"Tut natürlich weh"

Die Stimmen zum Spiel.

Profis
Sonntag, 28.07.2019 // 17:47 Uhr

Nach dem Abpfiff äußern sich Stefan Leitl und Co zum Auftaktspiel gegen den FC Erzgebirge Aue. Neben der kritischen Analyse, richtet der Chefcoach der SPVGG GREUTHER FÜRTH den Blick nach vorne, auf die kommenden Aufgaben. 

Stefan Leitl: "Glückwunsch an meinen Kollegen für einen glücklichen Sieg. Vieles hat gepasst außer das Ergebnis: Wenn man so Fußballspielen will wie wir, und das auch auf den Patz gebracht hat, muss man die eine oder andere Umschaltaktion schlucken. Leider hat die erste gleich zu einem Gegentor geführt. Ansonsten haben wir ein gutes Positionsspiel gehabt und viele Chancen kreiert. Leider konnten wir kein Tor erzielen. Dass man zum Ende hin die eine oder andere Situation bekommt, wenn man auf den Ausgleich drängen möchte, ist klar. Kompliment für die Leistung meiner Mannschaft – diesen Weg werden wir weiter gehen."

Daniel Meyer: "Es war ein schwieriges erstes Spiel. Ich finde, dass wir gut reingekommen sind. Wir hatten sehr gute Umschaltmomente, trotzdem waren wir defensiv sehr fehlerhaft. Es war ein wildes Spiel. Die Führung war Fluch und Segen – weil wir zu früh im Kopf hatten, das nach Hause zu verteidigen. Wir hatten in der zweiten Halbzeit nicht die Ruhe, uns über ein zwei Stationen aus dem Gegenpressing zu lösen. Es gab ein klares Übergewicht für die Heimmannschaft. Wir hatten kaum noch Offensivszenen. Die, die wir hatten, waren aber sehr gefährlich."

Rachid Azzouzi: „So kann Fußball manchmal sein, einfach bitter. Die ersten 20 Minuten hatten die Auer ein paar gute Umschaltbewegungen. Die Art und Weise wie wir Fußball spielen wollen, hat man heute ganz klar gesehen. Das wir pressen und uns durch das Mittelfeld kombinieren wollen. Es ist bitter, wenn du so viele Torchancen hast und aus den Möglichkeiten nicht das Tor machst. Das ist eine sehr, sehr bittere Niederlage für unsere Mannschaft. Wir können uns nichts dafür kaufen, dass es nicht gerecht war. Wir müssen aber jetzt auf dieser Leistung aufbauen und die Torchance, die wir bekommen, dann vielleicht auch mit ein bisschen Glück rein machen. Unsere Spieler haben die Qualität, die Tore zu machen. Eigentlich musst du das Spiel gewinnen. Aber heute hätten wir noch eine Stunde spielen können und das Ding wäre wohl nicht reingegangen.“

Marco Meyerhöfer: „Wir hatten einige Torchance und Aue eigentlich wenig. Aber am Ende zählen die drei Punkte. Beim zweiten Tor krieg ich den Ball, glaub ich, gegen den Hinterkopf, ich habe den Ball dann nicht mehr gesehen, dann ist er auf einmal hinter mir, da kommt dann das eine mit dem anderen zusammen. Bei uns hätte vorne einer rein gehen können, dann hätte es 1:1 gestanden und wir hätten das Spiel vielleicht noch gedreht und so kriegt man dann hinten das 0:2. Das ist sehr ärgerlich. Es sind am Ende Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Der Trainer hat direkt nach dem Spiel mit uns geredet, auf dem Spiel kann man aufbauen. Hinten müssen wir aggressiver sein und die Null halten, und vorne müssen wir mehr Tore als der Gegner schießen. Auf den Chancen, die wir hatten, können wir aufbauen.“

Marvin Stefaniak: „Wir haben das Spiel die ganze Zeit gemacht, hatten den Ball in unseren Reihen. Wir hatten viele Torchancen, haben aber kein Tor gemacht. Letztendlich heißt es jetzt Kopf hoch und auf nächste Woche fokussieren! Der Trainer hat eine Ansprache gemacht, hat betont, dass wir den Kopf nicht in den Sand stecken müssen. Ich glaube die Fans waren auch begeistert, auf welche Art und Weise wir Fußball gespielt haben. Es tut natürlich extrem weh, wir haben eigentlich geilen Fußball gespielt, aber kein Tor gemacht. Aber das ist die Zweite Liga, eine Kampfliga.“

 
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