"Mehr drin gewesen"

Die Stimmen nach dem Spiel in Hannover.

Profis
Samstag, 27.02.2021 // 16:46 Uhr

Mehr Chancen und mehr Spielanteile hatte die SPVGG GREUTHER FÜRTH beim Auswärtsspiel in Hannover - die Punkte wurden beim 2:2 aber geteilt. Deshalb ist nicht nur Trainer Stefan Leitl, sondern auch Torschütze Havard Nielsen "nicht zufrieden mit dem Punkt." Die Stimmen nach dem Spiel:

Stefan Leitl: "Die erste Viertelstunde ist schnell beschrieben: Wir haben etwas gebraucht, um ins Spiel zu finden. Ich glaube, dass es ein Abtasten von beiden Mannschaften war – ohne zwingend in Erscheinung zu treten. So nach 15 Minuten hatten wir dann schon das Spiel unter Kontrolle, auch über die komplette Spielzeit. Haben uns in der ersten Hälfte eine Vielzahl an Chancen erarbeitet, wo Du einfach in Führung gehen musst in so einem Spiel. Das haben wir dann leider nicht getan. Durch eine Einzelaktion von Haraguchi gehst Du dann in Rückstand, was unglücklich ist, aber immer mal passieren kann. Ich glaube, wir haben dann die richtigen Schlüsse gezogen, um einen Impuls zu setzen, offensiver zu wechseln. Wir waren dann auch sofort drin im Spiel in der zweiten Hälfte – und es ging eigentlich nahtlos weiter: Wir waren das spielbestimmende Team, hatten viele Torchancen, haben den Ausgleich dann gemacht. Ich glaube in einer Phase, in der wir sehr dominant waren, kriegen wir dann das 2:1, was wir sicherlich besser verteidigen können. Kommen dann aber erneut zurück. In der Summe: Kompliment an die Jungs, dass sie zwei Mal nach Rückstand zurückgekommen sind. Art und Weise, wie wir gespielt haben, über 75 Minuten hinweg absolut okay, in Ordnung, bin ich vollkommen mit einverstanden. Ergebnis sicherlich aufgrund des Spielverlaufes enttäuschend, weil ich glaube, wir haben zwei Punkte verloren heute."

Kenan Kocak: "Das war das erwartet schwere Spiel gegen eine Top-Mannschaft der Zweiten Bundesliga. Wir haben uns in den ersten Minuten vermehrt konzentriert, die Stärken von Fürth rauszunehmen, indem wir die Räume gut zu machen, bearbeiten, trotzdem auch im eigenen Spiel auch gute Präsenz zu zeigen. Das ist uns eigentlich gut gelungen. Wir hatten dann mal 10-15 Minuten eine Phase in der ersten Halbzeit, wo wir ein bisschen den Zugriff und die Disziplin vernachlässigt haben. Dann haben wir umgestellt, hatten dann fortan nen guten Zugriff, hatten dann auch zwei-drei gute Aktionen, sind folgerichtig in Führung gegangen. Zweit Halbzeit kommen wir raus – und uns war klar dass Fürth nochmal ne Schippe drauflegen wird. Das haben wir eigentlich auch gut gemacht und glaube in der 65. Minute eine Riesenchance von Ducksch und Sulejmani, wo wir auf 2:0 erhöhen können. Und wenn man solche Spiele gewinnen will, gegen so eine Top-Mannschaft, dann muss man einfach die Chancen nutzen, um das Spiel in die Richtung zu lenken. Das haben wir leider nicht geschafft in dem Moment. Dann durch eine Standardsituation das 1:1, wo das Foul an der Außenlinie schon sehr unglücklich war, auch unnötig war. Dann verpassen wir einfach in der Box die Zuordnung, verteidigen es nicht gut, haben zu viele Spieler auf einem Fleck und die Räume sind nicht gut besetzt. So kommt Nielsen frei zum 1:1, sehr ärgerlich. Ansonsten hat Fürth sehr viel Ballbesitz gehabt, wir haben es trotzdem ganz gut geschafft im eigenen Spiel die Räume gut zuzuspielen und zu bespielen. Dann machen wir selber durch eine Standardsituation durch Moussa Doumbouya, was mich sehr freut für ihn, das 2:1. Dann kriegen wir wieder quasi aus einer Situation, die gut zu verteidigen war, einfach ein 2:2, wo wir den tiefen Laufweg nicht rechtzeitig aufnehmen, dann auch in der letzten Instanz die Distanz verkürzen zum Gegenspieler. So wird der Ball abgefälscht unglücklich und schlägt ein. So entsteht dann ein 2:2. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat wahnsinnig große Mentalität gezeigt. Kompliment an die Jungs und leider haben wir uns gegen so eine gute Mannschaft nicht belohnen können, aber ich denke rundum war ein ein gerechtes Ergebnis."

Vielleicht muss ich mir eine neue Schuhgröße holen.
Havard Nielsen, Torschütze zum 1:1

Havard Nielsen: "Insgesamt sind wir nicht zufrieden mit dem Punkt. Ich hatte das Gefühl, dass heute mehr drin gewesen ist. Wir hatten in der ersten Halbzeit viele Chancen, da müssen wir eigentlich 1:0, 2:0 führen. Klar ist es dann bitter, dass sie mit ihrer ersten Chance das 1:0 machen, direkt vor der Halbzeit. Das tut natürlich weh. Aber es ist positiv, dass wir nach Rückstand zweimal zurückgekommen sind. Es war schon schwer für uns heute. Es war ein tiefer Platz. Hannover war auch wirklich hungrig, sie haben gut gearbeitet und haben es für uns teilweise schwer gemacht. Aber trotzdem haben wir dann auch eine gute mentale Stärke und auch mit dem 1:0-Rückstand haben wir immer gedacht, dass wir auf jeden Fall unsere Chancen kriegen werden und unsere Tore schießen. Wie auch schon gegen Kiel, da waren wir auch in Rückstand. Deshalb würde ich schon sagen, dass das eine Qualität unseres Teams ist. Vor dem Tor ging es schnell. Sebi verlängert. Es ist so ein Tor, wo du nicht viel Zeit hast, nachzudenken. Der Ball kommt und du musst so schnell wie möglich aufs Tor schießen und den treffe ich ganz gut. Die letzte Aktion tut richtig weh, das war so knapp. Und wieder eine tolle Flanke von Dave. Ich starte eigentlich richtig, sehe den Ball und habe einen guten kurzen Sprint, da fehlen mir zwei Zentimeter, vielleicht muss ich mir eine neue Schuhgröße holen, dass ich vielleicht nächstes Mal das Ding über die Linie drücke."

 

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