Punktgewinn in Frankfurt

Kleeblatt spielt 0:0 gegen die Eintracht

Profis
Samstag, 02.04.2022 // 18:15 Uhr

Die SPVGG GREUTHER FÜRTH holte sich mit einer leidenschaftlichen Abwehrleistung und einem starken Andreas Linde im Tor einen Auswärtspunkt durch ein 0:0 bei Eintracht Frankfurt. Das torlose Remis, das den zweiten Zähler auf fremdem Platz bedeutete, wurde aber zum Schluss von einer schweren Verletzung von Marco Meyerhöfer zur Nebensache.

Zwar versuchte es Knauff schon in der zweiten Minute mit einem dann aber harmlosen Schuss, doch anschließend passierte erstmal wenig. Beide Teams standen taktisch fest und ließen in der Defensive wenig zu.

Havard Nielsens Flachschuss in der 10. Minute wurde sichere Beute von Trapp, ähnlich war es auf der anderen Seite drei Minuten darauf, als Andreas Linde Borrés Schuss aus 18 Metern locker festhalten konnte.

In der 17. Minute allerdings eine große Chance für die Spielvereinigung: Jetro Willems steckte durch auf Branimir Hrgota, doch der Kapitän scheiterte aus kurzer Distanz am aus dem Tor stürzenden Trapp.

Danach war erstmal wieder Flaute in den beiden Stürmen, ehe Hasebe in der 27. Minute den Ball verlor. Timothy Tillman konnte den Fehler nicht nutzen, da seine Flanke nicht die beiden freistehenden Nielsen und Hrgota fand, sondern genau in die Arme von Trapp flog.

Die Frankfurter forcierten in der letzten Viertelstunde des ersten Durchgangs ihre Offensive. Ein genialer Lupfer von Kostic brachte Kamada in gute Position, doch der Japaner, von Maximilian Bauer angegriffen, verzog überhastet (33.).

Knauff zog in der 41. Minute aus 26 Metern ab. Linde lenkte den Ball mit einer Hand über die Latte. Gegen Lindström war Linde beim nächsten Frankfurter Angriff erneute auf dem Posten, er wehrte den 15-Meter-Schuss des Eintracht-Angreifers mit Reflex ab. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war der Fürther Keeper noch einmal gefordert, als Lindström von halblinks in den Strafraum eindrang. Linde verkürzte en Winkel und wehrte den Schuss Lindströms ab. Dann war Halbzeit.

Schwere Meyerhöfer-Verletzung überschattet Schlussphase

Die Hessen traten nach dem Wechsel dominanter auf, das Kleeblatt stand nun tiefer. Allerdings kam die Eintracht kaum zu einem vernünftigen Abschluss, da die Fürther Abwehr sehr aufmerksam agierte.

In der 54. Minute kam eine der zahlreichen Flanken von Kostic zu Knauff, doch Itter konnte dessen Schuss ablenken. Drei Minuten darauf war es der eingewechselte Jamie Leweling, der an drei Frankfurter vorbeiging, von der Torauslinie aber nur das Außennetz traf.

In der 62. Minute war es Paciencia, der auf der anderen Seite deutlich übers Tor köpfte. Die nächste Gelegenheit für Frankfurt hatte Kamada, der nach Kostic-Heber frei an der Strafraumgrenze stand, aber den Ball nicht richtig traf. Vier Minuten später reagierte Willems schneller als Paciencia, als er nach einem nach innen geschlagenen Freistoß vor dem Angreifer zur Ecke klärte.

Eine tolle Parade von Linde, der einen Drehschuss von Paciencia ins linke untere Eck mit Flugparade zur Ecke klärte, machte die letzte gute Chance der Hausherren zunichte (80.).

Nach Überprüfung gab es kurz darauf keinen Elfmeter, denn Bauer hatte Kostics Flanke nicht mit der Hand, sondern der Schulter abgelenkt.

Es war die letzte Annäherung der Hessen ans Fürther Tor, und man hätte sich am Ende über einen Punkt freuen können, wenn nicht die schwere Verletzung von Marco Meyerhöfer in der 87. Minute passiert wäre.

Der eingewechselte Hauge rauschte in Meyerhöfer hinein, der nach längerer Behandlung mit einer fahrbaren Trage vom Platz gebracht werden musste. Hauge kam mit Gelb davon. Auch wenn der Frankfurter hier sicher nicht mit Absicht zugange war - bei der Heftigkeit seiner Aktion ist das zumindest höchst diskutabel. Die komplette Kleeblatt-Familie ist in Gedanken bei Dir und wünscht Dir an dieser Stelle eine gute Besserung, lieber Marco. 

Der Schock saß am Ende bei beiden Mannschaften tief, denn obwohl die Spielvereinigung in Unterzahl zu Ende spielen musste, da die drei Auswechselunterbrechungen schon ausgenutzt waren, schafften die Frankfurter keinen vernünftigen Angriff mehr. Nach sechs Minuten Nachspielzeit war Schluss im Deutsche Bank Park.

Eintracht Frankfurt: Trapp - Tuta, Hasebe, Ndicka, Knauff, Jakic (84. Rode), Sow, Kostic, Lindström, Kamada (69. Hauge), Borré (59. Paciencia)

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Linde - M. Bauer, Viergever, L. Itter, Meyerhöfer, Raschl (66. Green), Christiansen, Willems (84. Asta), Tillman, Hrgota (84. Pululu), Nielsen (56. Leweling)

Zuschauer: 50.500

 

Tabelle

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