Jung gegen jünger

Die Spielvorschau vor dem Spiel beim VfB Stuttgart

Profis
Freitag, 13.08.2021 // 12:12 Uhr

Es ist soweit: Die SPVGG GREUTHER FÜRTH ist zurück in der 1. Bundesliga. Für das erste Spiel gastiert das Kleeblatt am Samstag, 14. August, in der Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart. Alles, was Ihr über die Gastgeber wissen müsst, erfahrt Ihr jetzt in der Spielvorschau.

Formcheck: Die Vorbereitung absolvierte der VfB ganz solide: zwei Unentschieden (1:1 gegen SV Darmstadt 98 und ebenfalls 1:1 gegen den FC Liverpool mit Jürgen Klopp) sowie zwei Siege (3:0 gegen den schweizer Erstligisten FC St. Gallen und 1:0 gegen den österreichischen Zweitligisten FC Wacker Innsbruck) stehen zu Buche. Lediglich dem großen FC Barcelona mussten sich die Schwaben mit 0:3 geschlagen geben. In der ersten DFB-Pokalrunde letzten Samstag fuhr der VfB einen 6:0-Auswärtserfolg bei Viertligist BFC Dynamo ein.

Personalprobleme: Den VfB plagen seit Wochen größere Personalsorgen. Auf insgesamt 13 Spieler musste Trainer Pellegrino Matarazzo im Pokalspiel verzichten. Neben Tanguy Coulibaly und Nikolas Nartey (beide wurden Ende Juli positiv auf Corona getestet) fällt unter anderem auch Offensivakteur Momo Cissé aus. Stuttgarts Stürmer-Star Sasa Kalajdzic wurde nach einer zweiwöchigen häuslichen Isolation aufgrund einer Corona-Infektion erneut getestet und erneut fiel der Test am Mittwoch positiv aus. Er wird also gegen das Kleeblatt ebenso nicht mitwirken können. Zu Beginn der Woche konnten jedoch Olympia-Teilnehmer und neuer VfB-Kapitän Wataru Endo, Abwehrchef Waldemar Anton sowie Clinton Mola wieder mit ins Mannschaftstraining einsteigen. Diese sind beim Saisonauftakt gegen das Kleeblatt wieder einsatzbereit.

Damals noch 2. Liga: Julian Green (links) im Zweikampf gegen Orel Mangala.

Gegen den Ex-Verein: Von Januar 2017 bis August 2017 stand Julian Green beim VfB unter Vertrag und stieg mit den Schwaben in die 1. Bundesliga auf. Danach verliehen die Stuttgarter Green an die SPVGG GREUTHER FÜRTH, die ein Jahr später die Kaufoption zog. Nun kehrt der Offensivmann mit dem Kleeblatt zurück - und ist richtig heiß auf das Match: "Ein perfektes Spiel, würde ich sagen. Besser geht es nicht, vor allem für mich persönlich." Auch der Fürther Mittelfeldmann Hans Nunoo Sarpei kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. 2018/19 stand er zweimal für den VfB in der Bundesliga auf dem Feld und kam danach ebenfalls über ein Leih-Geschäft zur Spielvereinigung.

Seit 10 Jahren kein Auftaktsieg: Den letzten Sieg zum Auftakt einer Saison feierten die Schwaben im Jahr 2011 - damals mit einem 3:0-Erfolg gegen Schalke. In den darauffolgenden 7 Bundesliga-Spielzeiten holten die Stuttgarter nur ein Remis, ansonsten gab es 6 Niederlagen. Übrigens: Den letzten der insgesamt 4 Bundesligasiege fuhr das Kleeblatt in der Saison 2012/13 ein - ein 2:0 in Stuttgart am 32. Spieltag.

In Liga 2: Das letzte Duell gegen den VfB gewann das Kleeblatt.

Spielanalyse aus der letzten Saison: In der gesamten 1. Liga stellte Stuttgart die gefährlichsten Einwechselspieler: Insgesamt 14-mal stachen die Joker. Bei Freistößen waren die Schwaben ungefährlich - nicht ein einziges Tor resultierte daraus. Dafür traf der VfB am zweithäufigsten in der Schlussviertelstunde (18-mal, nur der BVB traf öfter mit 21 Toren). Gleichzeitig kassierten die Stuttgarter selbst nur 7 Tore in der Schlussviertelstunde, diesen Wert toppte nur RB Leipzig mit 4 Gegentreffern. In der letzten Bundesligasaison gehörte der VfB Stuttgart zu den Überraschungsteams und landete auf dem 9. Tabellenplatz. Sie stellten das jüngste Team (Durschnittsalter: 24,5 Jahre) und zeigten attraktiven Offensivfußball.

Jüngstes vs. zweitjüngstes Team: Zum Bundesliga-Auftakt stehen sich direkt die beiden jünsten Teams im Fußball-Oberhaus gegenüber. Die Schwaben haben sich im Vergleich zur Vorsaison sogar nochmal verjüngt und kommen gerade mal auf einen Altersschnit von 23,6 Jahren. Nicht viel älter ist übrigens das Kleeblatt! Mit im Schnitt 23,8 Jahren ist die Leitl-Elf die zweitjüngste Mannschaft in Liga 1.

Mögliche Aufstellung: Müller – Mavropanos, Anton, Kempf – Karazor, Sosa – Massimo, Endo – Förster, Didavi – Al Ghaddioui

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