Testspiel-Niederlage fürs Kleeblatt

Fürth verliert gegen Heidenheim 2:3.

Profis
Freitag, 08.10.2021 // 15:45 Uhr

Den Freitagnachmittag in dieser Länderspielpause nutzte die SPVGG GREUTHER FÜRTH für ein Testspiel gegen Zweitligist 1. FC Heidenheim. Nach zwei Treffern des FCH verkürzte Hrgota in Hälfte eins noch auf 1:2. Julian Green egalisierte den Spielstand, ehe die Gäste in der Schlussphase auf den 2:3-Entstand stellten.

In der Anfangsphase ergaben sich gleich einige Torraumszenen. Den Beginn machten die Gäste aus Heidenheim. Schimmer setzte seinen Kopfball nach einer Flanke von der linken Seite aber drüber (5.). Zwei Minuten später war Malone in der Verwertung eines Passes in den Rückraum zu überhastet und schießt Kleeblatt-Keeper Marius Funk in die Arme (7.). Auf der anderen Seite wird’s dann technisch anspruchsvoll: Julian Green chipt über die Abwehrkette, Dickson Abiama bringt den Ball dann volley scharf in die Mitte. Kapitän Branimir Hrgota verpasst die Hereingabe nur knapp am zweiten Pfosten (8.). Auch die nächste Möglichkeit gehörte der Spielvereinigung. Justin Hoogma platzierte seinen Kopfball nach einer Ecke aber nicht genau genug – FCH-Torhüter Müller ist zur Stelle (18.). Danach gings schnell in die andere Richtung, Heidenheim holte eine Ecke raus. Diese verwertete Mainka in der 19. Minute mit dem Kopf zur FCH-Führung.

Julian Green probierte es danach mit Raffinesse: vom Sechzehnereck hebt er den Ball Richtung langen Winkel. Müller war da ziemlich überrascht, konnte die Kugel mit den Fingerspitzen aber gerade noch aus der Ecke kratzen (21.). Danach zogen sich die Gäste mit alle Mann in die eigene Hälfte zurück und überließen Fürth das Spiel. Die Leitl-Elf fand dagegen aber nur selten Lösungen, um gefährlich vors Tor zu kommen. Der FCH schaltete dann nach 36 Minuten mal um, Pick setzte sich im Strafraum gegen Hoogma durch und setzte seinen Schuss dann handlungsschnell zum zweiten Treffer der Partie ins lange Eck. Auch beim zweiten Heidenheimer Tor war für Funk nichts zu machen (36.). Danach ergab sich auch fürs Kleeblatt mal eine Umschaltmöglichkeit. Abiama legte sich den Ball gut auf der rechten Außenbahn vorbei, gewann das Laufduell gegen den Heidenheimer deutlich und flankte in die Box. Hrgota konnte seinen Kopfball unter Gegnerdruck aber nicht mehr aufs Tor drücken – knapp drüber (39.). Kurz vor der Pause gelang dem Kleeblatt-Kapitän dann der Anschluss. Ade Barry kam zuvor über rechts, holte sich mit gutem Nachsetzen den zweiten Ball und legte ihn quer, wo Hrgota nur noch einschieben musste. Mit einem 1:2 aus Fürther Sicht ging es dann in die Pause.

Den Ausgleich gekontert

Der zweite Durchgang begann ereignisarm. Heidenheim hatte zur Pause schon fünfmal gewechselt. Leitl vollzog zum Seitenwechsel nur einen Tausch. Sascha Burchert übernahm für Funk zwischen den Pfosten. So war es auch die Leitl-Elf, die das Spiel dominierte und dann auch bessere Lösungen in der Offensive fand. Julian Green mit dem ersten Torversuch in der zweiten Halbzeit. Sein direkter Freistoß flog zwar stark über die Mauer, aber auch knapp neben das Tor (60.). Nils Seufert sorgte auch immer wieder für Betrieb nach vorne. In der 64. Minute steckte er clever auf Abiama durch. Dessen Abschluss aus ziemlich spitzem Winkel flog aber knapp am langen Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite profitierten die Gäste von einem Fehler im Aufbauspiel, der den eingewechselten Ex-Fürther Tobias Mohr auf den Plan rief. Allein auf Burchert zulaufend kriegt Mohr den Ball im Eins-gegen-Eins aber nicht am Fürther Torwart vorbei. Starke Parade von Burchert (68.)!

In der 72. dann der aufgrund der Spielanteile verdiente Ausgleich. Luca Itter legte am Sechzehner quer, Julian Green hatte da viel Platz und nutzte den für einen gut platzierten Flachschuss ins kurze Eck. 2:2. Der Ausgleich stand aber nur sechs Minuten. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld nutzte Ramusovic die kurze Unordnung im Sechzehner und schoss zur erneuten Führung ein. 2:3 in der 78. Minute. Direkt im Anschluss wechselte Leitl nochmal vierfach. Kurz vor Schluss wurde der FCH nochmal gefährlich. Nach einem in die falsche Richtung gewerteten Einwurf schaltete Heidenheim schnell. Kühlwetter stürmte allein in die Box, Meyerhöfer kann ihn noch entscheidend stellen. Kühlwetters Pass in den Fünfer, in dem zwei freie Abnehmer warteten, ist aber zu steil. Das war dann auch der Schlusspunkt. Das Kleeblatt verliert im Test gegen Heidenheim 2:3.

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Funk (46. Burchert), Hoogma (78. Viergever), Fein (86. Kratzer), Seufert (68. Tillman), Hrgota, Abiama, Christiansen (68. Seguin), Sarpei, Itter (78. Willems), Barry (78. Meyerhöfer), Green (78. Dudziak)

Tore: 0:1 Mainka (19.) 0:2 Pick (36.) 1:2 Hrgota (44.) 2:2 Green (72.) 2:3 Ramusovic (78.)

Die Stimmen nach dem Spiel

Stefan Leitl: "Wir haben nicht gut verteidigt, deswegen gibst du dann das Spiel aus der Hand, das du drehst. Das ist dann einfach nicht gut in der Situation und bringt uns auch nicht weiter wenn du so viel Aufwand betreibst, ein 0:2 aufzuholen. Und wir spielen auch nicht gegen irgendjemanden, wir spielen gegen Heidenheim, also eine Spitzenmannschaft, da musst du dann das 2:2 natürlich auch halten, um dann vielleicht noch das dritte zu machen. Ich finde unsere Reaktion war gut und, dass wir dann taktisch noch ein bisschen was verändert haben, war gut für unser Spiel, um dominant zu sein und das 2:1 und 2:2 war dann auch hoch verdient. Wir hatten ein Sicherheitsdenken, so nach dem Motto bloß keinen Fehler machen. Davon müssen wir weg kommen, es spielt keine Rolle ob ich Fehler mache. Wir müssen aktiver werden, das habe ich in der Halbzeit gesagt und ich finde, das haben sie in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Mit dem Ergebnis an sich sind wir aber nicht zufrieden. Wenn ich immer sehe wie die Jungs laufen, wie sie marschieren, es stimmt einfach in der Truppe und es stimmt auch, was wir spielen wollen. Jetzt geht es einfach darum, sich auch mal zu belohnen, damit das Selbstvertrauen wieder gestärkt wird und gewisse Automatismen wieder besser greifen. Aber das geht nur über harte Arbeit."

Timothy Tillman: "Wir dürfen das Spiel heute nicht zu hoch hängen. Es war ein Testspiel. Da werden auch mal ein paar Sachen ausprobiert. Für uns ist nächste Woche einfach wieder wichtig. Da dann eine gute Vorbereitung auf Bochum, damit wir da ein gutes Spiel machen. Und davon bin ich überzeugt, dass wir das hinbekommen. Wir müssen einfach weiter Gas geben, weiter dran glauben und die nächsten Spiele gute Resultate liefern."

 

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