Kleeblatt überzeugt in Kiel

Fürth beim 3:1-Sieg tonangebend

Profis
Samstag, 24.10.2020 // 15:41 Uhr

Die SPVGG GREUTHER FÜRTH hat ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Im Auswärtsspiel bei bis dato ungeschlagenen Kielern, die zudem die beste Defensive im deutschen Profifußball stellten, war das Kleeblatt von Beginn an klar tonangebend. Seguin, Hrgota und Nielsen brachten die Spielvereinigung auf die Siegerstraße.

Die Fürther begannen die Partie mit Schwung und erspielten sich gleich eine Überlegenheit. Green traf nach drei Minuten aus der Distanz die Latte, eine Minute darauf zielte Hrgota bei einem Freistoß einen Meter drüber. Kiel kam kaum über die Mittellinie und wurde in der siebten Minute kalt erwischt. Meyerhöfer passte in die Schnittstelle auf den aus dem Mittelfeld gestarteten Seguin, der nahm die Kugel gekonnt mit und schoss aus spitzem Winkel flach ins linke unter Eck ein zum 0:1.

Kiel wackelte schon jetzt wie ein angeschlagener Boxer, die Gäste hingegen zogen ein sehenswertes Positions- und Kombinationsspiel auf. Hrgotas Schuss aus guter Position wurde noch abgeblockt, Jaeckels Kopfball ging vorbei. Nach einer Viertelstunde lautete die Bilanz 0:6 Torschüsse zu Gunsten der Spielvereinigung. Erst in der 20. Minute die erste Annäherung der Gastgeber ans Fürther Tor: Serras Kopfball aus acht Metern nach Eckstoß ging aber deutlich vorbei. Wieder Serra war es, der zwei Minuten darauf Burchert genau in die Arme schoss.

Die Kieler wurden nun zwar aktiver, doch die Fürther waren weiterhin die bessere Mannschaft. Raum zog auf links zur Grundlinie, seine Hereingabe nahm Green an, wurde aber gerade noch abgedrängt. In der 29. Minute war es so weit: Meyerhöfer setzte sich auf rechts energisch durch, seinen Rückpass von der Grundlinie brauchte der freistehende Hrgota aus vier Metern nur noch flach in linke Eck einschieben.

Der Torschütze spielte in der 41. Minute gelungen auf Nielsen durch, doch KSV-Schlussmann Gelios war aus dem Tor geeilt und packte sich im letzten Moment die Kugel.

Erst eine Minute vor dem Wechsel hatten die Platzherren eine echte Gelegenheit. Lee spitzelte zum freistehenden Bartels, doch der Ex-Bremer verzog deutlich. In die Pause ging es mit einem 0:2, das auf Grund der Spielanteile und Chancen sogar höher hätte ausfallen können.

Die Fürther machten nach dem Wechsel dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Nun mit Tillman für den nach einer Gelben Karte gefährdeten Ernst, lief das Kleeblatt weiterhin früh an und ließ den KSV nicht ins Spiel kommen.

In der 53. Minute kam Meyerhöfer frei zum Schuss, Gelios wehrte mit dem Körper zur Ecke ab. Die Ecke zirkelte Seguin lang in den Strafraum, Tillman nahm den Ball direkt, ein Kieler fälschte noch ab, der Ball streifte das Tornetz hinter der Latte. Die anschließende Ecke köpfte Jaeckel aufs Tor, Gelios war unten. Kurz drauf das 0:3: Green brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld Richtung Elfmeterpunkt, wo Nielsen per Flugkopfball ins rechte untere Eck traf. Während das Gespann zunächst auf Abseits entschied, wurde nach Intervention vom Kölner Keller, in dem diesmal Bibiana Steinhaus zuständig war, der Treffer doch noch gegeben.

Kiel versuchte nun, mit einigen Wechseln das Blatt zu wenden. Unter anderem kam der Ex-Fürther Reese. Dessen Direktabnahme in der 64. Minute führte nur zu einer Ecke.

In der 65. Minute der Kieler Ehrentreffer: Mühling kam nach weiterer Flanke Reeses an den Ball und traf aus spitzem Winkel zum 1:3.

Reese war auch an der nächsten auffälligen Szene beteiligt. Einen weiten Angriffsball der Gastgeber klärte Mavraj per Kopf, Reese traf ihn dabei unabsichtlich mit dem Fuß an der Schläfe, allerdings hatte er es mit seinem Kung-Fu-ähnlichen Einsatz übertrieben und sah dafür die Rote Karte.

Mit zehn Mann warfen die Kieler dennoch alles nach vorne. Das gab der Spielvereinigung Räume zu mehreren Kontern. Green traf das Außennetz, Leweling scheiterte an Gelios und Hrgota traf nach toller Vorarbeit von Leweling aus drei Metern nur die Latte. Schließlich lief der eingewechselte Stach alleine aufs Tor, sein Abspiel auf den mitgelaufenen Hrgota war dann zu ungenau (87.).

Die letzte gefährliche Szene hatte Kiel, doch vorbildlich war Hrgota mit nach hinten geeilt und klärte mit einem Tackling gegen Mees. Nach vier Minuten Nachspielzeit nahm das Kleeblatt dann den hochverdienten Erfolg mit nach Hause.

Holstein Kiel: Gelios - Dehm (80. Girth), Wahl, Komenda (76. Thesker), van den Bergh - Mühling, Meffert, Lee - Bartels (59. Mees), Serra (59. Reese), Hauptmann (78. Neumann)

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Burchert - Meyerhöfer, Mavraj, Bauer, Raum - Seguin (78. Stach), Sarpei, Green, Ernst (46. Tillman) - Hrgota (90. Abiama), Nielsen (78. Leweling)

Tore: 0:1 Seguin (7.), 0:2 Hrgota (28.), 0:3 Nielsen (58.), 1:3 Mühling (65.)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Reese (72.)

Schiedsrichter: Timo Gerach

 

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