Zwei Heimspiele, ein Ziel

U19 zieht in nächste Pokalrunde ein

Nachwuchs
Freitag, 04.10.2019 // 08:07 Uhr

Die U19 der SPVGG GREUTHER FÜRTH war unter der Woche in der ersten Pokalrunde erfolgreich und hat am Wochenende kein Spiel, während U23 und U17 ihre Auswärtsniederlagen vom letzten Spieltag vergessen machen wollen. Unser Blick auf den Nachwuchs:

U23: „100 Prozent unseres Könnens“

Ein mutiges Kleeblatt sah U23-Trainer Petr Ruman beim Topspiel gegen Türkgücü München, in dem sich die SPVGG GREUTHER FÜRTH am Ende mit 0:2 geschlagen geben musste. Nachdem es lange 1:0 für die Gastgeber stand, lag der Ausgleich lange in der Luft – am Ende wollte er aber nicht fallen. Am Samstag empfängt die Spielvereinigung den VfB Eichstätt, der im Vorjahr nur die FC Bayern München Amateure in der Schlusstabelle vor sich hatte.

„Eichstätt bringt viel Erfahrung mit – hat eine klare Spielweise, einen klaren Plan“, weiß Kleeblatt-Trainer Petr Ruman. „Sie sind sehr unangenehm zu spielen, weil sie sehr kompakt stehen und stark gegen den Ball arbeiten. Wir müssen unser Bestes geben, 100 Prozent unseres Könnens auf den Platz bringen, um etwas mitzunehmen.“  Anpfiff fürs kleine Kleeblatt auf dem Konrad-Ammon-Platz an der Sportanlage des TSV Burgfarrnbach (Tulpenweg 60, 90768 Fürth) ist am Samstag um 14 Uhr.

U19: „Gut unterwegs“

Am Wochenende spielfrei, unter der Woche dafür im Pokal gefordert: Die U19 der SPVGG GREUTHER FÜRTH setzte sich am Mittwochabend im AOK Bayern U19-Junioren Pokal bei den Würzburger Kickers durch – am Ende stand es 5:3 aus der Sicht der Ried-Elf. Bereits nach einer halben Stunde waren die Gäste Dank der Treffer von Tobias Schaffors (0:1, 21.), Deniz Oral (0:2, 28.) und Juho Ojanen (0:3, 29.) deutlich in Front.

„Wir waren in der ersten Hälfte richtig gut unterwegs. Nachdem uns das vierte Tor wegen Abseits aberkannt wurde, haben wir nicht schnell genug reagiert“, ärgert sich der U19-Coach – seine Elf konnte den Kickers-Konter, den ersten Würzburger Angriff, nicht konsequent genug verteidigen, der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß, der für den Anschlusstreffer sorgte (1:3, 39.).

Nach der Pause zeigte sich ein ähnliches Bild, die Spielvereinigung zeigte sich spielbestimmend und legte durch Mert-Yusuf Torlak den vierten Treffer (1:4, 59.) nach – die vermeintliche Vorentscheidung. Nach einem Kleeblatt-Dreifachwechsel 20 Minuten vor Schluss erfuhr die Partie einen leichten Bruch, Würzburg kam noch einmal ran (2:4, 82. und 3:4, 85.). Schließlich setzte aber erneut Ojanen den Schlusspunkt fürs Kleeblatt (3:5, 90.+3)

U17: „Vergessen machen“

Für die U17 steht nach ihrem „gebrauchten Tag“ in Unterhaching wieder ein Heimspiel an – zu Gast ist der Karlsruher SC, der bisher nur einen Sieg in der B-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest feiern konnte. „Wir haben das Haching-Spiel aufgearbeitet und abgehakt. Wir wollen zeigen, dass das Spiel ein Ausrutscher war – unbedingt eine Reaktion zeigen und unser Spiel durchziehen“, sagt U17-Trainer Tobias Gitschier, für den es darum geht „einen direkten Konkurrenten auf Distanz zu halten.“

Bei einer Kleeblatt-Niederlage wäre der KSC punktgleich, ein „klassisches Sechs-Punkte-Spiel“, das am Sonntag um 13 Uhr auf der Charly-Mai-Sportanlage (Kapellenstr. 37, 90762 Fürth) angepfiffen wird.