Kleeblatt reist in die Hauptstadt

Die Spielvorschau vor dem Spiel gegen Hertha BSC Berlin

Profis
Mittwoch, 15.09.2021 // 17:33 Uhr

Auf gehts in die Hauptstadt: Die SPVGG GREUTHER FÜRTH gastiert am Freitag, 17. September, im Olympiastadion in Berlin. Alles, was Ihr über die Hertha wissen müsst, erfahrt Ihr jetzt in der Spielvorschau.

Formcheck: Den Start in die neue Bundesliga-Saison hat sich die Hertha sicherlich etwas anders vorgestellt: Lediglich drei Punkte stehen nach vier Spieltagen zu Buche. Im 1. Saisonspiel beim 1. FC Köln setzte es eine 3:1-Niederlage. Beim ersten Heimspiel verloren die Berliner mit 1:2 gegen Wolfsburg. Der FC Bayern München wartete am dritten Spieltag, und wies die Hertha mit 5:0 in die Schranken. Den ersten Dreier holten die Hauptstädter am vergangenen Spieltag bei Aufsteiger Bochum, hier setzte sich die Elf von Pal Dardai mit 3:1 durch. Bochum hatte zwar insgesamt mehr vom Spiel, Berlin gewann jedoch durch gnadenlose Effektivität: Von gerade einmal fünf Torschüssen waren drei drin. Durch einen Doppelpack vor der Halbzeit trug Suat Serdar einen großen Teil zum Sieg bei.

Edgar Prib im Duell mit Herthas Raffael in der Bundesliga-Saison 2012/13

Angeschlagene Defensive: Mit 11 Gegentreffern in vier Spielen kassierte Hertha BSC zusammen mit dem Kleeblatt die meisten Gegentore. Mit 5:11 Toren weist das Team von Pal Dardai das zweitschlechteste Torverhältnis auf. Die meisten Gegentore kassierte die Hertha in der zweiten Halbzeit (8). Trainer Dardai ließ mit verschiedenen Defensiv-Systemen spielen. Bei allen vier Spieltagen stellte er seine Abwehrkette neu zusammen. Einzig Niklas Stark agierte in allen vier Partien als Innenverteidiger. Gegen den VfL Bochum agierte die Hertha mit einer neu installierten Fünferkette. Gegen das Kleeblatt muss er sein neues Defensivsystem vermutlich schon wieder umbauen: Mit Jordan Torunarigha (Muskelfaserriss) und Lukas Klünter (Schulterverletzung) verletzten sich zwei Abwehrspieler aus jenem Quintett und fallen mehrere Wochen aus. Zudem standen seit Wochen Innenverteidiger Marton Dardai (Sprunggelenk) und Linksverteidiger Marvin Plattenhardt (Oberschenkel) nicht zur Verfügung, in dieser Woche sind sie wieder ins Training eingestiegen. Ihr Einsatz ist fraglich. „Das trifft uns hart. Jetzt müssen wir hinten improvisieren. Wir haben keine Innenverteidiger mehr. Wenn Márton Dardai nicht kann, dann kann Linus“, so Coach Dardai. Neben Kapitän Dedryck Boyata und Niklas Stark hat Hertha mit dem 17-jährigen Jugendspieler Linus Gechter nur noch einen nominellen Abwehrspieler. Gechter wurde im letzten Spiel gegen den VfL Bochum zur zweiten Halbzeit für den verletzten Jordan Torunarigha eingewechselt und verteidigte bei seinem Bundesliga-Debüt rechts in der Dreierkette solide.

Aktiv auf dem Transfermarkt: Insgesamt 14 Spieler verließen die Hertha in diesem Sommer. Um nur einige zu nennen: Sami Khedira beendete seine Karriere, Matheus Cunha wechselte für 30 Mio. Euro Ablöse zu Atletico Madrid, Jhon Cordoba für 20 Mio. Euro Ablöse zu FK Krasnodar und Dodi Lukebakio auf Leihbasis zum VfL Wolfsburg. Jessic Ngankam kam im Sommer auf Leihbasis für ein Jahr zur SPVGG GREUTHER FÜRTH, verletzte sich bekanntermaßen allerdings kurz nach seiner Ankunft schwer. Den zahlreichen Abgängen stehen insgesamt elf Neuzugänge gegenüber. Davie Selke kam nach einem Jahr Leihe aus Bremen wieder zurück. Neben Suat Serdar (Schalke 04), Marco Richter (FC Augsburg) und Ishak Belfodil (TSG Hoffenheim) schloss sich unter anderm auch Kevin Prince-Boateng erneut seinem Jugendverein an.

Stephan Fürstner im Duell mit Herthas Adrian Ramos

Personalie Pal Dardai: 2017 übernahm Pal Dardai die Profimannschaft von Hertha BSC für viereinhalb Jahre. Nach zwischenzeitlichen Arbeiten im Jugendbereich kehrte Dardai am 25. Januar 2021 erneut als Trainer zur Profimannschaft zurück. Seit den ersten drei Niederlagen in der Bundesliga steht Dardai in der Kritik. Nach der hohen Niederlage gegen Bayern München bot er sogar seinen Rücktritt an. Nach dem 3:1-Auswärtserfolg in Bochum sind die Wogen zwar etwas geglättet, die Lage bleibt aber weiterhin angespannt. „Die Mannschaft hat gut gearbeitet, hier muss gearbeitet werden. Wir hatten Arbeiter auf dem Platz, sind 5000 Meter mehr gelaufen als der Gegner und dann hat sich das auch gelohnt. Wir müssen einfach weiter arbeiten. Ich hoffe auf einen Arbeitssieg gegen Fürth", so der Coach.

Mögliche Aufstellung:  Schwolow - Stark, Boyata, Dardai - Tousart, Darida, Plattenhardt, Zeefuik - Serdar, Maolida, Belfodil

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