"Des g'hört zur Entwicklung"

Der Spilldachskommendar.

Profis
Montag, 11.11.2019 // 11:44 Uhr

Unser Ronhofer blickt auf das Auswärtspiel in Sandhausen zurück. Wie immer ist dabei kein klassischer Spielbericht, keine Taktikanalyse, sondern unser Spilldachskommendar auf Fränkisch herausgekommen: 

Stramm wie präzise: Julian Green & Co. jubeln über den 1:0-Führungstreffer.

No, worrd ihr am Hardtwald, hobbders gseng? Des wohr desmohl nix in Sandhausen, leider. Dabei hätt's des ned braucht, dass des Kleeblatt in der Nachspielzeit des dritte Tor fängt und nu 2:3 verliert – ärgerlich, wall des Spiel hätt mer a g'winna könna. Aber die zwei subber Tore vom Julian Green und vom Branimir Hrgota hamm ned g'langt. Obwohl des Kleeblatt des über die meiste Zeit eigentlich ganz gut g'machd – aber es hat dann ned g'reicht.

Die Färdder hamm richdich stark ang'fangt, sich halt mit der Zeit aber immer mehr auf des Kampfspiel der Sandhäuser eing'lassen. A Grund, warum mer dann a weng ausm Konzept kumma is, war sicher, dass der Behrens vo Sandhausen den Paul Seguin ausm Spiel g'nomma hat. Dass der Schiri drei Meter danebn steht und ned amohl Gelb zückt, is völlich unverständlich.

Das erwartete "Kampfspiel": Hier behält Havard Nielsen im Duell mit Marlon Frey die Oberhand.

Aber des soll natürlich ka Ausred sein, denn wie der Stefan Leitl g'sacht hat, müss'mer uns scho selber den Spiegel vorhaltn. Des bedeutet: Wenn des Kleeblatt so weiter g'macht hätt wie in der ersten halben Stund, dann wär a Sieg drin g'wesn. Und bei den drei Gegentoren hamm die Kleblättler leider mitg'holfn...

Aber es g'hört zur Entwicklung, in der des Team steckt, derzu, dass solche Spiele vorkommen. Wenn die Mannschaft noch a poor Schritt auf der Entwicklungsleiter g'numma hat, dann g'winnts solche Spiele. Denn dann lassen sie sich nimma ausm Konzept bringa! Aber es is halt a Prozess, der immer a den an oder andern Rückschlach mit sich bringt.

Mehr vorgenommen: Julian Green und Hans Nunoo Sarpei nach Abpfiff.

Etzerdla is erscht amohl widder Länderspielpause. Dou kann mer alle Wehwehchen auskuriern und sich aufs nächste Spiel konzentriert vorbereitn. Bekanntlich kummt ja am 24. November a Mannschaft aus der Nachberschaft zu uns, bei ders im Moment ned su richdich goud läfft. Aber in an Derby, des wiss'mer doch alle, is meistens ziemlich worschd, woss vurher wohr. Deshalb müssen mir uns alle goud vorbereitn. Ned bloß die Spieler – auch die Fans – denn bei dem Spiel zählt tatsächlich jede Stimm' auff die Räng.

 
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