durch einen Sonntagsschuss fast von der Mittellinie (3:1, 66.). Danach ging fürs Kleeblatt nur noch wenig, die Hausherren schossen sogar noch einen weiteren Treffer (4:1, 70.). Ried: „Wir haben heute einfach wieder zu einfache Gegentore gefangen. Auf einzelne Aktion können wir heute aufbauen, gegen Freiburg brauchen wir nächste Woche aber deutlich mehr davon.“

U17: „Bezeichnend“

Die Kleeblatt-U17 trat ebenfalls gegen ein Team aus Schwaben an, empfing an der Charly-Mai-Sportanlage die Stuttgarter Kickers. Im Duell zweier Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte sahen die Zuschauer ein durchwachsenes Bundesliga-Spiel.

Trainer Tobias Gitschier ärgerte sich, dass sein Team „nicht umsetzen konnte, was wir uns vorgenommen hatten“, die Kickers waren die bessere der beiden Mannschaften auf dem Rasen. Im zweiten Durchgang sollten auf beiden Seiten lange Bälle zum Erfolg führen, „das Gegentor ist dann bezeichnend für dieses Spiel“, fand Gitschier. Eine gute Viertelstunde vor Schluss landete ein zweiter Versuch der Stuttgarter aus 20 Metern im Winkel (0:1 72.), die Kickers brachten den knappen Sieg schließlich über die Zeit.

 

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