Kellerkind hat die Lufthoheit

Der Kleeblatt-Check zum 1. FC Kaiserslautern

Profis
Freitag, 12.04.2024 // 10:33 Uhr

Bei der SPVGG GREUTHER FÜRTH ist am Freitagabend (18:30 Uhr) mit dem 1. FC Kaiserslautern ein Kellerkind der 2. Bundesliga und zugleich ein DFB-Pokal-Finalist zu Gast. Im Kleeblatt-Check gibt's alle wichtigen Infos zu den roten Teufeln aus der Pfalz.

Formcheck:

Nach einem fulminanten Start in die Saison steckt der FCK nun ganz tief im Abstiegskampf. Nach neun Spieltagen hatten die roten Teufel zwischenzeitlich den dritten Platz inne. Fünf Spietage und einen Punkt später kam es zum Trainer-Beben auf dem Betze: Dirk Schuster wurde mit 18 Punkten auf dem elften Platz entlassen. Und auch die Nachfolge hielt nicht lange an: Dimitrios Grammozis trat am 16. Spieltag das Schuster-Erbe an, musste allerdings nach lediglich einem Sieg in sechs Spielen wieder den Hut nehmen. Ab dem Moment stand Kaiserslautern auf dem 16. Tabellenplatz.

Seit dem Amtsantritt von Friedhelm Funkel zum 22. Spieltag konnten sich die roten Teufel - zumindest was die Punktausbeute pro Spiel angeht (8 Punkte aus 7 Spielen) - wieder etwas stabilisieren. Und dennoch sind die Lauterer seitdem mit dem 17. Rang sogar auf einen direkten Abstiegsplatz gerutscht. Mit den zwei Niederlagen in den vergangenen zwei Spielen gegen Fortuna Düsseldorf (1:3) und den Hamburger SV (1:2), reist die Elf aus der Barbarossastadt am Freitag akut abstiegsbedroht nach Fürth. Durch das Erreichen des DFB-Pokal-Finales gegen den Drittligisten aus Saarbrücken erzielte Kaiserslautern allerdings jüngst einen großen Erfolg, der den roten Teufeln für das kommende Duell gegen das Kleeblatt den Rücken stärken könnte.

Drei Zahlen & Fakten:

56: Der FCK hat mit den meisten Gegentoren der Liga die anfälligste Hintermannschaft.

11: Teuflisch gut in der Luft: Die Lauterer erzielten die meisten Kopfballtore der Liga - sechs davon gehen alleine auf Ragnar Aches Konto.

9: Gefährlich nach Eckbällen: Die roten Teufel erzielten die meisten Tore der Liga unmittelbar nach Eckstößen.

Schon gewusst?

Würden die Begegnungen der 2. Bundesliga bereits nach der ersten Spielhälfte beendet und gewertet werden, würde der FCK mit 47 Pukten auf dem vierten Tabellenplatz stehen - sogar mit Blick auf die Aufstiegsränge. In der zweiten Hälfte verspielt der FCK seine Punkte dann aber sehr häufig.

Spieler im Fokus:

3,00 Mio Euro: Ragnar Ache ist der wertvollste Spieler in den Reihen der roten Teufel (transfermarkt.de).

15 Tore: Der gebürtige Frankfurter schoss in 21 Einsätzen 15 Tore und somit die meisten, die ein FCK-Spieler am 28. Spieltag der 2. Bundesliga jemals erzielte.

91 Minuten: Alle 91 Minuten zappelt der Ball im Netz - häufiger als bei jedem anderen Zweitligaspieler.

Wiedersehen:

Neben Ragnar Ache, Kenny-Prince Redondo, Tobias Raschl und Kevin Kraus trifft seit dem Wintertransferfenster auch Angreifer Dickson Abiama im Lautern-Dress mit der SPVGG GREUTHER FÜRTH auf vergangene Weggefährten. Der Nigerianer kam beim Kleeblatt seit der Saison 20/21 auf insgesamt 101 Pflichtspieleinsätze, in denen er 15 Tore und sechs Assists beitrug. Bei den roten Teufel kommt Abiama derzeit auf neun Pflichspieleinsätze.

Die Stimmen zum Spiel:

FCK-Trainer Friedhelm Funkel:

...über das Spiel: "Fürth hat eine gute Mannschaft mit einem sehr erfahrenen Trainer. Sie hatten jetzt einen Negativlauf und ich hoffe, wir können das ausnutzen. Dafür gibt es aber keine Garantie. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Mannschaft so wie in den letzten Spielen auftreten wird. Das einzige, das wir besser machen müssen, um zu punkten, ist, unsere Chancen in Tore umzumünzen. Wir müssen auch das Glück auf unsere Seite ziehen. Bei uns zählen nicht nur Siege, wir wollen natürlich gewinnen, aber wir können auch je nach Spielverlauf mit einem Punkt leben. Wir haben noch sechs Spiele und es wird am letzten Spieltag entschieden, wer bis dahin die Nerven nicht verliert, wird in der Liga bleiben."

Personal:

Stammtorhüter fällt aus: Julian Krahl landete am 26. Spieltag bei einem Klärungsversuch gegen Hannover 96 (1:1) unglücklich auf der Hand und fällt seitdem verletzungsbedingt aus. 

Ex-Fürther bleibt zu Hause: Kenny-Prince Redondo hat die gesamte Trainingswoche aufgrund eines grippalen Infekts verpasst und wird die Reise mit der Mannschaft nicht antreten.

Außerdem laboriert der Linksverteidiger Hendrick Zuck schon seit dem 18. Spieltag an einem Kreuzbandriss, während sich Philipp Klement zuletzt eine Muskelverletzung zuzog.

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