Punktgewinn in Düsseldorf

Kleeblatt erkämpft einen Punkt bei der Fortuna

Profis
Sonntag, 14.08.2022 // 16:30 Uhr

Die SPVGG GREUTHER FÜRTH holte sich durch zwei Treffer von Branimir Hrgota ein 2:2-Remis bei Fortuna Düsseldorf. Der Spielführer hatte die Ronhofer vor der Pause in Führung gebracht, in der Schlussphase glich er dann per Elfmeter die zwischenzeitliche Führung der Platzherren zum 2:2-Endstand aus.

Das Spiel begann mit einem Schuss von Ragnar Ache, der ein Zuspiel von Timothy Tillman sofort abnahm, doch der Ball ging zwei Meter daneben. In der 9. Minute war es auf der anderen Seite Sobottka, der aus 20 Metern abzog, doch sein halbhoher Schuss ging links vorbei. Drei Minuten darauf hatten die Düsseldorfer nach einer Ecke eine gute Gelegenheit, Hoffmann köpfte aus fünf Metern, sein Ball touchierte oben die Latte. Danach war wenig los. Düsseldorf hatte viel Ballbesitz, aber meist in der eigenen Hälfte, das Kleeblatt wartete ab, war aber im Umschaltspiel zunächst nicht genau genug. Gavory war es dann in der 32. Minute, der einen Freistoß aus spitzem Winkel an den Außenpfosten zirkelte, Andreas Linde war im bedrohten Eck, musste aber nicht eingreifen.

Eine Minute darauf schickte Sobottka einen langen Ball in den Fürther Strafraum, Oliver Fobassam wollte klären, traf aber Hennings am Fuß. Es gab Elfmeter. Hennings lief selbst an, schoss flach in die Mitte. Linde wehrte mit den Beinen ab. Als er sich auf den Ball warf, kam Hennings mit gestrecktem Bein. Die rücksichtslose Aktion des Düsseldorfers wurde abgepfiffen. Linde musste mit Pflaster im Gesicht versorgt werden. Hennings bekam zu Recht Gelb. Die Aktion weckte beide Teams auf. Ache grätschte in der 40. Minute dem sorglosen Kastenmeier den Ball vom Fuß, Tobias Raschl kam dazu und schoss ein, doch wegen eines Fouls von Ache wurde die Szene abgepfiffen. Kurz darauf versuchte es Raschl aus 22 Metern, Kastenmeier konnte den Ball aber aufnehmen. In der 43. Minute fingen die Kleeblättler einen zu kurzen Aufbaupass der Gastgeber ab. Julian Green spielte halblinks auf Branimir Hrgota, der Kapitän traf frei vor Kastenmeier mit einem Lupfer zum 0:1. Die Gastgeber hatten zwar noch einen Schuss von Gavory, doch der ging meterweit über das Fürther Tor. Nach längerer Nachspielzeit wegen der Behandlung von Linde ging es in die Pause.

Kleeblatt schlägt nach Standard-Doppelschlag zurück

Die Fürther kamen mit Leon Schaffran für den verletzt in der Kabine gebliebenen Andreas Linde wieder aufs Feld. In den ersten Minuten versuchten es die Gäste dann offensiver, es sprang ein Freistoß heraus, den Ache vor dem Fortuna-Tor verpasste, allerdings war der Stürmer auch knapp im Abseits gewesen. In der 54. Minute die erste Bewährungsprobe für Schaffran: Eine halbhohe und scharfe Hennings-Flanke rutschte durch, doch der Keeper hielt sicher. Fünf Minuten darauf war Simon Asta geistesgegenwärtig eingerückt und klärte eine flache Hereingabe vor zwei einschussbereiten Fortunen. Es blieb auch weiterhin dabei: Aus dem Spiel heraus kamen die Platzherren nicht zum Abschluss, sie gingen deshalb immer wieder darauf aus, Freistöße im Halbfeld zu ziehen. Das gelang des Öfteren. Einen solchen Freistoß gab Appelkamp in der 63. Minute vors Tor, Hoffmann sprang am höchsten und drückte die Kugel scharf unter die Latte zum 1:1. Für Schaffran gab es da nichts zu halten. Nun hatten die Gastgeber Aufwind, das Kleeblatt geriet unter Druck. Ihrer Spielanlage nach trafen die Düsseldorfer in der 72. Minute folgerichtig wieder bei einer Standardsituation zum 2:1. Der eingewechselte Peterson brachte eine Ecke scharf nach innen, Kownacki köpfte aus acht Metern ins linke untere Eck, wieder war Schaffran machtlos.

Das Kleeblatt antwortete im Gegenzug. Dickson Abiama, für Ache eingetauscht, kam aus zehn Metern halblinker Position zum Schuss, Kastenmeier riss die Fäuste hoch. Die Fürther setzten nach, Raschl und Abiama sowie vier Düsseldorfer stocherten in Höhe Elfmeterpunkt nach dem Ball. Dann klärte zunächst Tanaka mit dem Arm, Sekundenbruchteile später haute de Wijs Abiama von den Füßen. Der Videobeweis (im Keller saß Felix Zwayer) wurde bemüht. Schließlich war es nicht das Handspiel, sondern das Foul, wegen dem Schiedsrichter Tobias Reichel, der ein insgesamt schwierig zu leitendes Spiel vernünftig über die Bühne brachte, auf Elfmeter und Gelbe Karte für de Wijs entschied. Mittlerweile lief schon die 78. Minute, als Kapitän Hrgota anlief und den Ball ruhig und sachlich rechts unten zum 2:2-Ausgleich platzierte. Die Gastgeber warfen nun alles nach vorne, doch es blieb dabei, dass sie aus dem laufenden Spiel heraus kaum zu Abschlüssen kamen. Bezeichnenderweise war Ginczeks abgefälschter Schuss in der 87. Minute: Der erste Ball, den die Fortuna nicht aus einem Standard heraus aufs Tor brachte. Schaffran nahm die Kugel aber mühelos auf. Folgerichtig versuchten es die Rheinländer immer wieder mit weiten Freistoß-Flanken in den Fürther Sechzehnmeterraum, doch mit vereinten Kräften und Schaffran, der drei Mal aus dem Tor kam und die Bälle aus der Luft pflückte, konnte die Spielvereinigung den Punkt sichern.

Fortuna Düsseldorf: Kastenmeier - Oberdorf (90. Karbownik), Hoffmann, de Wijs, Gavory - Sobottka (65. Hendrix) - Tanaka, Kownacki, Appelkamp (65. Peterson) - Ginczek (90. Baah), Hennings (65. Klaus) 

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Linde (46. Schaffran) - Asta, Fobassam, Haddadi, Itter - Christiansen - Green (65. Mhamdi), Raschl - Tillman (86. Sieb) - Ache (58. Abiama), Hrgota 

Tore: 0:1 Hrgota (43.), 1:1 Hoffmann (63.), 2:1 Kownacki (72.), 2:2 Hrgota (78./FE)

Zuschauer: 23.861

 

Tabelle

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