Niederlage im ersten Auswärtsspiel

Kleeblatt unterliegt dem FCN 0:2

Profis
Samstag, 23.07.2022 // 15:45 Uhr

Im 269. Frankenderby war die SPVGG GREUTHER FÜRTH vor allem in den zweiten 45 Minuten die spielbestimmende Mannschaft, verpasste es aber zur richtigen Zeit, einen Treffer zu erzielen. Dem 1. FC Nürnberg gelang das in zwei entscheidenden Phasen, was leztlich ausschlaggebend für den Ausgang dieses Spiels war. 

Beide Mannschaften brauchten keine Zeit, um sich abzutasten - es ging von Beginn an gleich zur Sache. Die SPVGG versuchte direkt, die Spielkontrolle zu übernehmen. Den ersten Abschluss verbuchte allerdings das Heimteam. Der Kopfball von Christoph Daferner war für Andreas Linde aber sichere Beute (2.). Die erste richtig gefährliche Aktion kreierte der Nürnberger Jens Castrop über die rechte Seite, als er eine Hereingabe auf den langen Pfosten brachte. Von dort prallte der Ball zunächst an den Pfosten, den flachen Nachschuss von Daferner konnte Linde stark abwehren (8.).

Auf der anderen Seite zog Julian Green einen Freistoß scharf auf die lange Ecke, doch auch Christian Mathenia war auf dem Posten und lenkte den Ball über die Latte (13.). Kurz darauf eroberte Tim Handwerker im Mittelfeld den Ball und marschierte über die rechte Seite Richtung Grundlinie. Seine hohe Hereingabe fand am zweiten Pfosten Kwadwo Duah, der per Kopf in die Mitte zu Daferner ablegte und dieser musste das Leder nur noch über die Linie drücken (15.).

Nach der Führung der Heimelf übernahm das Kleeblatt immer mehr die Kontrolle über das Spiel und erarbeitete sich ein Übergewicht an Ballbesitz. Ein Freistoß von Green fand in Mathenia seinen Meister (17.). Nach einer knappen halben Stunde prüfte der Ex-Fürther Johannes Geis dann auf der anderen Seite Linde ebenfalls per Freistoß, den der Fürther Schlussmann stark über die Latte lenkte (31.).

Quasi im Gegenzug fast der Ausgleich: Einen langen Ball von Timothy Tillman konnte Mathenia aber in letzter Sekunde vor dem durchgestarteten Dickson Abiama klären (32.). Und nur kurze Zeit später war schon wieder ein Fürther auf und davon in Richtung FCN-Tor. Diesmal war es Torwart Linde, der Branimir Hrgota mit einem Abschlag auf die Reise schickte. Aber erneut war Mathenia zur Stelle und verkürzte stark den Winkel gegen den Versuch des Kapitäns (36.).

Die letzte nennenswerte Möglichkeit vor der Pause gehörte nochmal den Nürnbergern. Mats Möller Daehli legte vom Strafraum für Duah ab, doch sein Abschluss zischte einen Meter am Gehäuse vorbei (38.). Mit dem knappen Rückstand ging es in die Halbzeit.

Kleeblatt spielbestimmend, aber glücklos

Wie schon im ersten Durchgang gehörte die erste Chance den Gastgebern. Florian Hübner kam nach einer Flanke vom eingewechselten Enrico Valentini am zweiten Pfosten zum Kopfball, doch der Innenverteidiger setzte den Ball knapp über die Latte (48.). In der Folge war es aber das Kleeblatt, das immer spielbestimmender wurde und sich mehr und mehr in der Nürnberger Hälfte festspielte. Folgerichtig gab es mehrere Chancen auf den Ausgleich. Zunächst tankte sich Tillman stark in den Strafraum durch, doch anstatt abzuschließen, entschied er sich für eine flache Hereingabe, die aber keinen Mitspieler fand (60.).

Kurz darauf hatte der eingewechselte Tobias Raschl eine sehr gute Gelegenheit. Ragnar Ache setzte ihn gut in Szene, doch der Abschluss aus nicht ganz zentraler Position fand zum wiederholten Male nicht den Weg vorbei am sehr gut aufgelegten Mathenia (65.).

Dann durfte sich auch der ebenfalls bärenstarke Linde mal wieder auszeichnen, indem er einen Kopfball von Hübner überragend parierte (69.). Und nur zwei Zeigerumdrehungen später fand auch der eingewechselte Taylan Duman keinen Weg vorbei am Fürther Schlussmann (71.).

Das Kleeblatt rannte nun unermüdlich an und versuchte, den Ausgleich zu erzwingen. Max Christiansen prüfte Mathenia mit einem Distanzschuss, doch am Keeper der Hausherren war an diesem Tag einfach kein Vorbeikommen (79.). So kam es, wie es kommen musste. Ein Entlastungsangriff über die linke Seite wurde über die eingewechselten Erik Wekesser und Duman bis zur Grundlinie vorgetragen. Von dort kam der Ball scharf in die Mitte zum ebenfalls kurz zuvor eingewechselten Manuel Wintzheimer, der die Kugel nur noch über die Linie drücken musste (82.). Das war der Treffer, der dieses Derby entschied.

Die Spielvereinigung steckte zwar nie auf, kam aber nach diesem Wirkungstreffer nicht mehr zu klaren Torchancen.

1. FC Nürnberg: Mathenia - Gyamerah (46. Valentini), Schindler, F. Hübner, Handwerker - Geis (77. Fofana), Castrop (71. Duman), Nürnberger, Möller Daehli - Daferner (71. Wekesser), Duah (70. Wintzheimer)

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Linde - Asta (85. Mhamdi), Griesbeck, Haddadi, L. Itter - Christiansen, Tillman (85. Raebiger), Green (58. Raschl), Hrgota - Abiama (46. Dudziak), Ache (72. Sieb)

Tore: 1:0 (15. Daferner), 2:0 (82. Wintzheimer)

Zuschauer: 41.204

 

Tabelle

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