Kleeblatt geht beim KSC leer aus

1:2-Niederlage trotz Überzahl

Profis
Freitag, 10.02.2023 // 20:40 Uhr

Die SpVgg Greuther Fürth hat 1:2 gegen den Karlsruher SC verloren. Im Wildpark gingen die Fürther durch ein Eigentor von Breithaupt in Führung, konnten aber die Unterzahl der Gastgeber, die wegen der Gelb-Roten Karte von Ambrosius früh dezimiert waren, nicht nutzen und mussten die drei Zähler im Badischen lassen. 

Das Kleeblatt ging anfangs früh drauf und eroberte sich einige Bälle. Marco John flankte schon nach hundert Sekunden gefährlich nach innen, doch Gersbeck war draußen und packte zu. In der zehnten Minute war es Tobias Raschl, der sich an zwei Karlsruhern vorbeischlängelte und aus 17 Metern schoss, doch der Ball ging zu zentral auf Gersbeck. 

Die Gastgeber hatten in der zwölften Minute ihren ersten Abschluss, Choi schoss aus 18 Metern, Andreas Linde konnte aber den Flachschuss abwehren. Auf der anderen Seite spielte Raschl Marco Meyerhöfer gut frei, doch dessen Flachpass nach innen wurde abgefangen. 

In der Folge agierten die Karlsruher mit vielen hohen Bällen übers Fürther Mittelfeld und sorgten einige Male für Gefahr. Schleuseners Schuss konnte Oussama Haddadi zur Ecke blocken, Wanitzek zielte aus 17 Metern genau in die Arme von Linde (16.), gleich darauf schoss Wanitzek einen Freistoß aus guter Position links recht deutlich daneben. 

In der 21. Minute konterte das Kleeblatt schnell, Ambrosius holte den enteilten Julian Green am linken Flügel von den Beinen und sah zurecht Gelb. Den Freistoß aus etwa 40 Metern flankte Green selbst vors Tor. Breithaupt war zwar vor dem hinter ihm lauernden Michalski am Ball, köpfte die Kugel aber unhaltbar aus sechs Metern ins eigene Tor zum 0:1 (22.). 

Wanitzek verwandelt vom Punkt

Drei Minuten darauf riss Ambrosius im Mittelfeld Dickson Abiama um und kickte nach dem berechtigten Freistoßpfiff auch noch den Ball weg, sodass Schiedsrichter Willenborg ihm die Gelb-Rote Karte zeigte (25.). Die Kleeblättler hatten anschließend Spielkontrolle, ohne sich aber große Chancen zu erspielen. Greens Schuss ans Außennetz aus 17 Metern war die Ausnahme. 

Der KSC stellte sich nicht hinten rein, sondern versuchte es weiter mit langen Bällen. Einen solchen wollte Meyerhöfer klären, traf dabei auch leicht Schleusener, der wie von der Axt gefällt umfiel und den Keller-Schiri Felix Zwayer dazu brachte, Willenborg zum Bildschirm zu schicken. Dieser sah sich die Szene an und entschied auf Elfmeter. Den verwandelte Wanitzek mit einem Schuss in die Mitte des Tores zum 1:1 (36.). 

Die Karlsruher blieben auch bis zur Pause gefährlich, Linde musste herauseilen, um Kaufmann den Ball wegzuangeln (42.), Heise probierte es aus der Distanz, Linde war aber zur Stelle, der Ball wäre ohnehin daneben gegangen. Dann war Pause. 

 

KSC setzt auf Konter - mit Erfolg

Die Gastgeber gingen nach dem Wiederanpfiff trotz Unterzahl gleich drauf und griffen früh an. Die Fürther leisteten sich zu viele Ballverluste, sodass die Platzherren immer wieder in gute Positionen kamen. Wanitzek stand in der 48. Minute frei, drosch die Kugel aber über die Latte. 

Das Kleeblatt hatte weiterhin Probleme, sich Chancen zu erspielen. In der 57. Minute fand Armindo Sieb Hrgota, dessen Hacke aufs Tor Gersbeck aber nicht gefährden konnte. Auf der anderen Seite war dann wieder Wanitzek an der Reihe, wieder schoss er aus guter Position übers Tor (60.). Im Gegenzug köpfte Abiama nach Haddadi-Hereingabe, doch die Kugel ging klar vorbei. 

Die Karlsruher zogen sich nun etwas zurück und setzten auf Konter. Sebastian Jungs Versuch ging aber neben das Tor (68.). In der 77. Minute angelte sich Kaufmann an der linken Außenlinie den Ball und lief davon. Er passte auf Schleusener, der den Ball wieder zu Kaufmann legte. Dessen Schuss, den Linde sicherlich gehalten hätte, fälschte Haddadi ab, sodass die Kugel unten rechts neben dem Pfosten einschlug zum 2:1. 

Drei Minuten darauf hätten die Gastgeber schon alles klar machen können, doch zunächst hielt Linde stark gegen Wanitzek, der Nachschuss von Sebastian Jung ging links daneben (80.). 

Die Ronhofer machten sich nun auf, noch den Ausgleich zu holen. Greens Freistoß aus der Distanz wurde sichere Beute für Gersbeck. Kurz darauf war es Gideon Jung, der eine Ecke aufs Tor köpfte, doch Gersbeck konnte klären. Eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit stand der eingewechselte Lukas Petkov nach einer Ecke von Green frei, sein Kopfball an den Innenpfosten hüpfte auf der Linie entlang, Gersbeck konnte halten. 

Die letzte Chance hatte Sieb nach Flanke von Abiama. Der Stürmer nahm den Ball zehn Meter vor dem Tor gut an, setzte ihn dann aber aus halbrechter Position deutlich vorbei. So blieb es beim 2:1-Sieg der Karlsruher. 

Karlsruher SC: Gersbeck - Jung, Ambrosius, Franke, Heise; Choi (89. Thiede), Breithaupt (30. Kobald), Gondorf, Wanitzek; Kaufmann (79. Batmaz), Schleusener (89. Rapp)

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Linde - Haddadi (86. Pululu), Jung, Michalski (77. Ache); John (77. Petkov), Raschl (55. Sieb), Griesbeck, Meyerhöfer (55. Asta); Green; Abiama, Hrgota

Tore: 0:1 Breithaupt (21./Eigentor), 1:1 Wanitzek (36./Foulelfmeter), 2:1 Kaufmann (73.)

Zuschauer: 15.612

 

Tabelle

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