"Echt ärgerlich"

Kleeblatt unterliegt Hertha zu Hause

Profis
Sonntag, 11.02.2024 // 16:45 Uhr

Die SPVGG GREUTHER FÜRTH verliert zu Hause gegen Hertha BSC mit 1:2. Beide Gegentreffer kassierte das Kleeblatt nach einer Standardsituation gegen passive Gäste, die sich auf ihr Umschaltspiel konzentrierten und zwei Fürhter Unachtsamkeiten ausnutzten. Branimir Hrgota stellte zwischenzeitlich auf 1:1, danach konnte die Spielvereinigung weitere aussichtsreiche Tormöglichkeiten diesmal nicht nutzen. Es ist erst die zweite Heimniederlage fürs Kleeblatt in dieser Saison, dafür aber die zweite in Folge, nach der Auswärtsniederlage vergangene Woche beim Tabellenführer.

Alex Zorniger: "Glückwunsch zum Sieg. Die zwei Spiele zusammengefasst null Punkte, das ist schon sehr bitter zu akzeptieren. Ich finde, wir waren in den ersten Minuten gut im Spiel, da haben wir einen gewissen Druck aufgebaut. Danach wollte jeder zu früh schon den entscheidenden Ball spielen. Da war ich gar nicht einverstanden mit dem Aufbauspiel. Viel zu langen Ballbesitz ohne jegliche Tiefe. Die Standardsituationen haben uns das Genick gebrochen. Ich finde, die Mannschaft verteidigt das normalerweise sehr konzentriert. Heute haben wir in zwei Situationen maximal gepennt. Der Raum ist von uns nicht attackiert worden. Das gleiche auch beim 1:2. Wir waren nach dem 1:1 richtig gut im Spiel, hatten auch genügend Möglichkeiten, um das Ding auf unsere Seite zu ziehen. Da war dann auch die Energie da. Solche Torchancen musst du dann auch rein machen, Effektivität ist normalerweise ja auch unsere Stärke. Das 1:2 war natürlich auch mein Fehler: man wechselt nicht bei einer Standardsituation. Aber wir haben auch den Raum nicht so bearbeitet, wie du es machen musst. Das ist mehr als ärgerlich. Insgesamt waren die zwei Spiele zuletzt mit null Punkten schlecht verteidigt, das ist echt ärgerlich. Jeder Einzelne muss wieder die Verantwortung fürs Verteidigen übernehmen."

Pal Dardei: "Wir sind sehr froh. Mit der ganzen Situation, wie sich bei uns in den letzten Wochen alles entwickelt hat, war es sehr schwierig. Wir haben schon gewusst, wohin wir heute reisen. Alex ist ein guter Trainer, es ist immer eine sehr gut vorbereitete Mannschaft, sehr fleißig. Fürth hat in dieser Saison viele Punkte verdient geholt und dann kommst du hierher und bist nicht der Favorit. In der ersten Halbzeit sind wir verdient in Führung gegangen, weil wir clever gewesen sind. Ich habe die Entscheidung getroffen, wir brauchen nicht den Ball auswärts, weil es uns in Wiesbaden nicht weitergebracht hat. Das Umschaltspiel funktioniert für uns besser. 1:0. Dann können wir das 2:0 machen, dann fällt das 1:1. Dann wieder 2:1. Zum Schluss hat Fürth sehr viel investiert. Eigentlich lag es in der Luft, dass Fürth wieder den Ausgleich macht, aber in der Luft lag auch, dass du mit einem Konter das Spiel zu Ende bringen kannst. Heute haben wir auswärts gewonnen, wo das Spiel vielleicht unentschieden enden muss. Deshalb sind wir sehr froh."

Das müssen wir besser verteidigen.
Julian Green

Julian Green: „Zwei unnötige Standardsituationen, die Entstehung und wie wir es dann verteidigen, das müssen wir besser machen, das war am Ende der Unterschied. In der zweiten Halbzeit haben wir alles reingeworfen, hatten auch unser Chancen, machen sie aber nicht und kassieren dann zwei Standardtore. Berlin hat es defensiv gut gemacht und trotzdem waren zwei, drei Momente da, wo der Ball mindestens aufs Tor gehen muss und dann ist er wahrscheinlich auch drin. Aber wenn man gegen Berlin zweimal zurück liegt – sie haben es dann gut gemacht, das ist ärgerlich. Es geht weiter, wir haben nächste Woche wieder ein Topspiel in Hannover, da liegt jetzt der volle Fokus drauf."

Das hat uns den Sieg gekostet.
Robert Wagner

Robert Wagner: „Diese Niederlage tut sehr weh. Nach dem guten Spiel letzte Woche, das wir leider verloren haben, haben wir uns vorgenommen heute zu gewinnen. Das haben wir leider nicht geschafft. Wir haben gegen einen Gegner gespielt, der sehr tief stand. Da haben wir uns in der ersten Halbzeit schwergetan. Wir haben den Ball nicht schnell genug laufen lassen und am Ende zwei Standardsituationen nicht gut verteidigt. Das hat uns heute den Sieg gekostet. Wir wussten, wir spielen gegen eine robuste Mannschaft, die auch bei Standardsituationen gefährlich ist und das haben sie heute auf den Platz gebracht und wir nicht. Ich finde, wir haben es in der zweiten Halbzeit besser gemacht, haben uns mehr Chancen rausgespielt, aber sie leider nicht reingemacht. Das ist schon sehr bitter.“

 

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