Punkt gewonnen oder zwei verloren?

Der Spieltagskommentar.

Profis
Montag, 01.04.2019 // 10:24 Uhr

Einen Punkt gewonnen – zwei Punkte verloren? Ein Remis wie es am Sonntag das 2:2 des Kleeblatts gegen den DSC Arminia Bielefeld war, lässt sowohl den Verantwortlichen als auch den Fanlagern beider Vereine hinterher viel Spielraum für die Interpretation des Ergebnisses.

Das Kleeblatt spielte eine hervorragende erste Hälfte, sicherlich die beste, seitdem Stefan Leitl Cheftrainer geworden ist, führte 2:0 und hatte alles im Griff. Da darf man sich hinterher ärgern, dass man den Vorsprung nicht ins Ziel gebracht hat – allerdings spielten die Gäste in der zweiten Hälfte deutlich besser, und als es bereits 2:2 stand, musste kurz nach dem dritten Wechsel Maxi Wittek verletzt vom Feld. Die Schlussphase mussten die Ronhofer deshalb in Unterzahl absolvieren. Also darf man aus diesem Blickwinkel wieder zufrieden sein, dass man einen Punkt mitgenommen hat.

Auf dem Weg

Aus Bielefelder Sicht kann man einerseits von einem gewonnenen Punkt nach dem 0:2-Rückstand reden, könnte aber ebenfalls einem Dreier hinterhertrauern, doch die Gäste konnten sich in Überzahl nicht zu einer offensiveren Spielweise entscheiden, um ihren zahlenmäßigen Vorteil auch wirklich nutzen zu können. Das Kleeblatt dagegen spielte mit einem Mann weniger weiterhin munter nach vorne und hatte sogar noch Chancen.

Hatte die beste Chance in Hälfte zwei: Kapitän Marco Caligiuri.

Wie dem auch sei: Es war durchaus ein sehr unterhaltsames Spiel zweier Teams, die in etwa die gleiche Stärke aufweisen, was ja auch die Tabellensituation durchaus in dieser Art und Weise bestätigt.

Stefan Leitl hat nach der Partie zurecht angemerkt, dass sein Team bereits einiges, was man sich im Training in den vergangenen Wochen erarbeitet hatte, umsetzt. Das führt dazu, dass das Kleeblatt eine attraktive Spielweise an den Tag legt und sich wieder eine Reihe von Chancen erspielt. In der zweiten Hälfte durfte man dann sehen, dass immer noch einiges an Arbeit geleistet werden muss, will man einen Gegner über 90 Minuten beherrschen. Doch das ist ja auch völlig normal, dass es noch etwas dauern wird, bis die Spielweise zu hundert Prozent den Vorstellungen des neuen Coaches entspricht.

Der erste Teil des Heim-Dreiers ist also geschafft, am Donnerstag kommt mit Dresden wieder ein Team aus dem Mittelfeld der Tabelle. Wichtig wird im Vorfeld vor allem sein, dass die angeschlagenen Spieler ihre Blessuren so weit auskuriert haben, dass sie wieder zur Verfügung stehen.

 
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