Früh vorn, hinten stabil

Die Vorschau auf das Duell mit Bochum.

Profis
Freitag, 19.06.2020 // 09:51 Uhr

Frische Köpfe und Beine ordnete Stefan Leitl nach dem „hochklassigen Zweitligaspiel“ gegen den 1. FC Heidenheim 1846 an. Am Sonntag soll beides auswärts beim formstarken VfL Bochum zum Tragen kommen. Die Spieltagsvorschau.

Elferkiller der Liga: Kein Keeper parierte so viele Strafstöße wie Manuel Riemann (14).

Formcheck: Wenn es ein Team gibt, dem die Corona-Pause sportlich gutgetan hat, dann ist es der VfL Bochum: Seit dem Re-Start (3:0 gegen den 1. FC Heidenheim) ist die Mannschaft von Thomas Reis on top, führt die Formtabelle seit dem 26. Spieltag mit 17 Punkten (fünf Siege, zwei Unentschieden) deutlich an. Insgesamt ist der VfL seit zehn Partien in Folge ungeschlagen (6/4/0).

Das sagt der Gegner: „Glücklich, dass wir die Serie fortsetzen konnten“, war Bochum-Coach Thomas Reis selbstverständlich nach dem 2:1-Auswärtsdreier in Aue, trotz schwerer Beine und langer Reisewege in den Englischen Wochen. Er weiß aber auch, dass „die Gegner heiß sind, diese Serie zu beenden.“ Nächster Herausforderer ist die SPVGG GREUTHER FÜRTH, bevor der VfL in der Folgewoche die Saison in Hannover beendet.

Premiere im Hinspiel: Jamie Lewelings Tordebut war sein bis dato emotionalster Moment auf dem Platz.

Stabile Defensive inklusive Elfer-Killer: Der VfL Bochum wahrte in den letzten acht Aufeinandertreffen in Liga Zwei sechs Mal eine weiße Weste – und stellte damit den Vereinsrekord aus der Aufstiegssaison 1993/94 (zwei Gegentore in acht Spielen) ein. Damals reichte diese Defensivleistung zum Aufstieg. Aufgestiegen sind die Bochumer übrigens seit der Corona-Pause von Rang 15 auf sieben. Maßgeblichen Anteil daran hat auch VfL-Keeper Manuel Riemann, der soviele Strafstöße wie kein zweiter Zweitliga-Torwart pariert. Am vergangenen Wochenende schraubte er gegen Osnabrücks Anas Ouahim diesen Rekord noch weiter auf saisonübergreifend 14 gehaltene Elfmeter nach oben. Damit wehrt er jeden dritten Strafstoß ab.

Eilige Bochumer mit altem Bekannten: Das Team von Thomas Reis profitiert in dieser Saison vor allem von frühen Torerfolgen. Der VfL erzielte 26 Tore im ersten Durchgang – Zweitliga-Höchstwert. Zudem traf kein anderes Team in der Anfangsviertelstunde so oft wie Bochum (12 Mal). Vier Torbeteiligungen gehen seit dem Re-Start auf das Konto von Robert Zulj, der Anfang des Jahres nach Bochum wechselte und von 2014 bis 2017 das Kleeblatt auf der Brust trug.

Tordebüt im Hinspiel: Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in dieser Saison machte – nach Branimir Hrgotas Doppelpack – Jamie Leweling mit seinem ersten Profi-Tor den Deckel fürs Kleeblatt drauf. Das Eigengewächs umkurvte Keeper Riemann an der Sechzehnerkante und schob zum 3:1-Endstand ein, nur wenige Sekunden später beendete Schiedsrichter Nicolas Winter die Partie. Danach konnte der 19-Jährigen seine Gefühle nicht mehr im Zaum halten.

Mögliche Aufstellung: Riemann – Soares, Leitsch, Lampropoulos, Gamboa – Tesche, Losilla – Eisfeld, Zulj, Osei-Tutu – Wintzheimer

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