Viel Pech bei zu hoher 1:4-Niederlage

Kleeblatt unterliegt VfL Wolfsburg

Profis
Sonntag, 06.02.2022 // 20:00 Uhr

Die SPVGG GREUTHER FÜRTH verlor 1:4 in Wolfsburg, die Niederlage fiel zu hoch aus. Zur Pause stand es nach dem Ausgleichstreffer durch Branimir Hrgotas verwandelten Elfmeter 1:1. Die Wolfsburger gewannen schließlich, weil sie im zweiten Durchgang drei sehr glückliche Tore erzielen durften.

Die Wolfsburger hatten in den ersten Minuten öfter den Ball, bei einer Steffen-Flanke war Nick Viergever vor Wind am Ball (4.). Das Kleeblatt meldete sich in der sechsten Minute an, Jamie Lewelings Schuss aus spitzem Winkel zwang Casteels zu einer Fußabwehr. Im Gegenzug fiel das 1:0: Steffen kam am linken Fünfmeterraumeck an den Ball, seinen Schuss fälschte Simon Asta unglücklich ab – der Ball ging Sascha Burchert durch die Beine, klatschte an den Pfosten, und Vranckx schoss aus kurzer Distanz ein.

Danach passierte erstmal wenig. In der 18. Minute flankte Asta nach innen, Branimir Hrgota kam nicht heran, doch der Ball kam zu Jetro Willems, der für Timothy Tillman ablegte, doch der Mittelfeldspieler traf den Ball drei Meter vor der Strafraumgrenze nicht voll. Erneut war es Tillman, der vier Minuten darauf einen Freistoß vom rechten Flügel gefährlich aufs Tor zog, Brooks köpfte den Ball weg.

Die Wolfsburger kamen in der 28. Minute zu einer sehr guten Gelegenheit, als Kruse den Ball nach innen flankte, Vranckx aber frei am Fünfmeterraum den Kopf nicht hinter die Kugel brachte. So konnte Burchert den Ball, der auch deutlich daneben gegangen wäre, problemlos aufnehmen.

Nach 31 Minuten war Asta auf rechts energisch in den Strafraum gespurtet. Seine Flanke konnte Lacroix zwar vor Hrgota wegschlagen, doch die Kugel kam zu Leweling, der aus 14 Metern abzog. Casteels riss die Fäuste hoch und kam noch an den scharf getretenen Ball.

Das letzte Drittel der ersten Hälfte gehörte nun klar der Spielvereinigung. Brooks foulte in der 34. Minute Leweling zentral 22 Meter vor dem Gehäuse. Hrgota trat den Freistoß flach unter der Mauer durch ins rechte untere Eck, doch Casteels hielt sicher. 39 Minuten waren gespielt, als Asta Wind 25 Meter vor dem Fürther Tor foulte. Den Freistoß schoss Vranckx aber weit drüber.

In der 41. Minute setzte sich das Kleeblatt vor dem Strafraum der Platzherren fest. Der Ball wurde auf Jeremy Dudziak gespielt. Dudziak ging zum Ball, Bornauw wollte die Kugel wegschlagen, traf aber Dudziaks Fuß. Der nur wenige Meter vom Tatort entfernt stehende Schiedsrichter Petersen entschied auf Freistoß für den VfL, korrigierte aber seine klare Fehlentscheidung nach Blick auf den Monitor und gab Elfmeter für die Spielvereinigung. In der 44. Minute verwandelte Hrgota sicher flach links unten zum verdienten Ausgleich und 1:1-Halbzeitstand.

Zweimal unglücklich abgefälscht

Nach dem Wechsel hatten die Gastgeber in der 47. Minute die erste Möglichkeit, doch Lacroix traf zehn Meter vor dem Tor im Fallen den Ball nicht voll. Eine Minute später kam Kruse an eine halbhohe Steffen-Flanke heran, nahm den Ball an und schoss aus der Drehung links knapp vorbei.

Nach 50 Minuten drosch Arnold den Ball weit übers Feld. Der Ball kam halblinks im Fürther Strafraum herunter. Burchert eilte weit aus dem Tor, seine Faustabwehr war aber zu kurz. Vranckx nutzte das und traf volley aus 18 Metern ins leere Tor zum 2:1.

In der 54. Minute war es Brooks, der nach einem Freistoß den Ball vors Tor bugsierte, Burchert hielt sicher. Nach 62 Minuten gab es Ecke für das nun überlegene Kleeblatt. Griesbeck verlängerte die Tillman-Ecke an den langen Pfosten, wo Hrgota nur knapp verpasste. Kurz darauf gab Roussillion scharf nach innen, Viergever lenkte den Ball aufs eigene Tor, Burchert war aber dran.

In der 70. Minute gab es Freistoß für den VfL, Arnold schoss aus 22 Metern direkt in die Fürther Mauer, der Ball wurde abgefälscht und schlug zum 3:1 ein. Burchert, der schon auf dem Weg ins andere Eck war, kam nicht mehr heran.

In der 75. Minute dann das 4:1. Philipp schoss Hrgota an den Rücken, der an sich harmlose Versuch schlug dadurch genau neben dem linken Pfosten ein. Die Schlussphase plätscherte dann dahin, auf keiner Seite passierte noch etwas.

VfL Wolfsburg: Casteels - Lacroix, Bornauw, Brooks (85. van den Ven), R. Baku, Arnold, Gerhardt (65. Bialek), R. Steffen (65. Roussillon), Kruse (83. Waldschmidt), Vranckx, Wind (65. Philipp)

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Burchert - Asta, Griesbeck, Viergever, Willems (79. Itter), Christiansen (71. Raschl), Seguin, Tillman (85. Green), Dudziak (71. Nielsen), Hrgota (79. Abiama), Leweling

Tore: 1:0 Vranckx (7.), 1:1 Hrgota (44.), 2:1 Vranckx (49.), 3:1 Arnold (70), 4:1 Philipp (75.)

Zuschauer: 500

 

 

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