Der Kleeblatt-Saisonrückblick

Zur Spielzeit 2023/24

Profis
Montag, 27.05.2024 // 17:14 Uhr

Mit einem 2:0-Sieg gegen den FC Schalke 04 hat die SPVGG GREUTHER FÜRTH die Saison 2023/24 erfolgreich beendet. Was wird von dieser Spielzeit in Erinnerung bleiben? In unserem Saisonrückblick nehmen wir nicht nur die Spielzeit der Kleeblatt-Profis unter die Lupe.

Jung, jünger, Kleeblatt

Nicht nur spielten die Fürther eine "gute Saison", wie Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi betont, das Kleeblatt setzte 2023/24 seinen Fürther Weg, auf junge Spieler zu setzen, eindrucksvoll fort. So hatte das Kleeblatt in der abgelaufenen Saison das geringste Durchschnittsalter pro Spiel in der 2. Bundesliga.

Auch die jüngste Startelf der 2. Bundesliga bot 2023/24 das Kleeblatt auf. Beim 1:0-Sieg in Paderborn betrug der Altersschnitt der Fürther Startelf 23,5 Jahre. Darüber hinaus ist die SPVGG GREUTHER FÜRTH in Deutschland wieder das Non-Plus-Ultra, wenn es um die Einsatzzeiten von in deutschen Vereinen ausgebildeter U23-Spieler geht. Mit Philipp Müller und Denis Pfaffenrot sammelten diese Saison außerdem zwei Fürther Eigengewächse einige Minuten in der 2. Bundesliga.

Dou gäii gern nieber!

Apropos jung: Im Schnitt waren in der Spielzeit 2023/24 bei jedem Heimspiel rund 1.000 Kinder bis einschließlich 13 Jahre im Ronhof. Darüber hinaus sind die Zuschauerzahlen auch in dieser Saison wieder angestiegen.

Kamen vergangene Spielzeit pro Partie im Schnitt rund 11.200 Zuschauer in den Ronhof, waren es in dieser Saison fast 12.500 - Zweitliga-Rekord für die SPVGG GREUTHER FÜRTH!

Der starke Support machte sich auch auf dem Rasen bemerkbar: Wie schon in der Vorsaison erwies sich das Kleeblatt auch in der aktuellen Spielzeit wieder als heimstark. In der abschließenden Heim-Tabelle belegt das Kleeblatt mit 34 Punkten aus 17 Spielen den dritten Platz.

Schal-Abstimmung kommt gut an

In unserem Kleeblatt-Saisonrückblick lohnt sich auch ein Blick ins Sportheim und auf die beliebtesten Fanartikel der weiß-grünen Anhänger. Besonders gut kam auch in der Saison 2023/24 das T-Shirt für den ersten Spieltag rund um die Aktion "Alle-in-Weiß" an, dicht gefolgt vom Sondertrikot zu 120 Jahre Kleeblatt. Ein weiterer Top-Seller der zurückliegenden Saison ist der Schal Skyline, der besonders oft über die Ladentheke im Sportheim und in den Warenkorb im Online-Shop wanderte.

Großer Beliebtheit erfreute sich Ende Oktober außerdem die Aktion "Unser Schal - Eure Wahl", bei der Kleeblatt-Fans bei Instagram abstimmen konnten, welches von vier Schal-Motiven in die Tat umgesetzt werden sollte.

Rund 2.000 Kleeblatt-Fans nahmen an der Abstimmung teil. Mit 37% der Gesamtanzahl der Stimmen setzte sich das Motiv "Diese Stadt und ihr Verein, werden immer unsere Liebe sein" durch.

Hier ist das Kleeblatt top

Raus aus dem Sportheim, nochmal auf den Rasen, wo Kleeblatt-Kapitän Branimir Hrgota in der zurückliegenden Saison die drittmeisten gewonnenen Zweikämpfe aller Zweitliga-Spieler verbuchen konnte. Siebter bei der Anzahl an Sprints, Sechster bei der Laufdistanz, Fünfter bei intensiven Läufen: Wenn es um Werte rund ums Laufen geht, ist Simon Asta ganz weit vorne dabei in der 2. Bundesliga. Viele Spieler konnten sich bei der SPVGG GREUTHER FÜRTH in dieser Saison prächtig entwickeln. Das schlägt sich auch in den Marktwerten wieder. Jonas Urbig etwa steigerte seinen Marktwert bei der Spielvereinigung um 2,5 Millionen Euro auf 4 Millionen Euro.

Auch interessant: Das Kleeblatt hatte in der Saison 2023/24 eine überdurchschnittliche Passquote ins Angriffsdrittel. Und: Die Weiß-Grünen erzielten 12 Treffer nach Ballverlusten des Gegners und liegen damit deutlich über dem Liga-Durchschnitt (8,6). Auf der anderen Seite des Feldes ließen die Fürther die zweitwenigsten gegnerischen Schüsse der Liga zu.

Wieder amohl Frankenmeister

"Auf die Runde können wir sehr, sehr stolz sein", sagte Kleeblatt-Coach Alex Zorniger nach dem verdienten 2:0-Sieg beim Saisonfinale im ausverkauften Ronhof. Die Fürther beendeten eine sorgenfreie Spielzeit 2023/24, in der sie sich zu keinem Zeitpunkt im Abstiegskampf befanden, schließlich auf dem achten Tabellenplatz - mit einer Ausbeute von 50 Punkten. Damit holte das Kleeblatt neun Punkte mehr als im Vorjahr. 

Sportlich ist das Kleeblatt damit abermals die Nummer 1 in Franken. Bereits zum fünften Mal in Folge landete die Spielvereinigung in der Endabrechnung vor dem 1. FC Nürnberg und hatte auch in den direkten Duellen die Nase vorne. Nach einem 1:1 im Hinspiel sicherten sich die Fürther in der Rückrunde im Ronhof durch einen verdienten 2:1-Erfolg den Derbysieg. Die Färdder ham gwunna...

Sozial engagiert

Nicht nur auf, sondern auch abseits des Rasens zeigte das Kleeblatt in der Saison 2023/24 Einsatz und erzielte mit ihrer Stiftung Kleeblatt fürs Leben so auch im sozialen Bereich einige Erfolge: Bei über 30 sozialen Aktionen und Projekten konnte die Spielvereinigung beispielsweise mehr als 120 neue registrierte Stammzellspender gewinnen, über 350 Weihnachtswünsche sozial benachteiligter Kinder erfüllen und knapp 100 Blutspender bei der BRK-Stadiontour im Ronhof begrüßen.

Auch die Kleeblatt-Profis waren engagiert dabei, ließen sich selbst bei der DKMS registrieren, überbrachten Kindern in sozialen Einrichtungen Geschenke oder halfen bei der Entgegennahme von Spenden für die Fürther Tafel mit.

Seit 2021 gibt es die Stiftung Kleeblatt fürs Leben, mit der sich die Spielvereinigung der Förderung von Inklusion, Antirassismus und regionalem Engagement verschrieben hat. Aktionen wie der Inklusionsspieltag mit der Lebenshilfe Fürth, der Fußballtag für Frauen mit Beeinträchtigung oder das Sportprogramm "Fußballfans im Traing" haben sich seither fest etabliert und werden gemeinsam mit vielen neuen Projekten und Aktionen in jeder Saison umgesetzt.

Zum zweiten Mal konnte die Spielvereinigung in der Saison 2023/24 außerdem ihren "Kleeblatt fürs Leben"-Stiftungspreis vergeben und damit erneut das Engagement der Kleeblatt-Fans würdigen.

Erfolge des Nachwuchses

Zum Schluss lohnt es sich auch noch, einen Blick auf die Kleeblatt Akademie by infra fürth zu werfen: Der U23 der SPVGG GREUTHER FÜRTH gelang in der Regionalliga Bayern abermals eine starke Rückrunde. Die Fürther holten 31 Punkte aus 17 Rückrundenspielen und fuhren dabei auch Siege gegen Meister Würzburg und Vize-Meister Vilzing ein.

Die U19 schrieb mit einem Sieg in der ersten DFB-Pokal-Runde im September Kleeblatt-Geschichte und hat eine erneute DFB-Pokal-Teilnahme in der kommenden Saison am 8. Juni in eigener Hand: Die Truppe von Roberto Hilbert steht als Titelverteidiger erneut in der Finalrunde des bayerischen Verbandspokals.

Die U16 der Spielvereinigung sicherte sich als jüngerer Jahrgang durch einen 9:0-Sieg am vorletzten Spieltag die Meisterschaft der U17-Landesliga Bayern Nord und schaffte dadurch den Aufstieg in die Bayernliga. Und: Drei Spieltage vor Schluss ist die U17w des Kleeblatts Bayernliga-Tabellenführer. Mit sechs Punkten Vorsprung auf Platz 2 haben die Fürtherinnen die Meisterschaft fest im Visier.

 

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