"Wollen das Heft in die Hand nehmen"

Der Vorbericht zum Spiel gegen Darmstadt.

Profis
Freitag, 05.04.2019 // 13:19 Uhr

Frühlingshaftes Duell im Ronhof zum Abschluss der Englischen Woche: Kleeblatt gegen Lilien.

Zwei Spiele innerhalb von 72 Stunden – da ist nicht viel mit Training. Vielmehr geht es darum, die Wunden aus dem Dresden-Spiel schnellstmöglich zu lecken und sie gleichzeitig auf den nächsten Gegner, der da am Sonntag SV Darmstadt 98 heißt, einzustellen.

Musste gestern verletzt vom Feld, ein Einsatz für Julian Green am Sonntag scheint aber möglich.

Froh war Kleeblatt-Coach Stefan Leitl darüber, dass es nicht so viele Wunden wie nach dem Bielefeld-Spiel gab. „Bis auf Julian Green sind alle gut durch das Spiel gekommen“, berichtet er. Sogar für den unter der Woche an der Hand operierten Maximilian Wittek gibt es einen kleinen Lichtblick. Heute bekam er eine Schiene, mit der er am Nachmittag individuell auf dem Platz trainieren wird. „Dann werden wir sehen, was er für ein Feedback gibt“, schließt Leitl einen Einsatz des etatmäßigen Linksverteidigers nicht aus.

Recht viel mehr als das Abschlusstraining wird heute und morgen auf dem Trainingsplatz eher nicht passieren. „Wir werden sehr viel regenerieren und uns morgen Bilder zu Darmstadt angucken“, berichtet Leitl von dem kurzen Vorbereitungsplan auf die „Lilien“. Es ginge vor allem darum, „dass die Jungs vom Kopf her frisch sind“.

"Kann der Mannschaft fast keinen Vorwurf machen."
Stefan Leitl

„Viel Frische und positiver Elan“ kann am Sonntag wieder das Zünglein auf der Waage sein. Wie so oft in Liga zwei erwartet der SpVgg-Trainer auch gegen den SV Darmstadt „wieder ein sehr ausgeglichenes Spiel“ gegen eine Mannschaft aus Hessen die „alle Facetten hat, die eine Zweitligamannschaft braucht: Erfahrung, Tempo und sie kommen über Standards“, so die Einschätzungen von Leitl zum Gegner. Dennoch will sich das Kleeblatt ausschließlich auf sich selbst verlassen, „das Heft in die Hand nehmen“, wie auch schon am Donnerstag gegen Dresden.

Neues Spiel mit wenig Räumen

„Das war eine neue Situation für uns, wir mussten den Gegner bespielen, da gibt´s natürlich wenig Räume. Dresden hat mit zehn Mann verteidigt. Aber wenn man sieht, welche Chancen wir hatten – ich weiß nicht, ob das dann alles so negativ war, wie es dargestellt wird, das sehe ich anders“, betont Stefan Leitl nochmal. Nicht bestreiten will er natürlich, dass es im Spielaufbau „den einen oder anderen technischen Fehler, der uns Zeit gekostet hat“ gab. Abgesehen von der Chancenverwertung sieht er aber keinen Anlass, seiner sehr engagierten Mannschaft einen Vorwurf zu machen.

Man erinnere sich an die Anfangszeit Leitls beim Kleeblatt, „wo allen bewusst war, das kann sehr gefährlich werden“. Seit seinem Amtsantritt hat sich das Kleeblatt-Team aber stabilisiert und spielt konstant. Nur eines von sieben Spielen ging verloren – und das auch noch sehr unglücklich in Unterzahl beim Hamburger SV. Von daher kann man auch in die Partie gegen die „Lilien“ mit viel Selbstvertrauen und den positiven Dingen aus den vergangenen Spielen gehen und zwischen Regenerieren und Videoanalysen wissen an der Kronacher Hard alle, was sie wollen: „Diese intensive Woche positiv abschließen.“

Mit einem mittlerweile ausverkauften WBG-Familienfanblock am großen Familienspieltag, einer Wetterprognose, die mit sonnigen 16 Grad sowieso Lust auf Fußball macht, und den Aussichten, dass sich das Verletztenlager etwas lichtet ist der Rahmen für einen tollen Fußballsonntag auf jeden Fall geschaffen.

 

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