Ein Hoch und ein Tief zum Bundesliga-Start

Die Spielvorschau vor dem Spiel gegen den FSV Mainz 05

Profis
Freitag, 27.08.2021 // 09:50 Uhr

Das zweite Auswärtsspiel steht vor der Tür: Die SPVGG GREUTHER FÜRTH reist am Samstag, 28. August, zum FSV Mainz 05. Alles, was Ihr über den Gegner wissen müsst, erfahrt Ihr jetzt in der Spielvorschau.

Formcheck: Die Mainzer starteten mit einem überraschenden 1:0-Sieg gegen RB Leipzig in die neue Bundesliga-Saison 2021/22. Überraschend deshalb, weil die Rheinhessen aufgrund von 4 Corona-Fällen und daraus resultierenden 14 Isolationen stark ersatzgeschwächt antreten mussten. Die Mainzer siegten mit einer kämpferischen Leistung gegen den Favoriten aus Leipzig. Am 2. Spieltag wendete sich jedoch das Blatt: Gegen den Aufsteiger VfL Bochum verloren die Mainzer mit gleicher Aufstellung mit 0:2 und konnten im Spiel kaum offensive Akzente setzen. Mit Blick auf eine Zweikampfquote von nur 40% stellt Trainer Bo Svensson fest: "Ich glaube, es war das schlechteste Spiel, seit ich hier Trainer bin. Die Art und Weise war weit weg von dem, was uns normalerweise auszeichnet". Gegen die Spielvereinigung will der Coach wieder eine deutlich stärkere Präsenz auf dem Platz sehen.

Diese zwei Akteure waren 2016 schon dabei: Sascha Burchert und der Mainzer Karim Onisiwo.

Volle Kaderstärke: Bis zum Spieltag am Samstag sollte sich kein Mainzer Spieler mehr in der Quarantäne befinden. Am Mittwoch stiegen die Corona-Genesenen Karim Onisiwo und Ex-Fürther Daniel Brosinski wieder ins Mannschaftstraining mit ein, auch David Nemeth (der dritte Corona-Genesene) absolvierte erste Läufe.

Ob Onisiwo und Brosinski schon für den 3. Spieltag infrage kommen, bleibt aber noch abzuwarten. Trainer Svensson kann ansonsten auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Nach dem schwachen Auftritt in Bochum sind gegen das Kleeblatt einige Umstellungen möglich.

Im Aufstiegsspiel mit Rot vom Platz geflogen: Anton Stach stand von 2020 bis 2021 beim Kleeblatt unter Vertrag.

Schnelles Wiedersehen: Direkt nach den olympischen Spielen im Sommer 2021 wechselte Anton Stach von der SPVGG GREUTHER FÜRTH zum Ligakonkurrenten aus Mainz. In der 1. Runde des DFB-Pokals gab der U21 Europameister sein Debüt im 05-Trikot. Gegen die SV Elversberg trug der Neuzugang mit zwei Vorlagen und einem verwandelten Elfmeter dazu bei, dass der Bundesligist die 2. Runde erreichte.
Zum Saisonstart fehlte Stach den Mainzern allerdings: Er wurde beim Zweitliga-Abschluss mit dem Kleeblatt der vergangenen Saison mit einer roten Karte vom Platz gestellt und für zwei Spiele gesperrt. Somit bestreitet ist er am Samstag zum ersten Mal für die Nullfünfer im Ligabetrieb spielberechtigt. Stach dazu am Mittwoch: "Darauf brenne ich ungemein, und deshalb ist diese Woche auch so wichtig für mich. Ich feuere alles raus, damit ich gegen Fürth meine Chance bekomme." 

Ausbaufähige Zweikampfbilanz: Die Mainzer Zweikampfbilanz ist ausbaufähig: Die Rheinhessen gewannen an den ersten beiden Spieltagen lediglich 42 Prozent ihrer Zweikämpfe. Das ist der mit Abstand schlechteste Wert aller Bundesligisten. In der Mainzer Dreierkette ist bislang Alexander Hack mit 52 Prozent gewonnenen Duellen der zweikampfstärkste Spieler. Zum Vergleich: Justin Hoogma gewann am vergangenen Spieltag gegen Bielefeld starke 71% seiner Zweikämpfe.

Historisches Tor: Felix Klaus schoss 2012 das erste Bundesliga-Tor für die SPVGG GREUTHER FÜRTH in Mainz

Mainzer Fürth-Fluch: Das Kleeblatt hat die letzten fünf Pflichtspiele in Mainz gewonnen – vier Mal in der zweiten Liga und einmal in der höchsten deutschen Spielklasse. Hierbei fuhr die Spielvereinigung am 2. Spieltag in der Bundesliga-Saison 2012/13 den ersten, historischen Bundesliga-Sieg beim FSV Mainz 05 ein. Auch im letzten DFB-Pokalspiel im Jahr 2016 ging die SPVGG GREUTHER FÜRTH mit 2:1 zu Hause als Sieger vom Platz. Es war gleichzeitig das letzte Aufeinandertreffen der beiden Vereine.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf Branimir Hrgota: Von seinen insgesamt 13 Bundesliga-Toren schoss er insgesamt sechs gegen Mainz (drei Tore für Eintracht Frankfurt und drei Tore für Borussia Mönchengladbach).

Zahlreiche Abgänge: Insgesamt 11 Abgänge hat der FSV Mainz 05 zu verzeichnen: Neben Florian Müller (VfB Stuttgart) und Pierre Kunde (Olymp. Piräus), verließen unter anderem Danny Latza (FC Schalke 04), Levin Öztunali (Union Berlin) und Robin Quaison (Al-Ettifaq) den Verein. Diese Abgänge reißen einige Lücken im Kader von Trainer Svensson. Neben Anton Stach wurden Silvan Widmer vom FC Basel, Anderson Lucoqui von Arminia Bielefeld und Jae-sung Lee von Holstein Kiel verpflichtet.

Mögliche Aufstellung: Zentner - St. Juste, Bell, Niakhaté - Widmer, Kohr, Aaron - Stach, Lee - Burkhardt, Onisiwo

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