40. Pflichtspiel

Der Kleeblatt-Check zu St. Pauli

Profis
Freitag, 18.08.2023 // 11:44 Uhr

Am Samstag trifft die SPVGG GREUTHER FÜRTH im dritten Spiel der Saison zu Hause auf St. Pauli. Anstoß ist um 13 Uhr im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer. Der Kleeblatt-Check liefert Euch alle wichtigen und interessanten Infos rund um das bevorstehende Duell gegen die Kiezkicker.

Formcheck:

St. Pauli in Topform. Sowohl die Vorbereitung, als auch der Start in die neue Zweitligasaison ist den Hamburgern sehr gut gelungen. In sieben Vorbereitungsspielen kassierten die Kiezkicker nur drei Gegentore und konnten alle Spiele relativ deutlich gewinnen. Zuletzt konnte das Team von Fabian Hürzeler den Saisonauftakt gegen den FC Kaiserslautern für sich entscheiden (2:1) und im zweiten Spiel einen Punkt gegen die Fortuna aus Düsseldorf (0:0) holen. Auch im DFB-Pokal hat sich St. Pauli souverän gegen den Regionalligisten SV Atlas Delmenhorst durchgesetzt (5:0) und steht jetzt in Runde Zwei des Pokals. 

Saisonübergreifend sind die Hamburger aktuell 15 Spiele ungeschlagen. Die letzte Niederlage gab es im April diesen Jahres beim Derby gegen den Stadtrivalen (4:3).

Drei Zahlen & Fakten:

40: Jubiläum - Am Samstag trifft das Kleeblatt zum 40. Mal in einem Pflichtspiel auf den Klub aus der Hansestadt. 36 der Duelle fanden in der zweiten Bundeliga statt, 3 in der Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Das erste Spiel konnte die Spielvereinigung 1950 mit 2:1 für sich entscheiden.

89,3: Nach den ersten zwei Partien der neuen Saison stellt St. Pauli das Team mit der besten Passquote der Liga. Damit liegen sie knapp vor dem Kleeblatt (88,2).

41: So viele Punkte hat das Team von Trainer Fabian Hürzeler in der Rückrunde der vergangenen Saison geholt - Liga Bestwert! Mit 13 Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen nach 17 Partien stand St. Pauli in der Rückrundentabelle mit Abstand auf Platz eins. 

Schon gewusst?

Am Samstag treffen der Erste und Zweite der ewigen Zweitliga-Tabelle aufeinander. Der FC St. Pauli liegt mit 1625 Punkten in 1098 Spielen allerdings aktuell noch deutlich hinter dem Kleeblatt (1711 Punkte in 1162 Spielen) auf Platz zwei.

Gemeinsam mit Alemannia Aachen sind die Hamburger und Fürther die einzigen Teams mit mehr als 1000 Spielen im deutschen Unterhaus.

Historische Duelle:

Relegationsplatz gesichert. Am 31. Spieltag der Saison 2011/12 trifft der Tabellenführer aus Fürth auf die viertplatzierten Kiezkicker. Nach 90 Minuten jubelt das Kleeblatt und sichert sich mit dem 2:1-Sieg mindestens den Relegationsplatz. Für die Spielvereinigung war es das zehnte Spiel in Folge ohne eine Niederlage, während St. Pauli Gefahr lief, das große Ziel Bundesliga aus den Augen zu verlieren. Am Ende der Saison standen die Fürther auf dem ersten Tabellenplatz und schafften den direkten Aufstieg ins deutsche Oberhaus. Die Hanseaten landeten derweil auf dem undankbaren vierten Rang. Für das Kleeblatt auf dem Feld standen unter anderem Gerald Asamoah, Olivier Occean und Mergim Mavraj. Bei St. Pauli spielte neben Fin Bartels und Fabio Morena auch Max Kruse.

Insgesamt steht die Bilanz aus allen Partien zwischen den beiden Mannschaften eher auf der Seite des Kleeblatts. 17 Siege für die Fürther, elf Unentschieden und elf Niederlagen. Auch das Torverhältnis von 67:51 spricht für die Spielvereinigung.

Drei Spieler im Fokus:

Laut transfermarkt.de ist Marcel Hartel mit einem Marktwert von 1,8 Mio. Euro der teuerste Spieler im Kader der Hamburger. Der 27-jährige Mittelfeldspieler ist seit 2021 bei den Kiezkickern und zählt zu den Dauerbrennern der Liga. In der vergangenen Saison stand der gebürtige Kölner bei jeder Partie von Beginn an auf dem Platz und war mit fünf Toren und acht Vorlagen der drittbeste Scorer im Team von Fabian Hürzeler. Insgesamt blickt Hartel in seiner Karriere unter anderem auf 154 Zweitliga-Partien (13 Tore, 33 Vorlagen) und 30 Bundesligaspiele zurück. In den letzten drei Partien hat Hartel bereits zwei Treffer erzielt und stand jeweils die vollen 90 Minuten auf dem Platz.

Auch Manolis Saliakas war in der vergangenen Saison einer der Dauerbrenner bei den Hamburgern. Der rechte Verteidiger kam letztes Jahr von PAS Giannina und stand bereits in seiner ersten Spielzeit bei St. Pauli 33 Mal von Beginn an auf dem Platz und war an acht Treffern beteiligt (4 Tore, 4 Vorlagen). Besonders das Offensivspiel des zweifachen griechischen Nationalspielers ist zu einer großen Stärke der Hanseaten geworden. 

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Kaders von St. Pauli ist Jackson Irvine. Der Australier ist 2021 aus Schottland in die Hansestadt gewechselt und scheint sich dort sehr wohlzufühlen. In der vergangenen Spielzeit verpasste der 30-jährige Kapitän nur ein Spiel aufgrund einer Gelbsperre und war mit acht Treffern der zweitbeste Torschütze der Hanseaten.

Wiedersehen

Am Samstag wird mit Sascha Burchert ein ehemaliger Fürther im Kader der Hanseaten stehen. 2016 kam der Keeper aus der Hauptstadt zur Spielvereinigung, wo er sich bereits in seiner zweiten Saison zum Stammtorwart spielte. Insgesamt stand er in 132 Zweitligapartien und 14 Erstligaspielen für das Kleeblatt auf dem Platz und zählte zu den Aufstiegshelden von 2021. Zu der Saison 2022/23 wechselte er, nach dem Fürther Abstieg in die zweite Liga, zu den Kiezkickern nach Hamburg. Nach gut einem Jahr beim FCSP durfte Burchert vergangenes Wochenende im DFB-Pokal endlich sein Debüt für Braun-Weiß geben.

Die Stimmen zum Spiel:

St. Pauli-Trainer Fabian Hürzeler:

…über das Kleeblatt: „Ich glaube, dass uns ein Gegner erwartet, der mit einer unfassbar hohen Intensität spielt. Was sie für mich auszeichnet, ist, dass sie zum einen Spieler haben, die unfassbar viel Tiefgang haben mit Lemperle, mit Sieb, die auch einen gewissen Speed haben, um da hinter die Kette zu kommen. Sie haben Zocker drin mit Green und Hrgota, die sich immer wieder nach außen fallen lassen, dann natürlich sehr gut aus der Distanz schießen können und Flanken aus dem Halbraum spielen können. Das macht sie einfach sehr gefährlich. Und diese Kompaktheit, dieses ballorientierte Pressing, das Gegenpressen, dass sie schnell umschalten, das ist sehr auffällig.“

Personal:

Verzichten muss St. Paulis Trainer Fabian Hürzeler aktuell auf seinen Mittelstürmer Maurides, der nach einer Meniskusoperation länger ausfällt, und Etienne Amenyido, der weiterhin angeschlagen pausieren muss. Auch Karol Mets, der nach einem Foul im vergangenen Spiel gegen Düsseldorf für zwei Partien gesperrt ist, wird beim Spiel gegen das Kleeblatt nicht dabei sein. Nach dem ersten Spieltag hat Hürzeler außerdem einen Leistungsträger in der Innenverteidigung verloren: Jakov Medic wechselte zu Ajax Amsterdam.

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Die Kleeblatt App dient allen Fans als praktischer Mitspieler. Im Matchcenter findet Ihr den Liveticker, Vor- und Nachberichte. Zusätzlich könnt Ihr in der App den kostenlosen Livestream des Kleeblatt Radios abrufen. Einfach anklicken und Ihr verpasst keine Sekunde der Kleeblatt-Partie. Außerdem erhaltet Ihr auf den Social Media Kanälen am Spieltag viele Einblicke.

Natürlich sind Matchcenter und Kleeblatt Radio auch über die Homepage abrufbar.

 

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