100 Jahre zurück: Auch 1926/27 startet mit einem Titel

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Der Deutsche Meister aus Fürth holt erneut den Süddeutschen Pokal

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Anfang September begann die Spielzeit 1926/27, in der es den Titelträger aus Fürth diesmal bis ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft führen sollte. Wir wollen die Eckpunkte der Saison zum jeweiligen Zeitpunkt mit historischen Texten beleuchten und beginnen mit dem Saisonstart in die Bezirksliga Bayern – dem ein erneuter Erfolg im Süddeutschen Pokal vorausgegangen war.

Der frischgebackene Deutsche Meister aus Fürth war schon am 1. August 2026 wieder an den Ort des Triumphs zurückgekehrt: Im Frankfurter Waldstadion ging es im Endspiel des Süddeutschen Pokalwettbewerbs gegen den VfB Stuttgart. Nur ein einziges Freundschaftsspiel beim FC Burgkunstadt hatten die Fürther als Vorbereitung gehabt, dementsprechend konnten sie nicht an die starke Vorstellung des 4:1-Meisterschaftssieges gegen Hertha BSC anknüpfen. 

Süddeutschen Pokal verteidigt: Franz lässt Fürth in der 96. Minute jubeln

Nach hartem Kampf und Verlängerung rangen die Fürther die Schwaben durch eine Treffer von Torjäger Andreas Franz in der 96. Minute 3:2 nieder. Nach regulärer Spielzeit hatte es 2:2 gestanden, Franz hatte mit zwei weiteren Treffern jeweils die Führung des VfB ausgeglichen. Somit verteidigten die Ronhofer den Titel und hatten, wie schon im Jahr zuvor, vorzeitig die Qualifikation zur Süddeutschen Meisterschaft in der Tasche, denn der Pokalsieger war automatisch dabei.

Weniger Schlendrian dank Townley

So war also die Anfang September startende Bezirksliga Bayern für die Fürther eigentlich belanglos. Nachdem sie es im Jahr zuvor zunächst böse schleifen hatten lassen, sorgte der seit dem Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft wieder nach Fürth zurückgekehrte Trainer William Townley (auf dem Artikelbild: sitzend am Spielfeldrand) diesmal dafür, dass weniger Schlendrian Einzug hielt.

Vorverlegung wegen Spanienreise: Kleeblatt bezwingt FC Fürth zu Saisonbeginn zwei Mal

Zum Saisonbeginn war man zu Gast beim Lokalrivalen und Aufsteiger FC Fürth. Der FC hatte sich 1924 vom TV 1860 abgespalten und war mit Union Fürth verschmolzen. Die Partie war eigentlich für den 13. Spieltag vorgesehen, doch im Dezember hatte die Spielvereinigung bereits ihre Spanienreise geplant, bei der es zum Duell mit dem spanischen Meister FC Barcelona kommen sollte.

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Traf in zwei Spielen gegen den FC Fürth gleich dreimal: Willi Ascherl.

So stimmte der Verband zu, und die Ronhofer traten Ende August beim FC Fürth an. Leider ist uns nicht bekannt, auf welchem Gelände der FC seine Spiele austrug, es hatte aber immerhin Platz für die 1500 gekommenen Zuschauer. Der Außenseiter konnte durch Kampfgeist lange mithalten und die Kleeblatt-Führung durch Karl Auer (22.) sogar ausgleichen, am Ende schoss Willi Ascherl in der 82. Minute doch noch den 2:1-Siegtreffer.

Das reguläre Auftaktspiel des ersten Spieltages führte die beiden Gegner Anfang September im Ronhof schon wieder zusammen. Diesmal war der FC deutlich unterlegen und verlor 0:4. Ascherl (2), Lony Seiderer und Ludwig Leinberger hatten die Treffer erzielt.