Den Trend anerkannt

Der Spieltagskommentar

Profis
Montag, 25.02.2019 // 10:15 Uhr

Das Publikum im Sportpark Ronhof Thomas Sommer bewies feines Gespür: Nach dem 0:0 gegen den FC Heidenheim applaudierte es der Mannschaft der SpVgg bei einer Ehrenrunde ausgiebig: Die Anerkennung für eine engagierte, kämpferische Leistung gegen die momentan formstärkste Mannschaft der Liga.

Punkt gewonnen: Marco Caligiuri und Sascha Burchert freuen sich über den Punkt gegen das formstärkste Team der Liga.

Mit torlosen Spielen ist es halt immer schwierig: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Nach dem Schlusspfiff am Freitagabend war es halb voll: Im dritten Spiel unter dem neuen Coach Stefan Leitl kann man durchaus davon sprechen, dass ein positiver Trend eingeläutet ist, der sich vor allem in einer Stabilisierung des Teams äußert. In der Rückwärtsbewegung macht das Kleeblatt dem Gegner das Leben wieder schwer – da konnte auch der zuletzt so treffsichere Heidenheimer Stürmer Robert Glatzel bis auf einen eher ungefährlichen Kopfball Mitte der ersten Hälfte nicht glänzen.

Es ist halt so, von der C-Klasse bis zur Champions League: Nur aus einer sicheren, gefestigten Grundordnung heraus kann man erfolgreich Fußball spielen. Man denke an die Spanier, die vor einigen Jahren die Fans verzauberten mit wunderbarem, offensivem Kombinationsfußball – dass sie aber zusätzlich hinten mit ihren Abwehrhünen um Sergio Ramos dicht waren wie die Staumauer des Hooverdamms, darf man nicht vergessen.

Die Richtung stimmt

Step by Step: Stefan Leitl.

Also: Die Konsolidierung, die Stefan Leitl anstrebt, ist auf dem richtigen Weg. Allerdings Schritt für Schritt, wie er immer wieder betont. Denn im letzten Drittel, wie es so schön heißt, fehlt es oft noch an der nötigen Präzision beim letzten Zuspiel, bei der letzten Flanke oder auch bei den Laufwegen. Die offensiv gedachte Spielidee kann man nur nach intensivem Üben verwirklichen – das ist natürlich nach der kurzen Zeit noch nicht möglich, überhaupt ist es unter der Saison schwieriger, ein System umzustellen, als wenn man die Sommervorbereitung zur Verfügung hat. Man darf aber zuversichtlich in die Zukunft blicken – der Einschätzung, dass es dem Kader der SpVgg mehr liegt, zu agieren statt zu reagieren, muss man zustimmen.

In Hamburg trifft das Kleeblatt auch auf alte Bekannte. Im Hintergrund: Khaled Narey.

Nun hat das Trainerteam eine im neudeutschen Fußballjargon so genannte „lange Woche“ zur Verfügung – das nächste Auswärtsspiel findet erst am Montagabend, 4. März, statt. Dann kann das Kleeblatt beim HSV erneut seine neue Stabilität testen und aus der Außenseiterrolle heraus ohne allzu großen Druck ins Spiel gehen.

 

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