Nichts zu holen

Profis
Sonntag, 29.09.2019 // 15:09 Uhr

Der achte Spieltag in der 2. Bundesliga sollte nicht der, der SPVGG GREUTHER FÜRTH werden. Im Heimspiel gegen Holstein Kiel setzte es eine 0:3-Niederlage. Die „Störche“ gingen mit einer knappen Führung (27.) in die Kabine. Aber auch nach dem Seitenwechsel fand das Kleeblatt, das im Vorfeld der Partie mit einigen angeschlagenen Spielern zu kämpfen hatte, nicht richtig in die Partie, die Gäste erhöhten (49.,61.).

9. Spielminute: Wenn das Kleeblatt den Ball verliert, ist Kiel natürlich auch gleich mit vielen Mann zur Stelle. Plötzlich steht Mavraj in der Box allein gegen zwei Kieler. Mavraj stellt den ballführenden Atanga, der dann zum Glück bei seinem Flankenversuch Mavraj anschießt. Sein Mitspieler wäre am Fünfer völlig blank gestanden.

25. Spielminute: Wahl zieht im Sechzehner ab, Burchert wehrt mit zwei Fäusten ab. Den zweiten Ball kriegt das Kleeblatt nicht aus der Gefahrenzone und so kommt Lee nur wenige Meter vor dem Tor zum Kopfball, den Burchert mit einer Glanztat über die Latte lenkt.

27. Spielminute: Janni Serra erzielt für Holstein Kiel den Treffer zum 0:1. Das ist natürlich richtig bitter und auch die Tücke, wenn man sich zu sehr auf den Video-Assist verlässt. Kiel haut den Ball lang nach vorne und Serra startet durch. Mavraj kommt da nicht mehr hinterher, Burchert eilt raus, aber Serra zieht an ihm vorbei und schiebt den Ball ins Tor. Alle beim Kleeblatt warten da nur auf den Video-Assistenten. Der schaltet sich aber nicht ein, denn Mavraj hebt das Abseits gegen Serra auf.

41. Spielminute: Das Kleeblatt kommt zu selten in die Zweikämpfe und steht dann zu weit von den Gegenspielern entfernt. Mit einem einfachen Doppelpass erspielt sich Kiel den nächsten Torschuss, der aus 17 Metern zentrale Position aber drüber geht.

Kiel legt nach

49. Spielminute: Makana Baku erzielt für Holstein Kiel den Treffer zum 0:2. Serra drückt Wittek im Kopfballduell zur Seite, der Schiri lässt weiter laufen. Mavraj kommt dann zu spät und Kiel verlagert die Seite, wo Atanga gestartet ist. Burchert zögert beim herauskommen, Atanga legt an Burchert vorbei in Richtung langen Pfosten, wo Caligiuri gegen Baku den Kürzeren zieht.

52. Spielminute: Schöne Kombination! Keita bekommt den Ball tief gespielt, legt ab für Nielsen, der halbrechts im Sechzehner eigentlich eine gute Schussposition hat. Kommt dann aber nicht zum Abschluss und wird dann nach außen gedrängt. Nielsen versucht nochmal die Flanke auf Keita, aber Kiel klärt.

61. Spielminute: Makana Baku erzielt für Holstein Kiel den Treffer zum 0:3. Jetzt wird´s natürlich richtig schwer für die Leitl-Elf. Sarpei mit dem Fehler im Aufbauspiel und der Einladung für Kiel, den dritten Treffer zu erzielen. Burchert hat keine Chance gegen Baku, der da allein vor ihm steht und einschiebt.

69. Spielminute: Das war die wohl gefährlichste Situation des Kleeblatts bisher. Nach einer Mohr-Ecke kommt Nielsen zum Kopfball, setzt den aber einen halben Meter drüber.

86. Spielminute: Mohr mit einem sehr schönen Pass durch die Gasse, der passt genau für Nielsen. Der zieht mit links flach ins lange Eck ab. Aber in so einem Spiel hält der Keeper den halt noch mit der Fußspitze.

86. Spielminute: Und nochmal das Kleeblatt im Strafraum. Hrgota wird durch die Gasse geschickt. Der kann unter Bedrängnis aber nicht mehr mit vollem Tempo abschließen. Gelios hält.

Das Spiel im Überblick

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Burchert - Sauer, Caligiuri, Mavraj, Wittek (69, Raum) - Green, Sarpei, Mohr - Hrgota, Seguin (46. Nielsen), Keita-Ruel (60. Leweling)

Holstein Kiel: Gelios – Todorovic, Schmidt, Wahl, van den Bergh – Meffert, Mühling, Lee (84. Lauberbach) – Atanga (75, Khelifi), Baku, Serra (67, Özcan)

Schiedsrichter: Arne Aarnink

Tore: 0:1 Serra (27.), 0:2 Baku (49.), 0:3 Baku (61.)

Zuschauer: 9.350

 
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