"Hervorragende Einstellung"

Die Stimmen zum Spiel in Darmstadt.

Profis
Freitag, 16.04.2021 // 22:00 Uhr

Ein hart erarbeiteter Comeback-Punkt, der "fast noch mit dem Sieg gekrönt" wurde: Die Trainer Markus Anfang und Stefan Leitl sowie die Torschützen Julian Green und David Raum nach dem Punktgewinn in Darmstadt:

Stefan Leitl: "Das Spiel beginnt natürlich denkbar ungünstig für uns. Eine Freistoß-Situation führt direkt zum 1:0. Du bekommst nach 1:30 ein Gegentor, das stellt natürlich Deinen ganzen Plan auf den Kopf. Und ich glaube, man hat gesehen, was Darmstadt wollte. Sie wollten tief stehen, schnell umschalten. Ich glaube aber, dass wir ihnen wenig bis gar keine Möglichkeit gegeben haben, in ihr Umschaltspiel zu kommen. Wir haben uns nicht locken lassen. Auf der anderen Seite waren wir in unserem Positionsspiel gut, aber in unserer Passqualität nicht gut. Die sich ergebenden Räume waren definitiv da. Wir haben es dann aber über viele kleine technische Fehler einfach versäumt, in die Räume zu kommen. Der zweite Schuss aufs Tor ist dann auch gleich wieder drin, 0:2. Wir hatten zum Ende der ersten Hälfte dann aber direkt zwei hochkarätige Torchancen, mit Havard Nielsen und Paul Seguin. Wir hatten da schon die Möglichkeit zu verkürzen. Die zweite Hälfte ist schnell erzählt: Im Endeffekt glaube ich ein glücklicher Punktgewinn für Darmstadt, hervorragende Einstellung meiner Jungs. Gute Reaktion gezeigt, in allen Belangen überlegen gewesen und fast noch mit dem Sieg gekrönt. Kompliment! Wichtiger Auswärtspunkt für uns, gerade wenn man 0:2 zur Hälfte zurückliegt."

Markus Anfang: "Ich glaube es war ein sehr intensives Spiel, wir haben gegen eine richtig gute Fürther Mannschaft gespielt. Wir haben es in der ersten Halbzeit sehr ordentlich gemacht. Spiel fängt gut an, wir gehen 1:0 in Führung. Wir haben es dann in vielen Phasen des Spiels auch defensiv ordentlich gemacht, haben nur einen Pfostenschuss zugelassen. Haben nach vorne auch ordentlich gespielt, haben auch dann Ballbesitzphasen in unserem Spiel gehabt, machen das 2:0. Und ich glaube der Knackpunkt war, wo Kempe vielleicht querlegen kann auf Honsak, kurz vor der Halbzeit. Wenn wir da das 3:0 machen, dann machen wir den Sack zu. In der zweiten Halbzeit war es dann ab der 60. Minute schon so ein Spiel, dass man merkte, dass die Fürther richtig viel Qualität haben, dass sie nicht umsonst da oben stehen, dass es eine Top-Mannschaft ist, die um den Aufstieg spielt. Wir haben es in dieser Phase nicht mehr geschafft, die Bälle zu halten. Wir haben es nicht mehr geschafft, ihr Spiel zu brechen, um wieder in unser Spiel reinzukommen, um dann auch Akzente nach vorne zu setzen. Wir wussten im Vorfeld: Durch die hohen Außenverteidiger und die Raute werden sie immer wieder Strafraumszenen haben. Hinten raus haben wir uns den Punkt erkämpft. Aufgrund der ersten Halbzeit ist es auch verdient."

Das spricht für uns.
Julian Green

Julian Green: "Natürlich wollten wir die drei Punkte holen. Ich denke, wenn man vor allem die erste Halbzeit sieht, wo wir einfach zu wenig Tempo hatten, zu viele Fehler gemacht haben, dann 2:0 hinten waren – obwohl Darmstadt in der ersten Halbzeit nur zwei Mal aufs Tor geschossen hat, aber die waren drin. In der zweiten Halbzeit haben wir, denke ich, das 2:2 klar verdient. Mit ein bisschen Glück können wir am Ende sogar noch gewinnen. Aber wenn Du 2:0 hinten bist und dann noch 2:2 spielst: Das spricht für uns. Im Endeffekt geht es drum, die Punkte zu holen – und am besten drei. Jetzt geht es am Dienstag schon weiter."

David Raum: "Natürlich ist es brutal bitter, wenn man so früh ein Standardgegentor kriegt. Wir wussten, die haben da einen Spezialisten. Ist dann unglücklich, dass direkt in der Anfangsphase so ein Tor passiert. Im Endeffekt haben wir dann versucht, den Plan weiter umzusetzen. Und in der zweiten Halbzeit haben wir uns hier verdient einen Punkt erspielt. Wenns ein bisschen glücklich läuft, gewinnen wir das hier noch. Das sagt sehr viel über unsere junge Mannschaft aus. Ich glaube, es ist sehr schwer, hier in Darmstadt. Bei einem 0:2-Rückstand zur Halbzeit dann so aus der Kabine zu kommen. Aber wir haben uns das natürlich so vorgenommen. Der Trainer hat uns gut eingestellt in der Halbzeit. Wir haben uns als Mannschaft nochmal zusammengefunden, haben miteinander geredet, haben gesagt, wir gehen es jetzt positiv hier an. Und im Endeffekt haben wir uns das dann hier erarbeitet. Jeder hat nochmal eine Schippe drauf gelegt und wir haben uns den Punkt dann verdient."

 

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