"Am Ende zu viel"

Die Stimmen nach dem Spiel.

Profis
Samstag, 30.10.2021 // 18:35 Uhr

Die SPVGG GREUTHER FÜRTH musste vor und auch während der Partie in Summe zu viele Nackenschläge hinnehmen, sodass das Fazit von Kleeblatt-Coach Stefan Leitl als eine "in der Summe verdiente" Niederlage ausfällt.

Stefan Leitl: "Glückwunsch an Christian Streich und den SC Freiburg zu einem in der Summe verdienten Sieg. Wir wollten das Spiel heute ein bisschen tiefer angehen, das hat man auch gesehen. Unsere erste Pressing-Linie war nicht so hoch, wir wollten aktiv in den Zweikämpfen sein. Die ersten zehn Minuten war das okay, dann haben die Freiburger die eine oder andere Lösung gehabt. Das 1:0 ist natürlich sehr unglücklich für Simon Asta, der in meinen Augen ein gutes Spiel gemacht hat. Dann hat man gesehen, was das mit einer Mannschaft macht, die so viele Nackenschläge hinnehmen musste. Wir haben in der 2. Halbzeit gesagt, dass wir nicht mehr viel zu verlieren haben. Wir wollten versuchen aktiver zu sein, höher zu pressen. In der zweiten Halbzeit habe ich ein gutes Spiel gesehen von unserer Mannschaft, treffen zum 2:1. Eine individuelle Geschichte führt zum 3:1 – und am Ende sind es dann zu viele individuelle Fehler, um beim SC Freiburg zu bestehen."

Christian Streich: "Es ging für uns heute drum, zu schauen, wer spielen kann. Ich wäre eigentlich nicht mit dem Fußballerischen, das wir in der zweiten Halbzeit geboten haben, zufrieden. Aber ich habe gewusst, was heute auf uns zukommt. Es ist eine Mannschaft, die viele Nackenschläge bekommen hat, aber die letztes Jahr sehr, sehr gut Fußball gespielt hat und dieses Jahr auch in einigen Halbzeiten. Sie haben nicht zurecht einen Punkt. Sie müssten mehr Punkte haben. Es war nicht einfach für unsere Mannschaft heute. Aber was mir heute extrem gut gefallen hat: wenn wir einen Fehler gemacht haben, wurde sofort von jedem einzelnen Spieler umgeschaltet. Diese Kompaktheit haben wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr so geschafft. Wir hatten dann das Spielglück auf unserer Seite, wie beim Elfmeter. Fußballerisch war das heute maximal Durchschnitt, aber es war nicht mehr drin. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Ich wünsche Stefan alles Gute. Wenn Du nicht gewinnst, ist es extrem schwer. So wie Ihr in Fürth, mit welcher Haltung, weiter rangeht, ist aller Ehren wert. Da kann ich nur den Hut ziehen. Fürth hat heute in der zweiten Halbzeit richtig gut Fußball gespielt. Wenn wir den Elfmeter nicht kriegen, kann es sein, dass es 2:2 ausgeht."

Müssen unser Herz in die Hand nehmen.
Marius Funk

Marius Funk: "Man kann hadern, aber es bringt nichts. Klar, wenn man die ersten beiden Tore sieht, ist schon bitter. Ich denke, wir haben in der ersten Halbzeit nicht das auf den Platz gebracht, was wir machen wollten und kriegen zwei Tore. Wir sind dann gut aus der Halbzeit gekommen. Haben das gemacht, was wir wollten: Fußball spielen. Wir machen den Anschlusstreffer und kriegen dann einen blöden Elfmeter. Das erste Gegentor ist bitter, war schwer für Simon zu klären, er hatte da den Gegner im Rücken. Das zweite auch: der Ball geht gegen den Pfosten. Ich denke, wenn er aufs Tor kommt, bin ich da und hab ihn. So prallt er ins Tor. Das Glück ist nicht auf unserer Seite. Wir haben es leider wieder nicht geschafft, die Leistung, die wir von uns erwarten über 90 Minuten auf den Platz zu bringen. Wir müssen unser Herz in die Hand nehmen, dagegen ankämpfen und dann kommen wir da gemeinsam auch wieder raus, um das Glück auch mal auf unsere Seite zu ziehen. Wir werden es aufarbeiten, die neue Trainingswoche neu beginnen und uns auf Eintracht Frankfurt vorbereiten."

Wir müssen über den Kampfgeist kommen.
Jamie Leweling

Jamie Leweling: "Das kann man uns nicht abstreiten, dass wir ein Team sind, dass wir kämpfen, dass wir 90 Minuten dagegenhalten. Ich denke, das sind unsere Attribute, dass wir über den Kampfgeist kommen müssen. Das haben wir heute schon gezeigt. Wir waren nach dem Anschlusstreffer wieder dran, aber dann kriegen ein paar Minuten später den Elfmeter und dann ist Freiburg halt eine Mannschaft, die das Ding zu macht. Für die meisten bei uns ist es die erste Bundesliga-Saison. Hier wird jeder Fehler gnadenlos bestraft. In der Halbzeit haben wir uns nochmal gepusht, ich denke, das haben wir gut geschafft. Wir haben in der zweiten Halbzeit nochmal Druck ausgeübt. Aber jetzt stehen wir wieder mit leeren Händen da."

 

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