Heimsieg-Wahnsinn zum Jubiläum

Kleeblatt schlägt KSC in Unterzahl

Profis
Samstag, 23.09.2023 // 15:41 Uhr

Die SPVGG GREUTHER FÜRTH gewinnt im Jubiläumsspiel gegen den Karlsruher SC verdient 4:3. Drei Mal trafen die Fürther vor der Pause durch Tim Lemperle und zwei Mal Dickson Abiama, doch es ging mit 3:3 in die Kabinen. Damian Michalskis drittes Saisontor zum 4:3 in der 64. Minute entschied das Spiel, da die Fürther in Unterzahl nach der Gelb-Roten Karte für Julian Green (55.) mit großer Leidenschaft alles wegverteidigten.

Zum Jubiläum gab es in der ersten Hälfte einen Tag der Offenen Tür. Die Spielvereinigung ging in Führung durch einen Eckball, den Lemperle ins Netz drückte aus etwa zehn Metern (6.). Doch die Freude währte nicht lange, denn in der siebten Minute war es Robin Bormuth, der den Ball nach einem Freistoß ins Fürther Tor bugsierte. Nach langer Überprüfung durch den VAR wurde das Tor zum 1:1 gegeben.

Doch die Fürther konterten mit dem 2:1 in der 13. Minute. Einen Kopfball von Green wehrte KSC-Schlussmann Patrick Drewes zwar ab, den Abpraller lenkte Abiama aber ins Tor zum 2:1.

Danach verstärkten die Gäste ihre Offensivbemühungen, doch Paul Nebels Drehschuss aus zwölf Metern wurde abgeblockt. Im Gegenzug war Simon Asta rechts durch, seine flache Flanke fand aber weder Branimir Hrgota noch Green, die beide frei gestanden hatten.

Stattdessen fand Philip Heise auf der anderen Seite Marvin Wanitzek, der ebenfalls halbrechts frei stand und aus zehn Metern flach ins lange Eck zum 2:2 erfolgreich war (25.).

Zwei Treffer in der Nachspielzeit

Das war aber bei weitem noch nicht alles im ersten Durchgang: In der Nachspielzeit war es Lars Stindl, der eine flache Hereingabe aus acht Metern ins Tor zum 2:3 drückte.

Die wilde Fahrt war noch nicht zu Ende, denn das Kleeblatt setzte nach. Hrgota bekam den Ball in der Mitte 25 Meter vor dem KSC-Tor. Er sah Abiama völlig frei und steckte den Ball durch. Abiama nahm die Kugel an und schoss im Fallen an dem herauseilenden Drewes vorbei zum 3:3 ein. Damit ging es in die Halbzeitpause.

Platzverweis bringt Kleeblatt nicht aus dem Gleichgewicht

Nach dem Wechsel sah man beiden Teams an, dass sie nun erst einmal etwas kontrollierter stehen wollten. In der 55. Minute dann eine durchaus umstrittene Entscheidung von Schiedsrichter Patrick Ittrich. Green hatte Jerome Gondorf kurz gehalten, der lief aber einige Meter weiter und fiel erst dann. Ittrich zückte Gelb-Rot.

Doch die Karlsruher hatten danach Mühe, mit der Überzahl zurecht zu kommen. Die Fürther stemmten sich engagiert dagegen und kamen sogar zu einigen Kontern. Ein solcher resultierte in einem Eckball. Den verlängerte Abiama, Lemperle bekam den Ball an die Hüfte, von wo er genau zu Michalski sprang, der das Spielgerät aus kurzer Distanz über die Linie schmetterte zum 4:3 (64.).

Fürth wirft alles rein

Nun waren die Rollen endgültig verteilt. Die Gäste rannten an, doch es gab kein Durchkommen, da die Fürther alles wegverteidigten. Das blieb lange so, auf der andren Seite hatte der eingewechselte Lukas Petkov eine gute Schusschance, doch der Ball sprang ihm etwas zu weit vom Fuß. Ittrich trat dann nochmal in Aktion, als er den bereits gelbverwarnten Nebel nach Sense gegen Hrgota nicht vom Platz schickte.

Das Publikum stand nun nur noch uns unterstützte sein Kleeblatt, dass in der Schlussphase einmal noch die Hilfe von Jonas Urbig benötigte: Nach einem Kopfball von Marcel Franke riss er den Arm hoch und hielt den Sieg mit diesem starken Reflex fest. Trotz sieben Minuten Nachspielzeit kamen die Badener nicht mehr zum Abschluss, da sich die Fürther in alles reinwarfen. Dann war Schluss, und der erste Sieg der nächsten 120 Jahre war unter Dach und Fach.

Statistik

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Urbig - Dietz, Michalski, Itter, Asta, Kiomourtzoglou (53. Wagner), Green, Gießelmann (72. Haddadi), Hgrota (90. Jung), Abiama (90. Srbeny), Lemperle (72. Petkov)

Karlsruher SC: Drewes - Heise (78. Herold), Franke, Bormuth, Jung (78. Matanovic), Jensen (46. Burnic), Gondorf (70. Zivzivadze), Wanitzek, Nebel (69. Brosinski), Stindl, Schleusener

Tore: 1:0 Lemperle (5.), 1:1 Bormuth (7.), 2:1 Abiama (13.), 2:2 Wanitzek (25.), 2:3 Stindl (45.+4), 3:3 Abiama (45.+5), 4:3 Michalski (64.)

Gelb-Rot: Green (55.)

Zuschauer: 11.090

 

Tabelle

Mehr News

Benedikt Röcker im Podcast

23.05.2024 // Abseits des Rasens

Gemeinsam Diversität (er)leben

22.05.2024 // Abseits des Rasens
Ihr Browser ist veraltet.
Er wird nicht mehr aktualisiert.
Bitte laden Sie einen dieser aktuellen und kostenlosen Browser herunter.
Chrome Mozilla Firefox Microsoft Edge
Chrome Firefox Edge
Google Chrome
Mozilla Firefox
MS Edge
Warum benötige ich einen aktuellen Browser?
Sicherheit
Neuere Browser schützen besser vor Viren, Betrug, Datendiebstahl und anderen Bedrohungen Ihrer Privatsphäre und Sicherheit. Aktuelle Browser schließen Sicherheitslücken, durch die Angreifer in Ihren Computer gelangen können.
Neue Technologien
Die auf modernen Webseiten eingesetzten Techniken werden durch aktuelle Browser besser unterstützt. So erhöht sich die Funktionalität, und die Darstellung wird verbessert. Mit neuen Funktionen und Erweiterungen werden Sie schneller und einfacher im Internet surfen können.