"Dann ist es auch verdient"

Die Stimmen zum 2:2 im 268. Frankenderby

Profis
Sonntag, 21.03.2021 // 16:37 Uhr

Zwischendurch war dieses 268. Frankenderby ein offener Schlagabtausch. Beide wollten hier den Sieg, am Ende teilen sich die SPVGG GREUTHER FÜRTH und der 1. FC Nürnberg beim 2:2-Unentschieden die Punkte. Die Stimmen der beiden Trainer Stefan Leitl und Robert Klauß, Kleeblatt-Torschütze Havard Nielsen und Kapitän Branimir Hrgota.

Stefan Leitl: "Die erste Hälfte ist schnell erzählt, wir gehen früh in Führung, haben das Geschehen unter Kontrolle. Uns hat so ein bisschen die Gier, vielleicht auch die Frische gefehlt, um schon in der ersten Hälfte deutlicher in zu Führung zu gehen. Die Situationen waren da. Wir gehen dann in die Halbzeit-Pause und haben darüber gesprochen, dass wir etwas schneller in die Tiefe spielen. In der ersten Halbzeit haben wir viel Energie verbraucht, um im Ballbesitz zu bleiben. Bis zum Ausgleich war das okay, dann kamen die Nürnberger besser raus, und drehen das Spiel, zu dem Zeitpunkt war das auch verdient. Aber was dann in den Jungs noch mal vorgeht, nach dem schweren Auswärtsspiel am Mittwoch in Regensburg, mit 125 Kilometern in den Beinen, heute wieder fast vier Kilometer mehr zu laufen als der Gegner: Dann ist es auch verdient, dass wir den Ausgleich noch machen. Wenn wir ein bisschen mehr Frische, auch mentale Frische haben, dann glaube ich, können wir in der ersten Hälfte höher führen. Aber es ist ein Derby, da kommen Emotionen rein. Mit ein bisschen Glück kriegen wir auch einen Elfmeter, bei Nielsen nach der Ecke, als der Ball Mühl an die Hand geht. Wir haben vier Punkte geholt aus der Englischen Woche. Es geht darum, schnellstmöglich zu regenerieren, die Spieler in Form zu bekommen für die schweren Aufgaben nach der Länderspielpause. Mergim Mavraj und Dickson Abiama werden nicht zur Verfügung stehen in Heidenheim, unsere zwei EM-Fahrer werden erst am Donnerstag zurückkommen. Wir müssen die Jungs in Form bringen für die schwere Aufgabe in Heidenheim."

Robert Klauß: "Wir haben ein sehr gutes Fußballspiel gesehen, ein sehr emotionales Spiel. Was gefehlt hat, sind die Zuschauer. Uns war bewusst, dass wir die eine oder andere Drangphase des Gegners überstehen müssen. Wir wollten leidenschaftlich agieren. Wir hatten zu Beginn eine gute Phase, kriegen aber gleich das Gegentor. Danach hatte Fürth die eine oder andere Situation in der Box. Man hat in der Halbzeit gemerkt, dass die Jungs das gewinnen wollen. Wir machen den Ausgleich und machen den Führungstreffer. Ich hätte mir gewünscht, dass wir mal einen Konter klarer spielen, das haben wir nicht geschafft. Und dann kassieren wir den Ausgleich in der Nachspielzeit. Sehr bitter, das Ergebnis. Die Enttäuschung ist da, dass wir nicht den Derbysieg geschafft haben, der wäre meiner Meinung nach auch verdient gewesen."

Ein Spiel mit viel Hin und Her.
Havard Nielsen

Havard Nielsen: "Das war schon ein gutes Spiel. 2:2 dann am Schluss mit der letzten Flanke. Jetzt bin ich auch platt. Auch im Kopf. Es war ein Spiel mit viel Hin und Her. Wir starten sehr gut in die erste Halbzeit. In der zweiten Halbzeit sind die bisschen besser im Spiel. Von daher war das so ein bisschen Hin und Her. Wir führen 1:0, dann die 1:2 und dann noch das 2:2. Das war schon viel heute. Es war nicht das erste Spiel, in dem wir so ein spätes Tor schießen, von daher finde ich schon, ist das eine Stärke von uns. Aber es ist schade, dass wir nach so einer guten ersten Hälfte, wo wir 1:0 in Führung gehen, dass wir in der zweiten Hälfte nicht mehr so gut spielen konnten. Wir waren dann irgendwie immer einen Schritt zu spät, nicht so gut in den Zweikämpfen drin. Irgendwie war das nicht gut."

Branimir Hrgota: "Das Spiel ging die ganze Zeit hin und her. Am Ende haben wir einen Punkt. Das ist noch gut. Ein Lucky Punch fühlt sich immer schön an. Vor allem für Dickson ist das glaub ich ein sehr schönes Gefühl, im Derby ein Tor zu schießen. Es war ein sehr schönes Spiel. Schade, dass wir die Führung verloren haben, aber ansonsten finde ich, dass es gut war. Wir verlieren die Führung und dadurch bekommen die Energie. Klar hatten wir da eine Phase, wo es nicht so gut lief. Manchmal ist das so. Aber am Ende des Tages kriegen wir hier heute einen Punkt und das ist gut."

 

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