3 Punkte zum Rückrunden-Start

Kleeblatt siegt in Osnabrück

Profis
Dienstag, 26.01.2021 // 22:43 Uhr

Die SPVGG GREUTHER FÜRTH bringt aus dem ersten Spiel der Rückrunde drei Zähler von der Bremer Brücke mit: Gegen den VfL Osnabrück war das Kleeblatt über weite Strecken die aktivere Mannschaft und hatte auch die besseren Chancen - die größte brachte Julian Green in Minute 38 im Tor unter und sorgte so für den Endstand von 0:1.

Die Fürther begannen offensiv und störten früh, Osnabrück kam zunächst nicht ins Spiel. Paul Seguin ließ in der zweiten Minute gleich mal einen Fernschuss los, der aus 25 Metern nur Zentimeter über die Latte ging. Dann war es ein Freistoß Seguins, den Dickson Abiama verlängerte, Hans Nunoo Sarpei bekam den Ball an den Körper, konnte ihn aber nicht kontrollieren.

Nach knapp einer Viertelstunde war es Timothy Tillman, der sich zur Grundlinie durcharbeitete, seine gefühlvolle Flanke köpfte Abiama aus sechs Metern drüber.

Allmählich kamen auch die Platzherren auf, Kerks Schuss aus 17 Meter ging aber dann doch drei Meter rechts vorbei (16.). Nach 23 Minuten war es wieder Abiama, dessen Schuss geblockt wurde, Tillman setzte nach, sein Abschluss ging rechts flach neben das Tor. In der 36. Minute hatte Seguin wieder David Raum im zentralen Mittelfeld, sein Schuss ging zwar direkt auf Kühn, doch der ließ prallen. Kein Fürther war jedoch zur Stelle, um abzustauben.

Die Wegbereiter unter sich: David Raum flankte auf Dickson Abiama, der mustergültig für Julian Green ablegte - 0:1.

Das 0:1 in der 38. Minute. Simon Asta setzte sich rechts durch, flankte nach innen. Julian Green ließ den Ball durchrutschen zu David Raum. Dessen Direktflanke legte Abiama ab, Green traf aus acht Metern flach ins rechte untere Eck.

Osnabrück meldete sich erst in der 43. Minute wieder an, Multhaups Versuch ging aber weit daneben. Im Gagenzug war eigentlich das zweite Fürther Tor fällig. Branimir Hrgota umdribbelte auf engem Raum gleich vier Osnabrücker und legte quer. Green schoss aber aus zehn Metern an den Pfosten, den Abpraller konnte Abiama nicht mehr aufs Tor drücken.

Zweiter Durchgang braucht etwas Anlauf

Die zweite Hälfte begann ereignisarm, das Spiel ging meist zwischen den Strafräumen hin und her. Erste Torannäherung hatte wieder die Spielvereinigung, doch Abiamas Drehschuss nach Tillman-Vorarbeit ging einen Meter über den Querbalken (57.).

Der 16. Alu-Treffer im 18 Spiel: Nach Julian Green kurz vor Halbzeitpfiff traf auch Dickson Abiama das Gestänge - hier ärgert sich der Startelf-Debütant über seinen Lattenkracher in Minute 71.

Danach wechselte der Ballbesitz oft schneller, als man schauen konnte, doch als es in die Schlussphase ging, bekam das Kleeblatt wieder mehr Struktur ins phasenweise zerfahrene Spiel. Osnabrück hatte keine Idee, sich vor das kompakt verteidigte Fürther Tor zu kombinieren, auf der anderen Seite gab es nun wieder Chancen. Abiama zog in der 71. Minute aus 16 Metern ab, traf aber die Latte – schon der zweite Alu-Treffer des Kleeblatts an der Bremer Brücke. Sekunden darauf klärte Beermann eine Raum-Flanke vor zwei einschussbereiten Fürthern gerade noch zur Ecke.

Die Gäste setzten nun auf Ballbesitz, Osnabrück kam kaum zu vernünftigen Angriffen. Die beste Chance hatte Kerk bei einem Freistoß, doch er traf nur die Fürther Ein-Mann-Mauer, die aus Tillman bestand.

Die letzte Chance des Spiels hatte schließlich der eingewechselte Havard Nielsen, dessen Direktschuss nach Seguin-Ecke genau in die Arme von Keeper Kühn ging (86.). Trotz fast vier Minuten Nachspielzeit kam der VfL nicht mehr vors Fürther Gehäuse, sodass es beim hoch verdienten 1:0-Sieg für die Spielvereinigung blieb.

VfL Osnabrück: Kühn - Multhaup, Beermann, Trapp, Wolze (53. Möller) - Henning (67. Schmidt), Taffertshofer, Amenyido (82. Heider), Reis, Kerk - Santos (82. Bapoh)

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Burchert - Asta, Bauer, Mavraj, Raum - Sarpei (81. Stach), Seguin, Tillman (90. Leweling), Green (68. Ernst) - Hrgota (81. Nielsen), Abiama

Tore: 0:1 Green (38.)

Schiedsrichter: Dr. Martin Thomsen

 

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