Sekunden vom Glück entfernt

Der Spieltagskommentar

Profis
Montag, 18.02.2019 // 17:00 Uhr

Ein paar Sekunden fehlten noch zum ganz großen Auswärts-Gefühl – doch dann glichen die Gastgeber in der 94. Minute nach einem mindestens sehr zweifelhaften Freistoß doch noch aus: Das 2:2 des Kleeblatts bei Holstein Kiel mag sich in den Minuten nach dem Schlusspfiff fast wie eine Niederlage angefühlt haben. Doch nüchtern betrachtet darf man sowohl den Punktgewinn bei den heimstarken „Störchen“ wie auch das Auftreten der Kleeblatt-Kicker als Erfolg bezeichnen.

Das Team bejubelt den Treffer zum 2:1. Mittendrin: Torschütze Marco Caligiuri.

Von Beginn an nämlich agierten die Fürther mutig und liefen die Kieler schon an deren Strafraum an. Man wollte dadurch für Unsicherheit bei den Platzherren sorgen, was auch gelang. Schon in der ersten Hälfte hatte die SpVgg eine Reihe sehr guter Umschaltmöglichkeiten, im Abschluss wurde da aber in der einen oder anderen Situation zu lange gezögert. 

Nach der Pause wurden die Abschlüsse dann gefährlicher. Julian Green, der Elfmeterschütze zum zwischenzeitlichen 0:1, hatte es dennoch richtig erkannt: Mit mehr Konsequenz hätte man 2:0 oder 3:0 in Führung gehen können. Dann hätten die Holsteiner die jeweiligen Führungen durch Greens Foulelfmeter und Marco Caligiuris „Tor des Monats“-würdigen Schuss von der Seitenauslinie nicht mehr kontern können.

Mutige, richtige Schritte

Da weiß Stefan Leitl natürlich, wo er in den nächsten Wochen ansetzen kann. Positiv ist jedenfalls, dass man sich nun wieder diese Möglichkeiten erspielt. Noch vor nicht allzu langer Zeit konnte das Kleeblatt solche Möglichkeiten nicht auslassen – weil es nur wenige davon gab. Durch die mutigere und offensivere Ausrichtung unter Cheftrainer Leitl hat sich dies signifikant geändert. Dennoch weist auch der neue Coach zurecht darauf hin, dass man natürlich nicht in der bisher sehr kurzen Zeit alles umkrempeln und auf links drehen kann. Die Veränderungen müssen schrittweise vorgenommen werden. Unter dem Strich darf man aber bemerken, dass der Einstand von Stefan Leitl und Andre Mijatovic mit vier Punkten aus zwei Spielen positiv geriet.

Ein unangenehmer Gegner mit Oberwasser zu Gast beim Kleeblatt: Der FC Heidenheim.

Am Freitagabend nun gibt es im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer eine harte Nuss zu knacken. Der 1. FC Heidenheim hat sich zuletzt in guter Verfassung gezeigt. Doch wenn das Kleeblatt an die Auftritte der letzten beiden Spieltage anknüpft, kann man die Aufgabe gegen die Heidenheimer sicherlich lösen.

 

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