Volles Haus bei der InkluJob

Artikel teilen

Gelungene Premiere im Ronhof

Logo Spielvereinigung

Die erste Auflage der InkluJob Mittelfranken im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer war ein voller Erfolg: 1.550 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, mit Unternehmen und Institutionen ins Gespräch zu kommen und berufliche Perspektiven zu entdecken.

Mit einem derart großen Interesse hatten auch die Organisatoren nicht gerechnet: Bereits kurz nach der Öffnung strömten die Besucher am vergangenen Freitag zur ersten inklusiven Jobmesse Mittelfrankens in den Sportpark Ronhof | Thomas Sommer. Während sich an Heimspieltagen in der Haupttribüne alles um Fußball dreht, standen dort diesmal berufliche Perspektiven, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe im Mittelpunkt. Schon zur offiziellen Eröffnung um 10 Uhr war der Ronhof bis auf den letzten Platz gefüllt.

Insgesamt nutzten 1.550 Besucherinnen und Besucher die erste InkluJob Mittelfranken, um mit rund 40 ausstellenden Unternehmen und beratenden Institutionen ins Gespräch zu kommen. An den Messeständen wurden Lebensläufe ausgetauscht, Stellenangebote mitgenommen und zahlreiche neue Kontakte geknüpft. Damit wurde die inklusive Jobmesse ihrem Anspruch gerecht, Menschen mit Behinderung und Arbeitgeber direkt miteinander zu vernetzen und konkrete berufliche Chancen zu schaffen.

SGF05174.JPG
33 Unternehmen aus der Region stellten sich und ihre Jobangebote vor.

Inklusion sichtbar gemacht

Zur Eröffnung begrüßten Fürths Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster sowie Dr. Norbert Kollmern, Präsident des Zentrums Bayern Familie und Soziales, die Gäste. Gemeinsam hoben sie die Bedeutung von Teilhabe und Inklusion im Arbeitsleben hervor und machten deutlich, wie wichtig Begegnungen auf Augenhöhe für eine inklusive Gesellschaft sind.

Auch Kleeblatt-Präsident Volker Heißmann richtete ein Grußwort an die Besucher und betonte, wie wichtig die Veranstaltung auch für die SPVGG GREUTHER FÜRTH ist. Als Gastgeber stellte das Kleeblatt den Ronhof als Veranstaltungsort zur Verfügung, half als Mitorganisator maßgeblich bei der Umsetzung der Messe mit und unterstützte die Veranstaltung auch über die Stiftung Kleeblatt fürs Leben. Mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro trug die Stiftung der Spielvereinigung unter anderem dazu bei, wichtige barrierearme Angebote wie Gebärdendolmetscher zu ermöglichen.

Volles Programm und viele wertvolle Gespräche

Neben den Begegnungen an den Messeständen stieß auch das Bühnenprogramm auf großes Interesse. Nach der Eröffnung erwarteten die Gäste spannende Impulsvorträge, Panelgespräche sowie Best-Practice-Beispiele von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die eindrucksvoll zeigten, wie Inklusion im Berufsalltag gelingen kann.

SGF04996.JPG
Arbeitgeber und Arbeitnehmer sprachen im Bühnenprogramm darüber, wie ein inklusives Arbeitsumfeld entstehen kann.

Besonders gefragt war außerdem das Job-Speed-Dating, an dem sich insgesamt elf Unternehmen beteiligten. In kurzen Gesprächen konnten sich Arbeitgeber und potenzielle Bewerber kennenlernen, erste Kontakte knüpfen und berufliche Möglichkeiten ausloten. Das Format erwies sich als voller Erfolg: Bereits während der Messe wurden die ersten Termine für weiterführende Bewerbungsgespräche vereinbart.

Auch für Unternehmen bot die InkluJob wertvolle Impulse. In Workshops und Informationsveranstaltungen erhielten die teilnehmenden Betriebe Einblicke in inklusive Unternehmenspraxis und konnten sich mit Experten sowie anderen Arbeitgebern austauschen. Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung des IHK-Innovationspreises Fachkräfte. Die Auszeichnung wurde von Deniz Aytekin an das Schotter- und Steinwerk Weißenburg überreicht und würdigte das Engagement des Unternehmens im Bereich Fachkräftesicherung.

SGF05244.JPG
Preisverleihung im besonderen Rahmen: Die Jobmesse war gleichzeitig Veranstaltungsort für die Verleihung des IHK-Innovationspreises Fachkräfte.

Erfolgreiche Premiere mit Signalwirkung

Die hohe Besucherzahl, die große Resonanz auf das Rahmenprogramm und die vielen persönlichen Gespräche machten deutlich: Die InkluJob Mittelfranken hat bei ihrer Premiere einen Nerv getroffen. Die erfolgreiche Premiere war das Ergebnis einer starken Zusammenarbeit vieler Akteure aus der Region. Auf Initiative des Bezirks Mittelfranken entstand die Messe gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Sozialbereich und Bildung. Zahlreiche Organisationen, Unternehmen und Unterstützer brachten ihre Expertise ein und sind sich nach dem gelungenen Auftakt einig: Die InkluJob soll auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden, um Menschen und Unternehmen zusammenzubringen und einen Beitrag zu mehr Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt zu leisten.