Hinten eingespielt - vorne flexibel

Ein Blick auf den nächsten Kleeblatt-Gegner VfL Bochum.

Profis
Freitag, 06.11.2020 // 11:18 Uhr

Wenn die SPVGG GREUTHER FÜRTH am Samstag, 07. November, zum Auswärtsspiel beim VfL Bochum antritt, wartet erneut ein Topteam auf das Kleeblatt. Der Revierklub steht auf Platz zwei, profitiert von einer eingespielten Defensive und Torgefahr von allen Seiten. Hier gibt´s den Blick auf den kommenden Gegner in der Spielvorschau.

Formcheck: Der VfL Bochum ist mit vier Punkten in die neue Saison gestartet. Nach einem 0:0 gegen Osnabrück und einer Niederlage gegen Braunschweig (1:2) war Trainer Thomas Reis aber nicht mehr zufrieden und änderte ein paar Dinge. Zum Beispiel das Spielsystem: aus einem 4-2-3-1 machte Reis in den letzten beiden Spielen ein 4-1-4-1 bzw. 4-3-3 und: Die letztjährige Stammkraft im Sturmzentrum Silvere Ganvoula musste zuletzt Soma Novothny weichen. Diese Änderungen trugen Früchte beim Revierklub. Zwei Siege gegen Aue und Würzburg brachten ihnen den Sprung auf Platz 2.

Bochums Top-Verteidiger Danilo Soares gegen Branimir Hrgota.

Radikaler Cut: Im Sommer sind die Verträge von gleich zehn Bochumer Profis ausgelaufen, die der VfL nicht verlängert hat. Acht davon hat Bochum dann auch ziehen lassen, bei zwei haben sie nachgefasst. Danilo Soares und Vasileios Lampropoulos, zwei wichtige Pfeiler in der Viererabwehrkette durften bleiben. Und dann haben sie sich punktuell verstärkt. Top-Neuzugang des VfL ist Gerrit Holtmann. Der Linksaußen kam aus Mainz und bringt eine Erfahrung von 50 Erstligaeinsätzen mit. Zur Stammkraft hat er es bisher im Reis-Team aber nicht geschafft. Und auch vorne haben sie sich eine Alternative zu Mittelstürmer Silvere Ganvoula geholt. Soma Novothny kam aus der 1. Ungarischen Liga. Trotz des Umbruchs und der Coronakrise ging Bochum mit einem 29 Mann starken Kader in die Saison und hat damit nahezu jede Position doppelt besetzt.

Das sagt der Gegner: Trotz der hohen Qualität und der Fülle an Optionen, die VfL-Trainer Reis in seinen Reihen hat, sieht Zufriedenheit irgendwie anders aus. Vor allem die hergeschenkten Bälle sind ihm eindeutig zu viel. Im kicker sagte er: „Gegen Fürth können wir uns so viele leichtfertige Ballverluste wie zuletzt sicher nicht leisten. Fußballerisch ist da ebenfalls noch viel, viel Luft nach oben.“ Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel schätzt Reis den Gegner so ein: "Sie sind sehr ballsicher, legen sich den Gegner zurecht, wollen Räume schaffen. Wir treffen auf ein Team, das Fußball spielen will. Fürth hat eine klare Spielphilosophie, mit der sie auch die Großen in der Liga vor Probleme stellen. Ich bin sehr gespannt auf diese Partie am Samstag."

Nach Leihe verpflichtet: Lampropoulos verteidigt weiterhin für Bochum. Hier gegen David Raum.

Eingespielte Kette: Die Vertragsverlängerungen von Soares und Lampropoulos waren für den VfL ein wichtiger Schachzug. Denn so konnten sie alle vier Stammspieler in der Vierer-Abwehrkette halten. Soares, Leitsch, Lampropoulos und Gamboa sind ein eingespieltes Team, was auch ein Blick auf die Gegentore bestätigt: Bochum stellt die zweitbeste Abwehr der Liga. Außerdem findet sich in dieser Viererkette auch der bisherige Topspieler der Reis-Elf wieder: Linksverteidiger Danilo Soares hat noch keine Einsatzminute verpasst, zuletzt in Würzburg einen Assist und ein Tor zum 3:2-Sieg beigesteuert und mit 3,0 den besten Notenschnitt aller Bochumer.

Aufgepasst auf Simon Zoller: Zoller, der vergangene Saison immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde, ist momentan richtig in Fahrt. Der 29-Jährige ist bei Reis auf der rechten Außenbahn gesetzt und brachte dem VfL schon sechs Punkte ein. In Karlsruhe und Würzburg schoss er jeweils den Siegtreffer. Insgesamt stehen für den Offensivmann schon 4 Treffer und 1 Assist zu Buche – Team-Höchstwert.

Bochums Zielspieler für hohe Bälle: Ganvoula im Kopfballduell gegen Hans Nunoo Sarpei.

Mögliche Aufstellung: Riemann - Gamboa, Lampropoulos, Leitsch, Soares - Tesche, Losilla, Eisfeld - Zoller, Ganvoula, Pantovic.

Zentrum und Zielspieler: Möglich, dass VfL-Coach Reis gegen spielstarke Fürther die Mitte mit zwei defensiveren Zentrumsspielern stärken möchte. Vorne könnte Ganvoula anstelle von Novothny als Zielspieler gesucht werden. Im Vergleich zu Novothny hat der 1,91m große Sturmtank deutliche Größenvorteile und kann den Ball wohl besser festmachen.

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