"Jetzt machen wir nochmal was"

Die Stimmen zum Spiel gegen Bochum.

Profis
Freitag, 02.11.2018 // 21:11 Uhr

Nach dem Spiel herrschte Einigkeit beim Kleeblatt: sowohl der Coach als auch die Spieler bemängelten das schlechte Zweikampfverhalten in Halbzeit eins. Die Halbzeitansprache scheint aber gefruchtet zu haben und die Buric-Elf zeigte ihren Heimspiel-Charakter mit Wille, Kampf und Leidenschaft.

Damir Buric: "Wir haben in der ersten Halbzeit riesen Probleme gehabt. Wir waren nicht aggressiv genug und haben viele Chancen zugelassen. Dann haben wir uns gefangen und in der Halbzeit einiges angesprochen. Die Art und Weise wie die Mannschaft in der zweiten Halbzeit gespielt hat: So stelle ich mir das vor. In der zweiten Halbzeit haben wir unseren Charakter gezeigt und aufgrund dieser zweiten Hälfte das Unentschieden auch verdient – aber irgendwie ist die Devise bei uns: Warum einfach, wenn es auch schwer geht."

Robin Dutt: "Es fällt schwer, das Spiel chronologisch aufzuarbeiten. Bis zur Pause haben wir eine starke Halbzeit gespielt, in der zweiten Halbzeit hat Fürth das Spiel umgestellt. Wir sind in große Schwierigkeiten gekommen und haben das vierte Mal in dieser Saison den Sieg in der Schlussphase hergeschenkt. Ganz zum Schluss können wir sogar noch verlieren. Das müssen wir thematisieren – da helfen auch nicht die zwischendurch gezeigten guten Leistungen."

Sascha Burchert: "Wir sind nicht gut in das Spiel gekommen. Wir waren in den Zweikämpfen zu weit vom Tor weg. Bochum war klar besser im Spiel. In der zweiten Hälfte haben wir das alles besser gemacht. Da haben wir das Spiel gemacht, was Bochum nicht mag. Wir waren aggressiver, haben die Bälle besser gehalten. Am Ende nehmen wir den Punkt mit. Aber wir müssen das einfach von Anfang an besser in den Griff bekommen.

Lukas Gugganig: "Wir sind nicht gut in die Zweikämpfe gekommen. Da war zu viel Passivität. Das haben wir dann angesprochen und gesagt, jetzt machen wir nochmal was. Das hat dann auch geklappt. Am Ende ist der Punkt einfach auch ok."

Daniel Keita-Ruel: "So einen Pass, wie Julian vor dem Ausgleich gespielt hat, den können nicht viele Spieler. Ich hatte nicht viele Chancen in dem Spiel, wusste aber, dass wenn ich viel für die Mannschaft arbeite und laufe, ich auch die Chance noch bekommen werde."

 

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