Kantersiege und Torflauten

Jubliäums-Duell im Volksparkstadion

Profis
Sonntag, 03.03.2019 // 12:28 Uhr

Das Auswärtsspiel des Kleeblatts am Montagabend beim HSV markiert ein Jubiläum: Es ist das insgesamt 25. Aufeinandertreffen der beiden Vereine. Bei zwölf Siegen, fünf Unentschieden und sieben Niederlagen sowie einem Torverhältnis von 52:30 ist die Bilanz der SpVgg gegen die Hanseaten positiv.

Gleich das erste Spiel am 7. Januar 1923 gilt als einer der schwärzesten Tage in der Geschichte des Hamburger Traditionsvereins, der an diesem denkwürdigen Tag im Ronhof eine 0:10-Klatsche hinnehmen musste – bis heute die höchste Niederlage, die der ruhmreiche HSV jemals einstecken musste. Und der Fürther Nationalstürmer Andreas „Resi“ Franz wird wohl auf ewig das Schreckgespenst des HSV schlechthin bleiben, denn er schoss gleich sechs Tore.

Sieben Niederlagen in Folge mussten die Hamburger insgesamt quittieren, darunter das 0:2 im Viertelfinale der DM 1929, bevor ihnen 1935 der erste Sieg gelang. In einem Freundschaftsspiel vor eigenem Publikum gewannen die Mannen von der Waterkant 2:1.

Im Pokal-Rückspiel 1964 im Ronhof klärt HSV-Keeper Schnoor vor SpVgg-Stürmer Werner Schneider.

1964 endete das Treffen im DFB-Pokal mit einem Erfolg für die SpVgg. Der favorisierte Bundesligist hatte im Pokalheimspiel zwar durch Uwe Seeler geführt, Werner Schneider hatte den Treffer aber egalisiert. So gab es - damals sah die Pokal-Regel bei Remis ein zweites Treffen vor - ein Wiederholungsspiel in Fürth. Diesmal ging die SpVgg durch Brzuske in Führung, natürlich Uwe Seeler glich aus. In der Verlängerung gelang Knopf per Foulelfmeter der umjubelte Siegtreffer.

1999 (der HSV siegte 3:2) und 2005 (das Kleeblatt gewann 2:0) gab es im Ronhof Benefizspiele mit Beteiligung des HSV. Enge Spiele sah man in der ersten Bundesligasaison der SpVgg. Das Hinspiel hatte die SpVgg zu Hause nach unglücklichem Verlauf 0:1 verloren, in Hamburg gelang durch ein Tor von Nikola Djurdjic ein 1:1. Im September 2013 wurde man wieder einmal im Pokal zusammengelost, der HSV gewann das Aufeinandertreffen der zweiten Hauptrunde glücklich 1:0.

Tormangel in der Neuzeit

In Erinnerung dürften allen Kleeblatt-Fans noch die beiden Relegationsspiele aus dem Jahr 2014 sein. Am 15. Mai beherrschte die SpVgg beim Hinspiel in Hamburg das Spiel, versäumte es aber, gegen die schwachen Hanseaten einen Treffer zu markieren, am Ende stand ein für die Gastgeber schmeichelhaftes 0:0.

Der letzte Kleeblatt-Torschütze gegen den HSV: Stephan Fürstner.

Im Rückspiel in Fürth am 18. Mai reichte dem HSV dann ein 1:1. Fürstner hatte nach einer guten Stunde Lasoggas Führung ausgeglichen, doch gegen die am Ende kraftlos wankenden Hamburger gelang der SpVgg trotz einiger guter Chancen kein zweiter Treffer.

Weniger dramatisch verlief dagegen das Hinspiel der aktuellen Saison. Zum ersten Mal waren die SpVgg und der HSV da am 27. September des vergangenen Jahres im Rahmen der Zweiten Bundesliga aufeinandergetroffen. Nach einem von großem Einsatz und starken Defensivreihen geprägten Spiel hieß es am Ende 0:0.

 

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