Remis gegen Karlsruhe

Überlegenes Kleeblatt holt einen Punkt gegen den KSC

Profis
Freitag, 05.08.2022 // 21:10 Uhr

Erneut hat die SPVGG GREUTHER FÜRTH durch einen Elfmeter zwei Zähler im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer verloren. Im Gegensatz zum berechtigten Strafstoß, der Kiel vor drei Wochen zum Punktgewinn verhalf, ist die Hand-Entscheidung nach Intervention des Videoassistenten beim 1:1 gegen den Karlsruher SC zumindest sehr diskutabel. So konnten die Gäste mit ihrem einzigen echten Schuss aufs Tor die Führung des Kleeblatts durch Ragnar Ache noch ausgleichen.

Die Gäste versuchten zu Beginn, früh drauf zu gehen, Rapp hatte nach 30 Sekunden schon den ersten Schuss abgegeben, der war aber harmlos und weit vorbei. Drei Minuten darauf war es Nebel, der aus 18 Metern abzog, die Kugel ging aber erneut deutlich neben den Kasten. Das Kleeblatt setzte zunächst auf Ballkontrolle, um ins Spiel zu kommen. Das gelang auch, die Gäste zogen sich mit der Zeit immer weiter zurück und verteidigten erst an der Mittellinie. Da war wenig Platz für die Fürther Angreifer, um sich durchzuspielen. Armindo Sieb tat es in der 18. Minute dennoch, aber sein Schuss aus 17 Metern ging links daneben. Die Standards des Kleeblatts waren in der ersten Hälfte durchaus gefährlich, in der 24. Minute kam Ragnar Ache mit dem Kopf an den Ball, er konnte die Ecke von Timothy Tillman aber nicht mehr auf das Tor drücken. Gleich darauf war es die gleiche Kombination, Tillmans Flanke fand Ache am kurzen Pfosten, doch zwei Karlsruher drängten den Stürmer ab.

Simon Asta nahm kurz darauf einen weiten Flankenwechsel volley und schlug den Ball vor das Tor, Gordon hatte Mühe und klärte mit einem Querschläger zur Ecke. In der 37. Minute war es Gondorf, der auf der anderen Seite aus 22 Metern schoss, Andreas Linde nahm den schwach geschossenen Roller problemlos auf. Simon Asta war es dann in der 39. Minute, der die Kugel in den gegnerischen Strafraum trieb, seine Flanke wurde aber abgeblockt, bevor sie den freistehenden Ache fand. Danach passierte nichts Nennenswertes mehr bis zur Pause.

Umstrittener Handelfmeter sorgt für zwei verlorene Punkte

Die zweite Hälfte begann mit einem offensiven Kleeblatt. Tillman legte durch auf Sieb, der an der Grundlinie laufend nach innen spielte, doch Ache und Hrgota bekamen den Fuß nicht an den Ball und es gab Ecke. In der 57. Minute dann das 1:0. Hrgota lief am Strafraum quer und passte kurz auf Ache. Der nahm Maß und schlenzte mit dem Innenrist aus 16 Metern ins linke untere Eck, unhaltbar für Gersbeck. Die Karlsruher, bis dato ohne jeden gefährlichen Abschluss, hatten in der 61. Minute den ersten halbwegs gelungenen Versuch, als Gordon eine Ecke mit dem Kopf erreichte, aber doch zwei Meter rechts vorbei zielte.

In der 66. Minute dann das 1:1. Oussama Haddadi bekam den Ball aus kürzester Distanz an die Hand, Schiedsrichter Aarnink ließ zunächst weiterlaufen, doch dann ließ er sich vom Videoassistenten zum Monitor schicken. Eine klare Fehlentscheidung war es nicht, doch Aarnink deutete dennoch auf den Punkt. Wanitzek lief an und traf unhaltbar links unten zum schmeichelhaften Ausgleich für die Gäste. In der Folge musste das Kleeblatt sich wieder finden. Die Gäste wollten nachsetzen, kamen aber bis auf ein Tor, das wegen Abseits nicht gegeben wurde, nicht durch.

Das Kleeblatt musste dann einige Male wechseln, auch der in der ersten Hälfte nach einem rotwürdigen bösen Foul von Nebel angeschlagene Griesbeck musste raus. Dass die Gäste mit Elf weiterspielen durften, war ebenfalls eine klare Fehlentscheidung des nur wenige Meter daneben stehenden Unparteiischen, die aber nicht korrigiert wurde. Das Spiel war in der Endphase zerfahren, keine der beiden Mannschaften konnte sich mehr klar durchsetzen. Julian Green mit einem Schlenzer daneben und einem Kopfball mit dem Hinterkopf hatte zwei kleinere Gelegenheiten. Asta hatte nochmal einen Schuss aus der Ferne, der Gersbeck zu einer Parade zwant. Doch am Ende blieb es beim Unentschieden, da Andreas Linde in der Nachspielzeit bei einem allerdings auch harmlosen Versuch von Franke auf dem Posten war.

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Linde - Asta, Griesbeck (82. Fobassam), Haddadi, Itter - Christiansen - Tillman (66. Raschl), Green (82. Dudziak) - Hrgota - Ache (82. Seufert), Sieb 

Karlsruher SC: Gersbeck - Thiede, Gordon, Franke, Heise - Breithaupt - Gondorf, Wanitzek - Nebel (87. Cueto) - Schleusener (84. Rossmann), Rapp (46. Kaufmann) 

Tore: 1:0 Ache (57.), 1:1 Wanitzek (66./HE)

Zuschauer: 9.678

 

Tabelle

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