Reanimationsschulung im Ronhof
Bereits zum dritten Mal fand am vergangenen Dienstag die kostenlose Reanimationsschulung der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth (AGNF) im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer statt. 15 Kleeblatt-Fans nutzten die Gelegenheit, sich in einer der wichtigsten lebensrettenden Maßnahmen ausbilden zu lassen.
Der Block 1 im dritten Obergeschoss der Haupttribüne im Ronhof wurde am vergangenen Dienstag zu einem Lernraum für lebensrettende Maßnahmen. Mit Blick auf den Stadionrasen lernten die teilnehmenden Kleeblatt-Fans zunächst alle theoretischen Grundlagen, die im Ernstfall eines plötzlichen Herzstillstands über Leben und Tod entscheiden. Geschult wurden sie dabei von erfahrenen Fachkräften der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth (AGNF), die zum Teil auch regelmäßig als Notfallsanitäter bei Heimspielen im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer im Einsatz sind.

Im praktischen Teil der Schulung arbeiteten die Teilnehmer mit modernen elektronischen Trainingspuppen, die eine realitätsnahe Herzdruckmassage ermöglichten. Jede Kompression wurde digital ausgewertet und direkt auf einem Bildschirm angezeigt. So konnten die Teilnehmer unmittelbar erkennen, ob sie mit der richtigen Tiefe, Frequenz und Kraft arbeiteten. Zum Abschluss sorgte ein interaktives Rennspiel für zusätzliche Motivation: Jede Person steuerte ein virtuelles Auto, dessen Geschwindigkeit sich aus der Qualität der Herzdruckmassage ergab.
"FÜRTH SCHOCKT!"
Bereits zum dritten Mal bot die AGNF die kostenlose Schulung an. Als Teil der Patenschaft der Spielvereinigung für die Initiative „Fürth SCHOCKT!“, sollen damit auch Fans regelmäßig gezielt auf medizinische Notfälle vorbereitet werden. Denn das Ziel der Inititiative ist, ein starkes Netzwerk aus geschulten Ersthelfern und öffentlich zugänglichen Defibrillatoren in Stadt und Landkreis Fürth aufzubauen. So sollen im Ernstfall kritische Minuten überbrückt werden, bis der Rettungsdienst eintrifft. Im Rahmen ihrer Patenschaft hat die Spielvereinigung zusätzlich zum Schulungsangebot ebenfalls zwei Defibrillatoren im und am Ronhof installiert, von denen einer jederzeit öffentlich zugänglich ist.
