Endspurt im Spiele-Marathon

Die Vorschau auf Pokal-Gegner TSG Hoffenheim.

Profis
Montag, 21.12.2020 // 17:11 Uhr

Mit der TSG Hoffenheim wartet im DFB-Pokal ein Gegner auf die SPVGG GREUTHER FÜRTH, der intensive Wochen mit Bundesliga und Europa League hinter sich hat. Aufpassen muss das Kleeblatt vor allem auf Topstürmer Andrej Kramaric. Hier gibt´s das Team aus Sinsheim unter der Lupe.

Formcheck: Die TSG Hoffenheim schreitet auf das Ende eines Marathons zu. Das Pokalspiel gegen das Kleeblatt ist die fünfte Englische Woche in Folge. Seit Mitte November war die Elf von Trainer Sebastian Hoeneß mit Bundesliga und Europa League im Schnitt alle drei Tage gefordert. Vor allem international hat die TSG ein Ausrufezeichen gesetzt und ist mit dem Gruppensieg in der Europa League sourverän in die Zwischenrunde eingezogen. In der Bundesliga steht Hoffenheim aktuell auf Platz zwölf. Gegen die Topteams Bayer 04 Leverkusen und RB Leipzig kassierten sie zuletzt zwei Niederlagen, meldeten sich am Wochenende mit einem 2:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach wieder zurück.

Aufpassen auf Hoffenheims Topspieler Andrej Kramaric.

Zitterpartie: In der 1. Pokalrunde hatte die TSG mehr zu tun, als ihr lieb war. Gegen den Regionalligisten Chemnitzer FC musste sie nach Führung mit einem 1:1 in die Verlängerung. Da gerieten die Kraichgauer dann sogar in Rückstand und konnten nur dank eines Foulelfmeters kurz vor Schluss ausgleichen und sich ins Elfmeterschießen retten. Am Ende stand dann, trotz zweier verschossener Elfmeter, ein 3:2-Sieg zu Buche.

Top, top, top: Andrej Kramaric ist bei der TSG die 3-in-1 Packung. Topspieler, Top-Torschütze und Top-Scorer. Mit acht Treffern und zwei Vorlagen ist der Hoffenheimer Stürmer Erfolgsgarant der TSG und drittbester Spieler nach kicker-Noten in der gesamten Bundesliga. Nur Robert Lewandowski und Erling Haaland performten bisher besser als der 29-jährige Kroate.

Die TSG sammelt Kärtchen: gelbe, rote und gelb-rote.

Kräfte einteilen: Die Hoeneß-Elf ist ein Team, das lieber den Ball laufen lässt, vielleicht auch, um in diesen intensiven Wochen Ressourcen zu sparen. Die eigene Laufleistung der bisherigen 13 Bundesligaspieltage liegt dabei deutlich unter dem Ligaschnitt. Auch die Zweikampfquote spricht für eine weniger intensive Gangart der Hoffenheimer. Nur 46% aller Duelle konnte das Team aus Sinsheim in dieser Saison für sich entscheiden.

Letzter in der Fairnesstabelle: Wenn die Hoeneß-Elf aber in die Zweikämpfe geht, dann kanns mitunter auch mal ganz schön knallen. In der Fairnestabelle ist die TSG mit zwei glatt-roten Karten, zwei gelb-roten Karten und 28 gelben Kartons in 13 Partien Letzter.

Das sagt der Gegner: "Es hilft uns natürlich, dass wir in der Vorbereitung schon mal gegen Fürth gespielt haben. Es war ein anspruchsvolles Testspiel. Da hat man gesehen, welche Qualität in der Mannschaft steckt. Diese Punkte sollten uns schon warnen. Wir haben ein klares Ziel, wir wollen im Pokal weit kommen. Fürth hatte zwischenzeitlich einen unglaublichen Lauf, sie haben sehr viele Auswärtsspiele gewonnen. Sie sind taktisch gut und eine Mannschaft, die schon länger miteinander gewachsen ist. Sie sind stabil. Da wartet ein dickes Brett auf uns morgen. Für uns gibt’s überhaupt nichts zu unterschätzen. Da müssen wir alle Körner, die wir noch haben, raushauen", so TSG-Coach Sebastian Hoeneß vor der Pokal-Parie.

Olivier Occean schoss das goldene Tor fürs Kleeblatt im DFB-Pokal gegen Hoffenheim.

Parallelen zu 2012: Dieses Duell zwischen Hoffenheim und der Spielvereinigung gab es schon mal im DFB-Pokal. Das ist zwar schon über acht Jahre her, trotzdem gibt es ein paar Parallelen zum Fürther 1:0-Erfolg damals in Sinsheim. Zum Beispiel reiste das Kleeblatt am 8. Februar 2012 als Tabellenvierter zur TSG. Diesmal sogar als Zweiter oder Dritter, je nach Spielausgang heute Abend zwischen dem HSV und dem KSC. Mit Mergim Mavraj ist sogar ein aktueller Akteur im Kleeblatt-Team, der vor acht Jahren auch in weiß-grün auf dem Feld stand und für das Zu-Null mitverantwortlich war. Und: der damalige Kleeblatt-Coach Mike Büskens schickte seine Elf im 4-4-2-System auf den Platz, ein System das auch Stefan Leitl gerne spielen lässt. Die Pokalpartie 2012 gegen das Kleeblatt musste die TSG übrigens aufgrund einer glatt Roten Karte 55 Minuten in Unterzahl bestreiten.

Eine Frage des Systems: TSG-Coach Sebastian Hoeneß variiert immer wieder in Sachen taktischer Aufstellung. Mal lässt er im 4-2-3-1 agieren, wie zuletzt beim Sieg gegen Gladbach, mal aber auch im 4-4-2 mit Raute. In beiden Systemen stellt Hoeneß Toptorjäger Kramaric gerne auch mal auf die Zehner-Position.

Mögliche Aufstellung: Baumann - Akpoguma, Adams, Vogt, Sessegnon - Rudy, Grillitsch - Bebou, Kramaric, Baumgartner - Dabbur

Euer Spielmacher – Die Kleeblatt App

So verfolgt Ihr die Partie:

Die Kleeblatt App dient allen Kleeblatt-Fans am Dienstagabend wieder als praktischer Mitspieler. Im Matchcenter findet Ihr den Liveticker, Statistiken und Nachberichte. Leider könnt Ihr die Partie aus organisatorischen Gründen nicht im Kleeblatt Radio verfolgen. Dafür verpasst Ihr im Liveticker keine Aktion und bekommt auf unseren Social Media Kanäle Einblicke rund um das Pokalmatch.

Natürlich ist das Matchcenter auch über die Homepage abrufbar.

 

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