"Das hat heute etwas gefehlt"

Die Stimmen zum DFB-Pokalspiel

Profis
Samstag, 12.09.2020 // 18:41 Uhr

Die SPVGG GREUTHER FÜRTH gewinnt in der 1. Runde des DFB-Pokals 6:1 gegen Oberligist Meinerzhagen. So deutlich wurde es allerdings erst in der Verlängerung. Die Stimmen von Kleeblatt-Coach Stefan Leitl und Meinerzhagen-Trainer Mutlu Demir sowie vom Fürther Torschützen Julian Green:

Stefan Leitl: "Kompliment an Meinerzhagen und meinen Trainerkollegen. Ihr habt uns das Leben schwer gemacht. Wir hätten uns gewünscht, dass wir mehr Dominanz auf den Platz bringen nach den letzten Wochen der Vorbereitung, wo die Jungs mit hohem Tempo und viel Freude gespielt haben. Das hat heute etwas gefehlt. Letztendlich gehen wir verdient in Rückstand. Mit dem Ausgleich hat man eine Leistungssteigerung erkennen können. Ich hätte mir gewünscht, dass wir das Spiel vor dem regulären Ende gewinnen. Dann wurde es deutlich, auch weil der eine oder andere unseres Gegners nicht mehr weiterspielen konnte. Das war vor dem Ligastart noch ein wichtiges Spiel, das wir gewinnen wollten. Jetzt gilt es, Fokus und Konzentration auf das erste Spiel gegen Osnabrück zu legen."

Mutlu Demir: "Wir hatten ein Ziel und wollten uns nicht verstecken. Wir wussten, dass wir gegen eine gute Zweitligamannschaft spielen. Wir haben sehr gut begonnen, unsere Mannschaft hat umgesetzt, was wir denen mitgegeben haben. Wir konnten vieles wegverteidigen. Wir haben in der Halbzeit gesehen, da ist mehr drin. Wir machen durch einen Standard das 1:0, das war da auch verdient. Ärgerlich ist es, dass man so einen Gegentreffer durch einen Standard kassiert. Dass uns dann in der Verlängerung die Kraft fehlt, da machen wir unserer Mannschaft keinen Vorwurf. Das Ergebnis war meiner Meinung nach ein bisschen zu hoch. Doch es überwiegt der Stolz."

Julian Green: „Es war ein hartes Stück Arbeit. Ich denke, in der ersten Halbzeit haben wir einfach nicht gut gespielt, haben den Gegner ins Spiel kommen lassen. Wir wollten dann anders aus der Kabine kommen. Dann bekommen wir ein dummes Gegentor nach einer Ecke, das so nicht passieren darf. Am Ende haben die nur noch zu acht gespielt, dann wars natürlich ein komplett anderes Spiel. Wir haben es uns so nicht vorgestellt, was das Spiel angeht, aber am Ende geht´s ums Weiterkommen und das haben wir geschafft. Wenn du gegen so einen Gegner spielst, ist es klar, dass er sehr motiviert an die Sache ran geht. Das hat man gespürt, sie haben sich in jeden Zweikampf geworfen. Uns hat dann in der ersten Halbzeit immer der letzte Schritt, die Überzeugung gefehlt. Das haben wir dann im Laufe der zweiten Halbzeit besser gemacht und haben dann auch die Tore gemacht, das war dann am Ende das Wichtigste.

 

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