"Wollten eine Reaktion zeigen"

Die Stimmen zum Auswärtssieg in Braunschweig.

Profis
Samstag, 19.12.2020 // 15:57 Uhr

Reingekämpft, Chancen genutzt. Es war ein hartes Stück Arbeit für die SPVGG GREUTHER FÜRTH beim letzten Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga bei Eintracht Braunschweig. Stefan Leitl war vor allem stolz auf seinen jungen Abwehrverbund, Sebastian Ernst glücklich, eine Reaktion gezeigt zu haben.

Stefan Leitl: "Es war ein sehr schwieriges Spiel für uns, gerade nach dem 0:4 im Heimspiel gegen Darmstadt. Ich glaube, das hat man meine Mannschaft auch die ersten 15 bis 20 angemerkt, dass es noch in unseren Kleidern war und wir nicht ganz so druckvoll und mit Mut gespielt haben. Haben viel in die Breite gespielt. Trotzdem glaube ich, dass sich meine Mannschaft von Minute zu Minute in dieses Spiel reingebissen hat. Wir haben die langen Bälle und zweiten Bälle sehr gut verteidigt und konnten so schon Einfluss auf das Braunschweiger Spiel nehmen und hatten es weitestgehend unter Kontrolle. In der zweiten Hälfte wussten wir, dass sich dann die eine oder andere Situation mehr ergeben wird und wir vielleicht auch bisschen mehr im Tank haben, als die Braunschweiger. Letztendlich sind wir sehr glücklich, dass wir heute, in der Summe denke ich auch verdient, gewonnen haben. Stolz bin ich natürlich schon auch meine drei Jungs beziehungsweise meine fünf im Abwehrverbund, die einen Altersschnitt von 20 Jahren hatten und dass die ihren Mann heute gestanden sind, nach der Niederlage gegen Mannschaft. Von daher, Glückwunsch an meine Mannschaft und jetzt geht’s weiter im Pokal."

Daniel Meyer: "Haben es in der ersten Halbzeit sehr ordentlich gemacht, hatten eine gute Intensität, haben gut gegen den Ball gearbeitet. Wir hatten auch so ein bisschen für uns im Hinterkopf, dass die Selbstverständlichkeit, die Fürth vorher hatte, vielleicht nicht ganz so da ist. Wir haben auch immer wieder Fehler im Spiel provoziert und konnten uns selber ab und zu offensiv zeigen. Ich denke, dass wir in der ersten Halbzeit durchaus die Möglichkeit hatten vielleicht in Führung zu gehen. In der zweiten Hälfte hat Fürth dann einen Gang hoch geschalten, wir sind nicht mehr ganz so in die Zweikämpfe reingekommen, weil sie bisschen schneller gespielt haben und die Abläufe wieder bisschen klarer waren. Trotzdem finde ich nicht, dass es zwingend in der Luft lag das Tor. Wie wir das Tor dann kriegen, ist ein Stück weit typisch für uns. Wir haben versucht, relativ schnell zu reagieren, und haben drei frische Spieler gebracht, haben dann wieder mehr Zugriff bekommen. Hatten eine riesen Chance, den Ausgleich zu erzielen. Das gelingt uns dann nicht. Aber was eben indiskutabel ist, ist die Art und Weise, wie wir das zweite Gegentor bekommen. Das geht nicht. Das sind die Dinge, die wir Woche für Woche besprechen, und da machen wir uns das Spiel kaputt. Das ist dann der Genickbruch, das zweite Gegentor. Dass wir dann in der Nachspielzeit noch das dritte bekommen, passt ins Bild."

Stolz auf meine Jungs im Abwehrverbund.
Stefan Leitl

Sebastian Ernst: "Der Sieg macht mich sehr glücklich. Wir wollten eine Reaktion zeigen. Das ist uns gelungen. Wir haben über den Kampf heute ins Spiel gefunden. Ich bin glücklich. Es war ein kampfbetontes Spiel. Es ging hin und her, wenig Torraumszenen. Viele Bälle in der Luft. Aber ich denke, wir haben eine Reaktion gezeigt, gerade nach der Halbzeit mit dem 1:0. Waren relativ gut im Spiel, deshalb ist der Sieg auch verdient. Wir spielen auswärts einfach gut, sind selbstbewusst. Es macht einfach Spaß. Selbst nach dem Rückschlag, haben wir uns wieder gezeigt heute und ein gutes Spiel abgeliefert."

 

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