Maskiert und engagiert

Der Spieltagskommentar

Profis
Dienstag, 19.03.2019 // 14:00 Uhr

Der Mann mit der Maske und der Mann mit den großen Handschuhen – Marco Caligiuri und Sascha Burchert waren auffallende Protagonisten des 2:0-Auswärtssieges bei Jahn Regensburg.

Burchert begräbt den Ball unter sich, Geipl (l.) ärgert sich über seinen vergebenen Strafstoß.

Caligiuri, der insgesamt trotz der leichten Beeinträchtigung durch seine Gesichtsmaske wieder eine sehr gute Leistung ablieferte, sorgte für das 0:1, als er bei einer einstudierten Variante eine von Paul Seguin auf den langen Pfosten verlängerte Ecke aus sehr spitzem Winkel technisch perfekt einschoss. Und nachdem Caligiuri dann im Strafraum unglücklich der Ball an die Hand flog, wehrte Burchert den Elfmeter von Geipl mit schöner Flugparade ab. Es waren die beiden entscheidenden Szenen eines typischen Spiels beim Jahn: Die oft ziemlich wild pressenden und angreifenden Oberpfälzer sorgten mit ihrer Spielweise für Hektik von Beginn an, diesmal allerdings waren sie selbst Opfer ihrer hausgemachten Hektik, da sie auch in ihrer besten Phase der ersten 15 Minuten einige gute Chancen verdaddelten.

Fürs Kleeblatt war der Erfolg deshalb verdient, da man sich nach dem Pausenpfiff viel besser eingestellt hatte auf die Regensburger: Bei Ballgewinnen wurde nun entschlossen nach vorne gespielt, richtigen Druck auf das Fürther Tor konnte der Jahn nur noch selten erzeugen. Nach der Hinausstellung für Palionis, der nach zwei taktischen Fouls Gelb-Rot sah, eröffneten sich noch mehr Räume für die Gäste – der Führungstreffer für die SpVgg lag schon vor Caligiuris Kunstschuss mehrmals in der Luft.

Richtige Antwort

Erlösender Jubel: David Raum machte mit dem 2:0 in der Nachspielzeit alles klar.

Mit dem notwendigen Quäntchen Glück, großem Engagement und dem abschließenden zweiten Tor durch David Raum in der Nachspielzeit fuhr die SpVgg einen eminent wichtigen Dreier ein. Vor dem Spiel war man, da in der Tabelle zwei Spiele im Rückstand, nur noch mit sechs Zählern Abstand zum Relegationsplatz notiert, was einigen Unkenrufern die Möglichkeit gab, das Kleeblatt schon wieder in deutlicher Abstiegsgefahr zu sehen. Mit dem vierten Auswärtssieg der Spielzeit, gleichzeitig dem zweiten Dreier im fünften Spiel unter Stefan Leitl, hat die Mannschaft die richtige Antwort gegeben. Berücksichtigt man die Tatsache, dass die SpVgg aktuell mit 14 Auswärtsspielen von allen Zweitligisten am häufigsten in der Fremde antreten musste und den drei noch ausstehenden Auswärtsaufgaben immerhin sechs (!) Heimspiele gegenüber stehen, sind die 32 Punkte eine gute Basis für den Saisonendspurt.

Das gibt nun die nötige Ruhe, damit Stefan Leitl in der Länderspielpause die Mannschaft mit intensivem Üben wieder ein weiteres Stück in Richtung seiner Spielidee entwickeln kann. Das Selbstvertrauen für die nun kommenden drei Heimspiele am Stück gegen Bielefeld, Dresden und Darmstadt hat sich das Kleeblatt durch die Auftritte der letzten Wochen geholt – man darf sich freuen auf die Gastspiele von drei Mannschaften, die zurzeit die gleiche Tabellenregion wie das Kleeblatt bespielen.

 
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